Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Pelagial (25.03.), Böhmc (25.03.), Kettenglied (24.03.), elissenzafine (23.03.), Kolja (16.03.), Gandha (09.03.), Ebenholz (08.03.), Thero (07.03.), zoe (07.03.), Phoenix (05.03.), Frontiere-Grenzen (04.03.), DeenahBlue (03.03.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 726 Autoren und 111 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 25.03.2019:
Rezension
Kritik von Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt oder anderen wichtigen Publikationen.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Carmen - Oper in 4 Bildern von George Bizet im Aalto-Theater in Essen (16.2.2019) von tueichler (17.02.19)
Recht lang:  Rezensionen von Punkbands von HarryStraight (63179 Worte)
Wenig kommentiert:  DER HASE IM GLÜCK von Heor (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Den Jahren Leben geben... von Heor (nur 30 Aufrufe)
alle Rezensionen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Komm näher
von FloravonBistram
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich eingeladen wurde" (paradoxa)

Es kann sein

Gedankengedicht


von Vaga

dass es eines Nachts Tag wird
sowie der Sommer bereits
im Frühjahr beginnt und der Herbst
erst im Winter.

Es kann sein
dass unsere Haut
stetig dicker wird weil
uns Heißes zunehmend kalt lässt.

Gegenwarten wir ab
was da alles durch uns
selbst auf die anderen zukommt
die nicht mehr nachkommen können?

 
 

Kommentare zu diesem Text


W-M
Kommentar von W-M (06.01.2019)
sehr gut
diesen Kommentar melden
Vaga meinte dazu am 07.01.2019:
Freut mich, dass du es begutachtetest ;).
diese Antwort melden
princess
Kommentar von princess (06.01.2019)
Hallo Vaga,

wenn ich es so lese, wie es mich am meisten reizt, dann huschen meine Augen über die schwarzen Buchstaben, ohne sie wirklich wahrnehmen zu wollen. Nur was blau und kursiv ist, lockt und prägt sich mühelos ein.

Liebe Grüße
p.
diesen Kommentar melden
Vaga antwortete darauf am 07.01.2019:
Vielen herzlichen Dank für deine 'huschenden Augenblicke'! Lb. Grüße zurück - Vaga.
diese Antwort melden
wa Bash
Kommentar von wa Bash (06.01.2019)
liest sich sehr gut, gefällt mir...
diesen Kommentar melden
Vaga schrieb daraufhin am 07.01.2019:
Merci!
diese Antwort melden
managarm
Kommentar von managarm (06.01.2019)
Sehr schön! Das Gedicht und das innere Blau, das kühle. LG Frank
diesen Kommentar melden
Vaga äußerte darauf am 07.01.2019:
Das innere Blau dachte ich zuerst Rot, bis der Winter darin Protest anmeldete ;). Danke Frank u. lb. Gruß.
diese Antwort melden
drmdswrt
Kommentar von drmdswrt (06.01.2019)
Ich finde es sehr gelungen, sowohl sprachlich, als auch im Bild. Fantastische Mehrdeutigkeiten und Wortspielereien.
diesen Kommentar melden
Vaga ergänzte dazu am 07.01.2019:
Freut mich, dass du es als gelungen ansiehst/liest. Vielen Dank!
diese Antwort melden
Kommentar von Marjanna (68) (06.01.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Vaga meinte dazu am 07.01.2019:
Herzlichen Dank, liebe Janna, mir deine Assoziationen zu (be-)schreiben. Liebe Grüße zurück - Vaga.
diese Antwort melden
Stimulus
Kommentar von Stimulus (06.01.2019)
Das ist wirklich gut durchdacht und gemacht, sowohl vom Text im Text, als auch den drei Sinnebenen in drei Strophen, auf die alle drei der rote, na ja, hier blaue Faden zutrifft. In der dritten Strophe verliert es ein wenig, da ich einerseits das "Gegenwarten" nicht überzeugend und auch nicht nötig finde, da der Text ansonsten auf so etwas verzichtet. Und andererseits gefällt mir der Widerspruch nicht: wenn da niemand nachkommen kann, kommt auch auf niemanden mehr etwas zu.

Aber das mindert dennoch kaum meinen Genuss an diesem anregenden Text.
diesen Kommentar melden
Vaga meinte dazu am 07.01.2019:
@Stimulus: Herzlichen Dank für deine Rückmeldung mit der darin enthaltenen (mir willkommenen) konstruktiv-kritischen Anmerkung.

Das durchaus unbequem wirkende Gegenwarten beließe ich gern als - den Lesefluss stoppendes - 'Aufenthaltswort'. Es liegt zu viel (vielleicht sogar übertrieben viel) durchdachte Absicht darin, als dass mir die Kürzung auf ein einfaches Warten leicht fiele. Das Gegenwarten sehe ich hier nicht unbedingt als eindeutig passives Verhalten an - wie es bspw. das bloße Warten (auf irgendetwas) evoziert -, sondern ich würde es eher als (selbst induziertes) aktives Ausharren/Aussitzen, zurückhaltend-zielgerichtetes Entgegenkommen und somit als direkte Gegeninitiative hinterfragen, die eine mögliche Wegbereitung u.a. für Nachkommen (im eigentlichen Sinne) blockiert.
diese Antwort melden
Isaban
Kommentar von Isaban (06.01.2019)
Hallo Vaga,

auch mir gefällt der Text sehr gut.

Einzig das "gegenwarten" stört mich, aber das soll es wohl, oder? Vielleicht wird das Ganze ja durch ein schlichtes "Warten" auch zu glatt - vermutlich Geschmackssache. Ich würde das "Warten" ohne "gegen" bevorzugen, sehe die Wortschöpfung aber nicht als fatal an.

Das Fragezeichen ganz zum Schluss würde mir auch als Punkt gefallen, als Feststellung, nicht als Frage.

Liebe Grüße

Sabine
diesen Kommentar melden
Bergmann meinte dazu am 06.01.2019:
Ich stimme Sabine voll zu.
Herzlichst: Uli
diese Antwort melden
Vaga meinte dazu am 07.01.2019:
@Sabine und Uli:
Auch an euch mein Dank für die Rückmeldung, die mich freut. Vor allem weil du, liebe Sabine, darin beschreibst, was ich mit 'gegenwarten' auszulösen gedachte. Ja, 'stören' wollte ich u.a. mit dem Wort (siehe dazu auch meine nähere Begründung im Kommentar zu Stimulus' Ausführung).
Danke auch für die Anregung, über das Fragezeichen nachzudenken. Das tat ich - mit dem Gedankenergebnis: Ließe ich es weg, klänge die letzte Strophe wie im Imperativ gesprochen, entgegen meiner Intention, die Möglichkeitsform beizubehalten, um sie ganz am Schluss - mit Hilfe des blauen Fadenendes - hinterfragen zu können.
Herzliche Grüße euch beiden -
Vaga
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (07.01.2019)
Interessanter Text. Wir müssen wohl einfach gegenwarten. LG
diesen Kommentar melden
Vaga meinte dazu am 07.01.2019:
Danke dir. LG.
diese Antwort melden
Bergmann
Kommentar von Bergmann (07.01.2019)
Mir gefällt der Widerspruch zwischen Aussagesatz (Titel + blau) und Fragezeichen, obwohl das schon arg subtil (intellektuell) ist.
Der ökologisch-apokalyptische Aspekt scheint primär zu sein, und doch lese ich einen rein existenzialistischen Subtext heraus, der unsere Lebenjahreszeiten betrifft, vielleicht auch die Beziehung zu uns selbst (auch das Älterwerden) und die Beziehungen der Menschen untereinander ... Möglich, dass ich das nur als fortdichtender Interpret so sehe, vielleicht auch nur, weil ich es so will. Mir ist diese Schwierigkeit bewusst.
diesen Kommentar melden
Vaga meinte dazu am 10.01.2019:
Danke sehr, lieber Uli, für die Vertiefung deiner Sichtweise, der ich gedanklich (wie immer) gern gefolgt bin. Herzliche Grüße dir.
diese Antwort melden

Vaga
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Veröffentlicht am 06.01.2019. Textlänge: 52 Wörter; dieser Text wurde bereits 225 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.03.2019..
Lieblingstext von:
W-M, Piroschki.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Vaga
Mehr von Vaga
Mail an Vaga
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Gedankengedichte von Vaga:
Rufzeichen und Fragezeilen. fürwahr. Allmacht lacht. im Umgang geformt. nicht zu verdauen. auf Übergangsgebiet. Impetus. Zimmerfluchten. im Drehschwindel. am Ende. stumm.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de