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Ertappt

Gedicht zum Thema Hoffnung/Hoffnungslosigkeit


von Lluviagata

Wie' s zwitschert und quatschert
Und quitschert und zwatschert
Im Park wie am Himmel
Umschlingen Aromen
Die frostkahlen Kronen
Mit seidenem Schal 
Ein hallendes Krächzen
Ertappt mich beim Lechzen
Im schwarzen Gewimmel
Verflog sich der Zeisig
Ward still und so eisig
Die Einsicht ist jählings 
Wie schmerzlich
Und schal

Anmerkung von Lluviagata:

aus:

Herbstsemester


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (09.01.2019)
Die Lautmalerei und der Rhythmus, der gekonnt auf die Pointe "schal" zuläuft. gefallen mir.
Liebe Grüße
Ekki
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niemand meinte dazu am 09.01.2019:
Ich finds auch herrlich, macht Spaß es laut zu lesen ))
Mit lieben Grüßen, Irene
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Cora antwortete darauf am 09.01.2019:
Wobei schal und schmerzlich kaum zusammengehen. Was schal ist, schmerzt doch nicht.
Ansonsten gefällt es mir auch.

Hat sich überschnitten, ich knüpfte an @EkkehartMittelberg an.

Antwort geändert am 09.01.2019 um 13:36 Uhr
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Lluviagata schrieb daraufhin am 09.01.2019:
Hab Dank, lieber Ekki, ich freue mich sehr!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Lluviagata äußerte darauf am 09.01.2019:
Auch Du sei bedankt, liebe Irene!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Lluviagata ergänzte dazu am 09.01.2019:
Hallo Cora,

dann solltest Du das [schmählich] nicht vergessen zu erwähnen.

[Die Einsicht ist jählings = plötzlich
Wie schmerzlich = seelische Schmerzen, Kummer verursachend; mit seelischen Schmerzen, mit Kummer verbunden
Und schal = leer]

Der Adjektive, von denen ein jedes für sich steht, stehen kann.
Danke für Deinen interessanten Einwurf.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Cora meinte dazu am 09.01.2019:
Jählings und schmerzlich passt gut. Mit jählings und schal bin ich noch nicht einig. Jählings wird die Schalheit entdeckt, das passt. Jählings wird etwas schal, das passt nicht so gut, weil nach meinem Gefühl das schal werden eine Zeit braucht.

Schal ist für mich nicht leer. Es ist vorhanden, hat aber seinen Geschmack verloren, ist abgestanden oder fade.
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Lluviagata meinte dazu am 09.01.2019:
Das mag Deine Sicht sein. Ich sehe es anders. Das ist Lyrik, die man nicht zu sehr sezieren muss, um einen Überblick über das Wollen des Verfassers zu bekommen. Da mag man vergeblich an einem Wort festhalten, mit dem man vielleicht eine andere Erfahrung gemacht hat als der, der es in seinem eigenen Sinne verwendet, Und wenn man insistieren will, dass es dem Reim geschuldet sei, dann sollte man das tun. Es sei jedem unbenommen.
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Cora meinte dazu am 09.01.2019:
Das war doch nicht so gemeint, dass du etwas ändern solltest oder so. Der Reim war mir noch gar nicht aufgefallen.
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Lluviagata meinte dazu am 09.01.2019:
Ich bin Dir auch nicht böse, warum denn? Wir können doch sachlich über unsere Ansichten reden. Lyrik ist schon manchmal verrückt, die Schreiber selbst manchmal noch verrückter.

Alles in allem: Ich freue mich immer, wenn Zweifel oder, bestenfalls, Emotionen beim Leser aufkeimen - so oder so. Sieht man als Verfasser sein eigenes Machwerk an, dann sieht man es mit einem Tunnelblick. Dem entgehen sehr oft die Blumen, die vor und hinter dem Tunnel blühen, die sieht halt nur der Leser. Und mithilfe seiner Kritik bekommt er den Schreiber zu einem Blickwinkel, der sich langsam wieder erweitert. Erweitern kann. Hier aber bin ich mir ziemlich sicher, dass ich das Richtige getan habe, ich sehe die Blumen ... .
Danke, Cora, bleibe weiterhin so ehrlich und kommentierfreudig.

Llu ♥
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Cora meinte dazu am 09.01.2019:
Also alles im grünen Bereich
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AZU20
Kommentar von AZU20 (09.01.2019)
Gekonnter Rhythmus. LG
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niemand meinte dazu am 09.01.2019:
@ Cora
Wobei schal und schmerzlich kaum zusammengehen. Was schal ist, schmerzt doch nicht.


Was schal ist, schmerzt nicht, nein, aber man kann Schmerz empfinden darüber, dass etwas schal ist/schal geworden ist.
Wenn man z.B. die Liebe nimmt, oder das was die meisten dafür halten, dann kann diese ihren "Geschmack verloren haben/abgestanden sein" um Deine Worte zu gebrauchen, aber man kann doch darüber in Schmerz verfallen. Es ist schmerzlich, dass es so gekommen ist. LG niemand

Antwort geändert am 09.01.2019 um 19:31 Uhr
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Jo-W. meinte dazu am 09.01.2019:
Liebe Llu-mir gefällt auch sehr Deine Phantasie in der Wahl der Worte-ich höre schon das Frühjahr nahen mit den Klang der zahlreichen Vogelstimmen im Garten- einen wohligen Abend, Jo-W.
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Lluviagata meinte dazu am 10.01.2019:
Vielen Dank, Armin!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Lluviagata meinte dazu am 10.01.2019:
Tolle Erklärung, liebe Irene! Vielen Dank für Deine Mühe!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Lluviagata meinte dazu am 10.01.2019:
Vielen Dank auch Dir, lieber Gerhard. Ich freue mich immer, wenn ich Deine Spuren entdecken kann ...

Liebe Grüße
Llu ♥
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Lluviagata
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Veröffentlicht am 09.01.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 09.01.2019). Textlänge: 49 Wörter; dieser Text wurde bereits 133 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.06.2019.
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