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Parabel zum Thema Ungewissheit


von Scrag

Seit Wochen bin ich unterwegs über die endlosen, kargen Böden, aus denen nur hin und wieder ein Grasbüschel, ein Busch, oder noch seltener, ein Kaktus sprießt. Kein Wasser weit und breit, dabei gehen meine Vorräte zur Neige.
Alles begann, als meine Mutter plötzlich meinte, es wäre Zeit für mich zu gehen. Der Wind stehe günstig. „Deine Kinder sollen es mal besser haben, als wir es je hatten“, waren ihre letzten Worte gewesen. „Sorge bitte dafür!“ Dann trennten sich unsere Wege.
Nun zweifle ich an ihren Worten. Wie soll es mir und meinen zukünftigen Kindern in dieser öden Gegend besser gehen? Daheim gab es wenigstens Wasser und die Sonne stach nicht so erbarmungslos.
Verloren irre ich weiter, bis ich Stunden später am Horizont eine kleine Siedlung ausmache. Neue Hoffnung keimt in mir auf. Endlich fruchtbare Böden und Wasser. Hier kann unsere Familie weiter blühen und gedeihen.
In diesem Augenblick flaut der Wind ab. Seine letzte Kraft trägt mich in eine Mulde. Dort bleibe ich liegen, meinem Ziel so nah, doch unerreicht.
„Sorge bitte dafür!“ Die Worte meiner Mutter gehen mir erneut durch den Kopf. Wie soll man bloß sein Schicksal selbst bestimmen?

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Stimulus (54) (10.01.2019)
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Oreste meinte dazu am 10.01.2019:
Mist, genau das wollte ich auch eben schreiben. Auch ich hätte unbedingt auf die Auflösung verzichtet. Einmal braucht es sie nicht wirklich, meine ich, außerdem wirkt sie auf mich ein bisschen wie - nicht böse sein! - die Sendung mit der Maus. Ansonsten ist das nämlich wirklich überzeugend gemacht. Kurz: Gefällt mir.

Grüß dich!
O.
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Scrag antwortete darauf am 10.01.2019:
Hallo an euch Beiden,

hmm ... jetzt wo ihr es sagt. Ich selbst war mir nicht sicher, ob ich den Steppenläufer (Tumbleweed) genug im Text beschreibe / umschreibe, dass man als Leser dahinter steigt.
Ich habe jetzt im letzten Satz "als Steppenläufer" gestrichen. Möchte ja den Leser nicht für dumm verkaufen.
Ansonsten freue ich mich, dass er doch euer Gefallen findet.

Die Idee dahinter war, dass Steppenläufer meist in Western nur so eine kleine Nebenrolle spielen. Ich wollte ihm zumindest mit einem Text mal eine größere Bedeutung geben.

Der Hinweis, dass es sich um eine Parabel handelt, nehme ich gerne entgegen. Das war mir völlig unbewusst.

LG
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (10.01.2019)
Antropomorphisierte Samen? Also neeeee, das ist nicht nach meinem Geschmack, vielleicht macht ja Disney ein lustigen Film daraus...
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Scrag schrieb daraufhin am 10.01.2019:
Hallo Dieter,

passiert, jeden Geschmack zu treffen wäre schließlich utopisch. Ich schaue mal, ob ich etwas mit klarer Sprache und Handlung ohne Vermenschlichungen kreiere, was dir gefallen könnte.
Ansonsten glaube ich nicht das Disney Interesse für ein Filmprojekt zeigen wird, aber falls doch, dann gebe ich eine Runde aus.

Danke dir für deine Rückmeldung!

LG
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Scrag
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Veröffentlicht am 10.01.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 10.01.2019). Textlänge: 191 Wörter; dieser Text wurde bereits 294 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 05.06.2021.
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