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Von einem traumhaften Tag im Mai

Satire


von Oreste

„Friedhöfe gelten bekanntlich als Orte
der friedvollen Stille,
was gewiss nur daran liegt,
dass wir den Toten
vor dem Begräbnis
die Stimmbänder abklemmen“,

erzählt mir ein befreundeter Bestatter
vor einem Uhrengeschäft
in Charlottenburg.

Es ist ein traumhafter Tag im Mai.

Die Sonne scheint
und die Amseln in den Bäumen zwitschern Sinatra und
im Schaufenster spiegelt sich das rege
Treiben lärmender Straßen und
Kinderlachen ertönt und
Hundebellen ertönt und
plötzlich taucht ein Pantomime auf und fragt
nach der Uhrzeit
und verschwindet wieder.

Ich wende mich meinem Bestatter zu
und nicke.

Anmerkung von Oreste:

2017


 
 

Kommentare zu diesem Text


Stelzie
Kommentar von Stelzie (10.01.2019)
Autsch!
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Oreste meinte dazu am 11.01.2019:
Danke!
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Stimulus
Kommentar von Stimulus (10.01.2019)
Ein wunderbar alptraumhafter Text, der umso traumhafter wäre, hätte er vor den ersten drei Punkten geendet.

"Ich wende mich meinem Bestatter zu
und nicke."

Warum nicht so? Warum kann die Amsel wie Sinatra zwitschern, du aber den Rand nicht halten? Erkläre er mir das!

Warum ich sauer bin? Weil das ein geiler Text ist, der vom Autoren aber am Ende beerdigt wurde. Da soll man nicht sauer sein? Stelzie hat vollkommen Recht: Autsch!
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Oreste antwortete darauf am 11.01.2019:
Zunächste wollte ich mein Ende grandios verteidigen, mittlerweile wüsste ich es - zusammen mit dem lyrIch - am liebsten unter der Erde. Was mir bleibt, ist, dir fürs Augenöffnen zu danken. Danke! Das ist mir ehrlich viel Wert.

Grüß dich
O.
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Oreste schrieb daraufhin am 11.01.2019:
So. Untenrum geköpft. Fühlt sich gut an!
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drmdswrt äußerte darauf am 11.01.2019:
Ich habe den Text gestern drei Mal gelesen und habe mich am Ende gestört. Ich wusste nicht, ab man da gekürzt sinnvoll rauskommt. Doch, kommt man. Ich wäre nicht drauf gekommen.
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Oreste ergänzte dazu am 12.01.2019:
Ja, zumal aus einem befreundeten Bestatter eben mein Bestatter wurde. Das ist ebenso simpel wie gewitzt. Wäre auch mir nicht eingefallen.

Grüß dich!

Antwort geändert am 12.01.2019 um 14:59 Uhr
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Scrag
Kommentar von Scrag (11.01.2019)
Dein Text kommt mir noch bekannt vor, und es fiel mir auch damals schwer ihn zu kommentieren. Der erste Abschnitt alleine hat mich schon zum Lachen gebracht, aber als Bestatter kann man seinen Job nur mit Humor nehmen.
Ich mag auch den aufbauenden Lärm, der plötzlich vom Pantomime quasi unterbrochen wird. Schöner Gegensatz
Die Zeilen jedenfalls knallen schon in den Kopf, dazu braucht es auch meiner Meinung den Sargdeckel am Ende nicht.
Trotzdem starker Text!

LG

Edit: Kleine Korrekturen. Ich sollte keine Kommentare nachts um 3 Uhr schreiben.

Kommentar geändert am 11.01.2019 um 07:58 Uhr
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Oreste meinte dazu am 11.01.2019:
Danke dir! Freut mich zu lesen, was du schreibst. Und ja, ich erinnere mich, dass du ihn schon damals freundlicherweise kommentiertest. (:

Ich hab ihn jetzt auch entsprechend gekürzt. Ihr habt schrecklich recht. (;

Grüß dich
O.

Antwort geändert am 11.01.2019 um 08:30 Uhr
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Oreste
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Veröffentlicht am 10.01.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.01.2019). Dieser Text wurde bereits 150 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.01.2019.
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