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An diesen Tagen

Kurzprosa


von Judas

„The hardest part of life is saying goodbye to someone you wish to spend your life with.“ - unbekannt

„Die Wahrheit ist doch... es gibt ihn nicht. Hab ich recht? Es gibt keinen Gott.“
Er antwortet nicht.
„Schon gut, ich weiß. Wir müssen uns jetzt nicht auf diese Diskussion einlassen. Du siehst das eben so und ich so. Weil in meinen Augen ergibt es eben keinen Sinn.“
Wieder bekommt sie keine Antwort.
Nordlandet Steinkirche. Schwarzer Marmor. Kein Kaffee. Nur der Regen und der kalte Wind. Kristiansund ist eine sehr windige Stadt. Gefühlt regnet es immer.
„Du kannst hier ohne Probleme alle vier Jahreszeiten an einem Tag erleben! Hast du mir mal erzählt. Die Geschichte wo's im Fußballstadium geschneit hat, bei dir schien die Sonne und drüben in Gomalandet hat's geregnet“, erinnert sie sich.
„Ich weiß schon. Kristiansund will, dass ich nach Molde abhaue. Deshalb der Regen. Und wenn doch mal die Sonne scheint, dann nur, weil die Stadt will, dass Du nach Hause kommst.“
Sie pausiert.
„Aber dann frage ich mich, warum sie jetzt nicht scheint.“
Worte auf die keine Reaktion folgt. Keine dumme Bemerkung. Kein schlechter Scherz. Kein Versuch, ihr ein Lächeln zu entlocken.
„Es gibt ihn nicht“, sagt sie leise zu dem Stein, der seinen Namen trägt, „denn du würdest mir sonst widersprechen. Würdest sagen: doch. Klar. Aber du sagst nichts. Und deshalb weiß ich: es gibt ihn nicht. Es gibt keinen Gott. Aber falls doch... dann verspreche ich dir: ich werde versuchen, dreißig Minuten im Himmel zu sein, bevor der Teufel erfährt, dass ich tot bin.“


For deg. For alle tider. Alltid.

Anmerkung von Judas:

Fortsetzung zu "An anderen Tagen". Eine weitere Fortsetzung wird nicht folgen.

Mørke bølger skyller innover land
Det e stygge tider
Jeg føler meg hjelpesløs og lamslått
For horisonten brenner.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Stimulus
Kommentar von Stimulus (11.01.2019)
Ist das jetzt der angekündigte Betroffenheitstext? :p

Ich habe mir jetzt den ersten auch durchgelesen und komme zu dem Ergebnis, dass du ein guter Erzähler bist. das lässt sich hervorragend lesen und auch die Dialoge machst du lebendig und lebensnah. Mir gefällt das. Dieses Teil hier ist, zumal mit den kursiven Abschiedsworten und dem Kurzgedicht in der Anmerkung viel zu dick aufgetragen, um noch gefallen zu können. Auch verstehe ich nicht recht, warum der Typ jetzt auf einmal der Agnostiker ist. Aber egal, gut geschrieben, vor allem der erste Teil. Dieser hier ist wie Love Story. Nein, okay, so schlecht ist er nicht.

Müsste es im Gedicht nicht "inn over" heißen (getrennt geschrieben)? Das meint zumindest mein Übersetzer.
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Judas meinte dazu am 11.01.2019:
Der Text ist dick aufgetragen weil er leider ein Betroffenheitstext.
Danke.
Ein Agnostiker ist der Typ auf einmal nicht.

(Trau deinem Übersetzer nicht)

edit: ich wünschte, ich könnte sagen, dass es 'ne Lovestory ist. Aber ich nehme es mal als Kompliment mit, dass er nicht so schlecht wie 'ne Lovestory ist.

Antwort geändert am 11.01.2019 um 16:08 Uhr
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Stimulus antwortete darauf am 11.01.2019:
Ich würde ja als Kompliment mitnehmen, dass ich ein guter Erzähler bin, dass sich das hervorragend lesen lässt und die Dialoge lebendig und lebensnah sind, aber was weiß ich schon?
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Judas schrieb daraufhin am 11.01.2019:
ähhhm ja. Das auch. Ich schrieb den Kommentar vor meinem ersten Kaffee da ist der Kopf noch nicht sortiert. Danke noch mal.
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drmdswrt
Kommentar von drmdswrt (11.01.2019)
Der Text geht tief. Und er funktioniert in seiner Kürze wunderbar. Diesbezüglich gibt er mir auch mehr, als die Vorgeschichte. Die braucht man allerdings nicht hierfür. Außer vielleicht für den Kaffee.
Die Schlussreplik ab »Aber falls doch« brauche ich nicht. Das mag an meiner Einstellung zu Gott und Tod liegen, aber ein bisschen nimmt es mir die Lust am Fühlen, die ich vorher verspürt habe. Tragischerweise kann der Text auch nicht einfach vorher aufhören, weil ihm dann eine Pointe fehlt. Schwierig.
Nichtsdetotrotz ist der Text sehr gut, denn er zieht hinein. Und das schaffen nicht so viele.

Edit: Meine Tastatur hatte ein s gefressen, das habe ich noch nachgereicht.

Kommentar geändert am 11.01.2019 um 08:30 Uhr
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Judas äußerte darauf am 11.01.2019:
Ich hatte auch überlegt, ob ich es bei „Aber dann frage ich mich, warum sie jetzt nicht scheint.“
enden lasse. Es ist gerade schwierig und in ein paar Wochen kann ich eventuell noch mal mit anderen Augen drüber gehen.
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Morphea
Kommentar von Morphea (11.01.2019)
Moin , Judas aus Molde,
das ist so schön, so tief und bewegend erzählt und über allem diese Ambivalenz die sich am Ende in jener Frage auflöst die anfangs im Raume stand...

Liebe Grüße von Morph aus Windland;)
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Judas ergänzte dazu am 11.01.2019:
Dankeschön... Grüß mir den Wind im Windland.
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Lala
Kommentar von Lala (11.01.2019)
Mir ist es auch etwas zu dicke. Der oder die Betroffene(n) arrangieren sich meines Wissens meist schneller mit ihrer Situation, als es die Verwandten, Bekannten und Lebenspartner tun. Eher hätte ich noch Sarkasmus oder Zynismus des LIs erwartet. Aber gut erzählt ist es.
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Judas meinte dazu am 11.01.2019:
Siehe Stimulus' Kommentar. Normalerweise wäre das hier eventuell tatsächlich ein Text gewesen, den ich auf unkommentierbar gestellt hätte.
Danke dir trotzdem für das "gut erzählt". Es ist auch nicht die Fortsetzung, die ich schreiben wollte, es ist nur leider die, die geschrieben werden musste. Manchmal machen die Umstände im Leben so etwas mit einem.
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Nimbus†
Kommentar von Nimbus† (11.01.2019)
Nun ja, sollte nur ne Empfehlung werden, sei es drum.
Vielleicht übersetzte mir dafür ja mal irgendwann die Anmerkung.

LG Heike
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Judas meinte dazu am 11.01.2019:
For deg. For alle tider. Alltid. - Für dich. Für alle Zeiten. Immer.

Mørke bølger skyller innover land
Det e stygge tider
Eg føler meg hjelpesløs og lamslått
For horisonten brenner.

etwa:
Dunkle Wellen rollen ins Landesinnere
Es sind schlimme Zeiten
Ich fühle mich hilflos und betäubt
Denn der Horizont brennt
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Nimbus† meinte dazu am 11.01.2019:
Vielen lieben Dank.Ansonsten scheint hier ja jeder schwedisch zu beherrschen.
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Judas meinte dazu am 11.01.2019:
Ist norwegisch. Und ich schätze, sie haben Google Übersetzer benutzt-

Antwort geändert am 11.01.2019 um 20:08 Uhr
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Nimbus† meinte dazu am 11.01.2019:
Lach...ist mir gerade eingefallen. Wollte es korrigieren. Nun ja, das hab ich auch öfters mal getan. Doch aus erster Hand erscheint mir das doch zuverlässiger.
Demnach nochmal Dankeschön.
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Judas meinte dazu am 11.01.2019:
Bitteschön.
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Judas
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Veröffentlicht am 11.01.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.07.2019). Textlänge: 266 Wörter; dieser Text wurde bereits 245 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.08.2019.
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