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Richtung des sterbenden Mondes

Prosagedicht


von Hannah

Richtung des sterbenden Mondes

Den Stolz schenke ich der Rose,
gebündelt in dem Grabschmuck
meiner Sehnsucht Eitelkeit
nach dem Gespiegelten.
Geht mit dem Lüftchen der Freiheit,
Richtung des sterbenden Mondes,
verschluckt von der Sonne,
schenkt es Erschaffenes.

Etwas will in mein Leben,
es scheint die Zeit des Ungewissen,
zurück aus dem Orkus,
einst verloren aus Dummheit.
Nun webt es ein Stückchen Leben
zum Reifen
der wachsenden Sphären herum.

Dem Subjekt gezeugt
von des Geistes Flügeln,
Geschenke noch viel mehr
dem Erschaffenden,
wenn es unbegreifbar,
seine Farben dem Himmel
entgegen trägt.

Hannah
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Veröffentlicht am 11.01.2019. Textlänge: 90 Wörter; dieser Text wurde bereits 69 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.03.2019..
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