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Blass

Kurzprosa


von Oreste

Letzthin bekomme ich oft zu hören, ich sähe blass aus, »Blass«, sagen sie dann, »siehst du aus!«, und ich erwidere, das sei ausgeschlossen, sage: »Leichen sehen blass aus.« Immer, wenn ich das sage, müssen alle lachen, und bestehen doch darauf, dass ich blass aussehe, und noch dazu mit jedem Tag blasser. »Ausgeschlossen«, erwidere ich, ehe ich etwas wie «Sonnenbrand» einwerfe und so das Gespräch auf ein rosigeres Thema zu lenken suche. Doch ist da etwas in ihrem Lachen, das mir nicht gefällt, etwas, das mich mit jedem Tag häufiger die Kuppen von Zeige- und Mittelfinger auf meine Halsschlagader legen und leise zu zählen beginnen lässt.

Anmerkung von Oreste:

2014


 
 

Kommentare zu diesem Text


Irma
Kommentar von Irma (12.01.2019)
Du gehst zu oft zum Blutspenden, Oreste!

Nein, im Ernst, sag mal deiner blutsaugenden Verwandtschaft, dass Familientreffen ab jetzt nur noch zu Halloween stattfinden.

Nachtdunkle Grüße, Irma

Kommentar geändert am 12.01.2019 um 06:55 Uhr
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Oreste meinte dazu am 12.01.2019:
*lach Du machst mich fertig, liebe Irma. Danke für den Lacher!

Taghelle Grüße
O.
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Stimulus
Kommentar von Stimulus (12.01.2019)
Hallo Oreste,

ich genieße es immer wieder, wie du es hin bekommst, dich derart zu wiederholen, wie du es hier rotzfrech mit den ersten beiden Sätzen tust. Das ist eine famos geschriebene Redundanz, die mich an Rüdiger Hoffmann in seinen besten Auftritten erinnert.

Und ja, dieser Text bleibt dann seinem Titel treu und insofern blass, als er die Erwartungshaltung des Lesers (vulgo mir) Gott sei Dank enttäuscht und den Protagonisten am Leben lässt, jedenfalls solange da noch Zählbares ist.

Feines kleines Schmankerl, kein großes Kino, aber mindestens Vorspann. Der Trennstrich nach "legen" ist überflüssig, sonst aber nichts in dem Text.

Besten Gruß
Stimulus
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Oreste antwortete darauf am 12.01.2019:
Es freut mich ungemein, dass du dieses Stilmittel hervorhebst und seine Ausführung, äh, so toll findest. Es macht mich gar etwas verlegen, wenn ich ehrlich bin. Und ja, ein Rüdiger Hoffmann in Hochform ist genial.

Vielen Dank, Stimulus!
O.
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toltec-head
Kommentar von toltec-head (12.01.2019)
Zu viel Onanie.
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drmdswrt schrieb daraufhin am 12.01.2019:
Du musst doch nicht von Dir auf andere schließen.
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Oreste äußerte darauf am 12.01.2019:
Zu viel? Was wäre das rechte Maß?
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Isaban ergänzte dazu am 12.01.2019:
Keine schmutzigen Details bitte!
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Oreste meinte dazu am 13.01.2019:
Äh, doch?
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Isaban
Kommentar von Isaban (12.01.2019)
Das könnte ein Johnny-Depp-Monolog sein.

Herrlich skurril!

Ich muss doch glatt auch mal...

Liebe Grüße, einhändig getippt,

Sabine
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Oreste meinte dazu am 13.01.2019:
Johnny-Depp-Monolog, wie? Die Vorstellung gefällt mir.

Pochts?
O.
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Oreste
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Veröffentlicht am 12.01.2019, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.01.2019). Textlänge: 105 Wörter; dieser Text wurde bereits 147 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.03.2019..
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