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von Perry

wippend grüßen möwen von der mole herüber
muschelkalk knirscht bei jedem schritt zärtlich
unsere umarmenden griffe an schulter und taille

der strandweg verdunstet in der weitläufigkeit
der küstenlinie betonbunker aus dunklen tagen
locken zur sicht auf blinkende meeresspiegel

fallende winde erzeugen ein sirrendes heulen
in den sichtscharten untermalen zähnezeigend
das beständige nagen einer unbeherrschten zeit

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (15.01.2019)
Beachtenswert dein tolles Werk, beim Lesen entstehen beeindruckende Bilder.
Ein Phasettenreiches Werk, das man gerne liest.

Liebe Grüße in den Morgen

von
Franky
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Perry meinte dazu am 15.01.2019:
Hallo Franky,
danke fürs Wirken lassen der Bilder. Die "Unbeherrschbarkeit" zeigt sich vielerorts. Letztlich kann nur die Liebe (zumindest zeitweise) deren Kälte entgegenwirken.
LG
Manfred
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Kommentar von Agneta (15.01.2019)
gefällt mir in seinen Satzreigen, lieber Manfred.
Es könnte auch "unbeherrrschbaren" Zeit heißen...
LG von Monika
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Perry antwortete darauf am 15.01.2019:
Hallo Monika,
schön, dass Du dem Bilderreigen gefolgt bist.
"unbeherrschbaren zeit" würde zur Sicht des Menschen passen,
hier wollte ich die Zeit stellvertretend für all die Unberrschten darstellen, an deren Hinterlassenschaft nun das Vergessen nagt.
Danke fürs Interesse und LG
Manfred
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