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Zirkusknochen

Kurzgedicht zum Thema Gesellschaft/ Soziales


von RainerMScholz

Nackt wollt ihr mich und zwergenhaft,
in kleine Stücke gehackt,
in Stacheldraht gepackt
und angegafft
von der johlenden Menge;
doch im Gedränge
sehe ich dich stehen,
deine Haare wehen
im Windhauch einer anderen Welt
und deine Augen lächeln leise;
so springe ich denn mit einem Strick um den Hals in diesem Kirmeszelt
und weiß, dass wir zusammen
gehen auf diese Reise.


© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (18.01.2019)
Hallo Rainer,

wer ist "ihr", wer ist wir?
Du weißt doch, wenn am Anfang des Filmes ein Messer auftaucht, wird irgendwann damit einer erstochen. Hier taucht das "ihr" auf, um als loser Faden verlorenzugehen oder in einem unerwarteten "wir" zu münden.

Versteh mich nicht falsch, ich mag den Text, er ist mir nur ein bisschen zu "unaufgeräumt", mir fehlt die Stringenz der Bilder, die mir im Einzelnen sehr gut gefallen - nur halt im unkoordinierten Zusammenspiel nicht so.
.
Ich kann den Zirkusknochen nicht so richtig mit dem Kirmeszelt in Verbindung bringen (Zirkus ist nicht Kirmes), kann das lyrische "ihr" nicht orten, kann deshalb auch nicht orten, welche Position das "du" hat.

Wenn in einem Text etwas "übereinander purzelt", rate ich immer ihn dichter zu machen, zu verdichten, nur einen einzigen roten Faden zu verfolgen und sich so auf das Wesentliche zu beschränken und nur die Bilder aufzufahren, die man unbedingt braucht, um das Stückchen Kopfkino zu zeigen, das einem vorschwebt.

Jeder Leser hat ja eine ganz eigene Interpretation eines Textes, deshalb hier ausdrücklich nur als Anregung und Beispiel, wie (auf die Schnelle) meine 1-Faden-Version aussähe:

Ich stehe
nackt und zwergenhaft,
zu Klump gehackt/zu Mett zerhackt, (entweder oder, mir selbst gefällt das Mett besser, weil drastischer)
in Draht verpackt
und angegafft
von der johlenden Menge
hoch oben auf dem Dach,
im Anflug auf die Nacht.

Da unten, im Gedränge
seh ich dich stehn,
die Haare wehn
im Windhauch einer anderen Welt
und deine Augen lächeln leise;
so springe ich
und weiß, wir gehn
zusammen auf diese Reise.



Freundliche Grüße
Isaban
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RainerMScholz meinte dazu am 18.01.2019:
Danke für die kompetente Interpretation. Ein "wir" gibt es nicht, höchstens als dräuendes Untergangsszenario, es gibt im Grunde nur das "Ich", das einen Trost in dem bedrohlichen "Ihr" sucht und romantischerweise, wenn auch unglückhaft, zu finden glaubt.
Die Ineinssetzung von Kirmes und Zirkus mag umgangssprachlich wirken, mit dem Zirkus ist aber u. U. - der ganze Zirkus gemeint, alles, die Welt, das ganze unnütze Brimborium.
Das mit dem "zu Mett zerhackt" finde ich auch gut, das werde ich noch verwenden, wenn ich es nicht schon getan habe.
Grüße,
R.

Antwort geändert am 18.01.2019 um 22:52 Uhr
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