Was ich letztlich bin

Gedankengedicht zum Thema Menschlichkeit

von  eiskimo

Ich bin ein Jäger und Sammler,
aufrecht gehend, ständig spähend.
Jäger von Geborgenheit
Sammler von verlor´ner Zeit.

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Kommentare zu diesem Text

Jack (36)
(20.01.19)
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 eiskimo meinte dazu am 20.01.19:
Ganz nett, was du daraus machst. Du kennst sicher den Witz, in dem sogar zwei Jäger vorkommen und zwei Gewehre...

 princess (20.01.19)
Hallo eiskimo,

Geborgenheit jagen. Mhh. Die arme Geborgenheit ist aber heutzutage echt vor gar nix mehr sicher.

LG p.

 eiskimo antwortete darauf am 20.01.19:
Das find ich jetzt etwas wortklauberisch. Natürlich kann ich Momente oder Situationen der Geborgenheit "abpassen" oder in dem Dschungel, in dem wir leben, für mich greifbar machen. Da muss man warten können, die "Nester" suchen - ich find das Bild passend, aber .. die Leserin ist Königin!
lG
eiskimo

 princess schrieb daraufhin am 21.01.19:
Für mich entsteht bei jagen das Bild einer Person, die mit Messer, Flinte oder Speer o. ä. bewaffnet loszieht, um etwas zu töten oder zu fangen. Also wäre die Geborgenheit Beute dieses Jagens. Das fühlt sich für mich einfach nicht geborgen an. Ganz spontan, beim ersten Lesen.

 eiskimo äußerte darauf am 21.01.19:
Ja, das Bild ist völlig normal und so sähe ich das auch. Ich habe mir einfachdie künstlerische Freiheit genommen, diesen Jäger - und das ist der Denkanstoß - ganz "sanft(e)" Beute machen zu lassen. Der Sammler ist ja auch nicht real, wenn er so etwas Abstraktes wie die verlorene Zeit greifen will.
Wie derartige Bilder beim Leser ankommen, das habe ich natürlich nicht in der Hand.
Deine Rückmeldung ist mir aber trotzdem wertvoll, so lernt man dazu.
lG
eiskimo
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