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genuss

Kurzgedicht


von Sätzer

er mag
es
einfach
nicht

 
 

Kommentare zu diesem Text


Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (23.01.2019)
Du magst
es
gern
einfach

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niemand meinte dazu am 23.01.2019:
@ lDidi
das ist eine gute Ergänzung. Zusammen wäre es eine prima
Einheit. LG Irene
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Moja antwortete darauf am 23.01.2019:
Sie mag
es
einfach
so

----------
Erheitert!
Monika
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Sätzer schrieb daraufhin am 23.01.2019:
Euch Drei hats angeregt. Das ist die Idee der vorgestellten Minimalismen.
LG Uwe

Antwort geändert am 23.01.2019 um 15:02 Uhr


Antwort geändert am 23.01.2019 um 21:02 Uhr
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Oreste
Kommentar von Oreste (23.01.2019)
Hm. Regt mich null zum Nachdenken an. Was tun?

O.
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Sätzer äußerte darauf am 23.01.2019:
Tja, du drehst dich halt um dich selbst.
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Oreste ergänzte dazu am 23.01.2019:
Ach so. Dass ich da nicht von selbst drauf gekommen bin.
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Lala meinte dazu am 23.01.2019:
Danke Oreste. Hatte schon gedacht, dass ich hier was verpasst hätte. Das ist ja ein Gefühl, was ich gar nicht mag. Alle lachen und ich steh da und frag mich die ganze Zeit: Worüber? Das ist, finde ich, ein furchtbares Gefühl. Ganz schlimm, wenn man dann von einem angeschuckelt wird mit der Bemerkung: Geil, oder? Und ich starr immer noch auf die Bühne und check halt immer noch genau Null. Aber klar: Ist geil. Während ich Dir davon berichte, denke ich, dass Sätzer recht haben könnte: Gerade jetzt, kreise ich ja nur um mich selbst und um mein Unvermögen etwas zu genießen, wass alle anderen schon genussvoll genossen haben. So muss Genuss-Sozialismus sein und da tue ich mich halt schwer mit. Wenn's mir nicht schmeckt oder ich es halt nicht verstehe, dann sage ich das. Das ist anscheinend zu individualistisch, zu sehr um mich selbst kreisend. Schon komisch, dass wir ohne real existierenden Sozialismus im real existierenden, demokratischen aber marktkonformen Kapitalismus, so sozialistisch geworden sind, oder? Egal. Schweife ab. Aber es ist nicht so, dass ich es nicht gern verstehen würde. Aber wenn ich es halt nicht verstehe, dann verstehe ich es nicht. Ist so. Eigentlich ganz einfach.

Antwort geändert am 23.01.2019 um 20:26 Uhr
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Fisch meinte dazu am 23.01.2019:
Boah, Lala.
Schon gewußt, dass das Leben eher son endliches Ding ist??
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Lala meinte dazu am 23.01.2019:
Nicht wirklich, oder?

*meineinhorneinfachweiterundimmerweiterstreichel*
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Oreste meinte dazu am 23.01.2019:
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Sätzer meinte dazu am 23.01.2019:
@ Lala,
"Während ich Dir davon berichte, denke ich, dass Sätzer recht haben könnte: Gerade jetzt, kreise ich ja nur um mich selbst und um mein Unvermögen etwas zu genießen, wass alle anderen schon genussvoll genossen haben."
Bravo, das ist der Kernsatz, der dich literarisch weiterbringen wird. Wenn du bei "wass" noch ein s streichst, ist das ein erster Schritt
LG in den Abend
Uwe

Antwort geändert am 23.01.2019 um 20:55 Uhr
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Lala meinte dazu am 23.01.2019:
's "s" steht, sätzer.

Denn ein weiteres gestrichenes oder eingestrichenes "s", brächte mich zwar weiter aber auch über die Klippe des literarisch noch Möglichen. Lass uns lieber beide - hand in hand - vor dem Abgrund, welcher sich hinter der Klippe des Esmöglichen auftut, stehenbleiben - und uns gemeinsam weiter davor gruseln und nicht grueln.
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monalisa
Kommentar von monalisa (23.01.2019)
Hallo Uwe,
mich regts insofern zum Nachdenken an, als ich mich frage, weshalb du genuss mit einer Negation verbindest? Das erscheint mir auf den Kopf gestellt, das Pferd von hinten aufgezäumt ...

Liebe Grüße
mona
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niemand meinte dazu am 23.01.2019:
@ Monalisa
Ich lese es anders:

Er mag es einfach nicht= er kann nichts Einfaches genießen,
es muss immer etwas Besonderes sein, etwas was man nicht so einfach bekommt, insofern ist er ein komplizierter
Genussmensch. Seine Ablehnung des Einfachen könnte man allerdings als etwas Negatives sehen er ist wählerisch.
LG Irene
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monalisa meinte dazu am 23.01.2019:
@niemand, liebe Irene, ja schon, aber die 'Negation' - 'nicht' irritiert mich trotzdem
'er mag es auserlesen, exquisit ... ' oder etwas Ähnliches wäre positiv (ohne Verneinung mit 'nicht') formuliert

Einem
er mag
es
einfach
nicht


würde ich etwas wie 'Abscheu' oder 'Ekel' oder 'Unlust' oder ... voranstellen. Für mich ist es so einfach unerwartet, was ja nichts heißen will, außer, dass ich darüber ins Grübeln gekommen bin. Vielleicht war das ja gerade die Absicht des Autors. Uwe ;)?

Liebe Grüße
mona

Antwort geändert am 23.01.2019 um 20:00 Uhr
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niemand meinte dazu am 23.01.2019:
@ monalisa
seltsam wie einen so wenige Worte quasi" beschäftigen können.
Weil Du grade das Wort "Unlust" in den Raum gestellt hast, kommt mir grade eine kleine Beziehungsszene vors innere Auge:

genuss

sie
mag es
einfach

er
mag es
enfach
nicht

und nun stelle ich mir die beiden vor: Sie liebt Blümchensex
und er muss wenigstens vom Schrank ins Bett springen dürfen
[mit allen möglichen Finessen] um erotischen Genuss zu empfinden als kleines Beispiel nur. Die beiden kommen wohl dann nicht zusammen und wenn dann recht ungenüßlich.

mit schmunzelnden Grüßen, Irene
diese Antwort melden
niemand meinte dazu am 23.01.2019:
Allerdings könnte man auch einen anderen Menschen-Typen im Zusammenhang bringen mit dem:

genuss

er
mag es
einfach
nicht

Hier wäre zum Beispiel ein Asket möglich, also ein streng und schlicht Lebender, der sich einer tiefen Philosophie verpflichtet fühlt, oder einer religösen Einstellung. Somit sprächen diese fünf Worte zuzüglich des Titels von einem Menschen, der den Genuss als solches ablehnt, vielleicht gar als ein teuflisches Werk ansieht. Er lehnt Genuss vielleicht ab, weil dieser Menschen, seiner Meinung nach, verweichlicht und nur Entbehrungen stählern und härten etc. etc.
So könnte man durchaus weiter spinnen
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Sätzer meinte dazu am 23.01.2019:
@ monalisa @niemand
Interessante Diskussion von euch beiden. In dem Sinne habe ich auch schon beim Schreiben drüber nachgedacht. Fünf Worte können einiges auslösen, je nachdem wo welches Wort steht, wie der Titel mit den Worten korrespondiert und was für einen persönlichen background man hat.
Danke euch für die lebendige Auseinandersetzung und
LG in den Abend
Uwe
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (23.01.2019)
das geht durch
und durch

Gil.
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Fisch meinte dazu am 23.01.2019:
Gegen Zynismus als Kommentarvariante ist natürlich nichts einzuwenden. Aber ich frage mich:
Geht's auch durch?
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Sätzer meinte dazu am 23.01.2019:
Ach Fisch, bist du ein Plattfisch (Scholle) ohne Humor?
Der Gil hat viel davon und ist absolut kein Zyniker.
Schau dir doch die Diskussion über die 5 Worte an
Widersprüchlichere Interpretationen gibts kaum noch, genuss, kein genuss etc. Mit 5 Worten kann man einfach mal rumjonglieren, was ich mit diesen Minimalismen beabsichtige.
Bleib einfach locker und spring mal wie eine Forelle den Gebirgsbach hinauf.
LG Uwe
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AZU20
Kommentar von AZU20 (24.01.2019)
Schade. LG
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Sätzer meinte dazu am 24.01.2019:
Och, wie man es halt sehen will.
Du bist ein Weltmeister in knappen Kommentaren. Erfinde doch mal ein Gedicht mit zwei oder drei Wörtern
Dank für deine Empfehlung und LG Uwe
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Veröffentlicht am 23.01.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.02.2019). Textlänge: 5 Wörter; dieser Text wurde bereits 451 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.07.2019.
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