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InhaltsverzeichnisInnere Nordizität

Schuld

Feststellung zum Thema Erlösung


von Jack

Der Begriff Schuld verschleiert zwei unterschiedliche Dimensionen: die qualitative und die quantitative. Bin ich eines Verbrechens schuldig, handelt es sich um die qualitative, schulde ich jemandem Geld, um die quantitative Dimension. Nur durch Vergebung kann eine Umwandlung der qualitativen Schuld in die quantitative Schuld stattfinden.

Banales Beispiel: Ä vergewaltigt Ü. Die Vergewaltigung wird nicht dadurch gesühnt, dass Ä Ü eine Geldsumme gibt. Ist Ä der Vater und Ü die Tochter, so bezahlt Ä seine Schuld nicht dadurch, dass er 18 Jahre für Üs Lebensunterhalt sorgt. Ibbanaleres Beispiel:  Ös Lebenswandel ist sündhaft, aber er spendet regelmäßig für die Kirche. Durch die Quantität der Arbeitsanstrengungen zum Zweck der Beschaffung der Spendengelder wird die Qualität der Sündhaftigkeit des Lebenswandels nicht tangiert. Ändert Ö sein Leben, darf (ja, darf) er im Glücke der vergebenen Schuld spenden, um etwaige Kollateralschäden seines vormals sündhaften Lebenswandels zu beseitigen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Augustus
Kommentar von Augustus (26.01.2019)
Geld wird in der Regel geschuldet bei zivilrechtlichen Schuldverhältnissen. Dabei ist der Gegenstand der Schuld immer eine materielle Sache gewesen, daraus sich Schuldner und Gläubiger ergeben haben und man von einer indirekten Schuld sprechen kann.
Wenn aber unmittelbar ein Mensch dem anderen Menschen Schaden zufügt, so enfällt die Schuld am Gegenstand oder der Sache, weil es sich um eine direkte Schuld handelt. Dass der körperliche oder seelische Schaden durch die Zwischenschaltung einer materiellen Sache versucht wird zu messen, ist vermessen.
Dabei beruht der pekuniäre Gegenwert des immateriellen Schadens bloss auf gerichtliche Erfahrungen, mit welcher Geldsumme der Gläubiger befriedigt werden kann.
In Amerika urteilen die Gerichte in bestimmten Fällen in millionen dollars Höhe Entschädigungen, in Deutschland werden vergleichbare Fälle mit ein paar hundert Euro geahndet.

Kommentar geändert am 26.01.2019 um 11:37 Uhr
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Jack meinte dazu am 26.01.2019:
Das Problem vor Gericht ist halt die Zwangsvergebung: es wird durch die Geld- oder Gefängnisstrafe mit etwas gehandelt, das unverkäuflch ist. Mord "kostet" z. B. sagen wir mal 15 Jahre Knast, damit wird das Leben des Mordopfers mit einem Preisschild versehen und entwertet.
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Augustus antwortete darauf am 26.01.2019:
Also bist Du für die Todesstrafe?
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Jack schrieb daraufhin am 26.01.2019:
Bei fehlerfrei nachgewiesener Schuld selbstverständlich. Sonst wäre ich ein Nichtswürdiger (oder eben ein gewöhnlicher chthonischer Tellurist).
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (26.01.2019)
Hallo Jack, ist Geld schulden nicht auch qualitativ eine andere Dimension als die Schuld für ein Verbrechen, obwohl die Ähnlichkeit des Wortkörpers Schuld-schulden deinen Schluss nahelegt?
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Jack äußerte darauf am 26.01.2019:
Genau das ist der Unterschied, den ich hier ausbreite. In höherer entwickelten Sprachen (chauvinistischer Scherz) besteht diese Verwirrung gar nicht: die Schuld des Verbrechers heißt auf Russisch "winá" und die Schuld des Schuldners "dolg".
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Jack
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Dies ist ein These des mehrteiligen Textes Gesammelter Unsinn und blödsinnige Idiotismen.
Veröffentlicht am 26.01.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.02.2019). Textlänge: 141 Wörter; dieser Text wurde bereits 113 mal aufgerufen; der letzte Besucher war zoe am 23.05.2019.
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