Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
FliegendeWorte (04.07.), Buchstabensalat (04.07.), Lir (04.07.), Schneewittchen (02.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.), Unhaltbar87 (14.06.), HerrNadler (10.06.), Franko (06.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 613 Autoren* und 69 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.004 Mitglieder und 436.665 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 07.07.2020:
Haiku
Das Haiku ist eine vom Tanka abstammende, reimlose Gedichtform mit drei Versen und je 5-7-5 Silben pro Zeile. Es stellt einen... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Es grünt so grün! von wa Bash (30.06.20)
Recht lang:  Die Axt von idioma (317 Worte)
Wenig kommentiert:  Linear von wa Bash (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Birken streifen von wa Bash (nur 35 Aufrufe)
alle Haiku
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Verstärker 10/Die rote Marlboro
von kata
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich ich mich zurüchhalte." (mr.d)

Aus den Erinnerungen eines Reiseleiters

Kalendergeschichte zum Thema Augenblick


von eiskimo

Kapitel: Fotografieren
In Ägypten habe ich das einmal am ganz extrem erlebt.Ein Ehepaar, beide sehr kulturbeflissen, brauchten immer am längsten, bei jedem Stopp.
Eines abends in der Hotelhalle habe ich SIE gefragt, warum sie beide so viele Fotos machten – wenn einer knipste, würde das doch reichen. Ihre Erklärung war  dann frappierend:
„Ich fotografiere für mich,“ sagte sie abgeklärt. „Ich will zu Hause nach-erleben können, wo ich war.“ Sie zeigte auf ihre kleine Digitalkamera .“Und dafür reicht die hier.“
Dann zeigte sie in Richtung ER, der – wie immer auf dieser Tour - eine pfundschwere Spiegelreflex-Kanone vor der Brust in Schuss-Bereitschaft hielt. “Mein Mann fotografiert mit einem ganz anderen Ehrgeiz, er sucht immer das Meister-Foto. Im Grunde will er den Leuten zu Hause nur beweisen, was für ein toller Fotograf er doch ist!“

Anmerkung von eiskimo:

Sehen, wie andere sehen, das öffnet die Augen


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (26.01.2019)
Die meisten fotografieren wohl für sich. Aber das andere Motiv, vorzeigen zu wollen, ist auch stark vertreten. Gott sei Dank hat sich herumgesprochen, wie langweilig Filmvorführungen von Urlaubsbildern sein können.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
eiskimo meinte dazu am 26.01.2019:
Trotzdem möchte ich eine Lanze brechen für den ambitionierten Fotografen, den Foto-Reporter im positiven Sinn: Im Idealfall "formuliert" er eine Botschaft, die kein Verse-Schmied je so prägnant hinkriegen könnte. In dem Maße, wie wir mit Bildern überflutet werden, erschwert das natürlich den Job.
lG
eiskimo (Verse-Schmied UND auch gerne mit denm Fotoapparat unterwegs)
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (26.01.2019)
Für sich ja, alles andere: schrecklich. LG
diesen Kommentar melden
eiskimo antwortete darauf am 26.01.2019:
Sei nicht so streng, bitte! Es gibt Ausnahmen
eiskimo
diese Antwort melden
Kommentar von niemand (26.01.2019)
Sind beide Arten nicht voll berechtigt und ist das mit der Schreiberei nicht ähnlich? Der eine schreibt, weil er etwas herauslassen möchte [vielleicht nicht ganz nur für sich] weil es ihn quasi von innen heraus drängt und ein anderer schreibt in erster Linie um sowas wie Anerkennung plus Applaus seitens der anderen Schreiberlinge zu bekommen. Verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Absichten/Motivationen. LG niemand
diesen Kommentar melden
eiskimo schrieb daraufhin am 26.01.2019:
Da kann ich nur voll und ganz zustimmen. Das gibt es in beiden Techniken sich mitzuteilen: Eitel-selbstbezogen oder sachorientiert.
In beiden Techniken wird "verdichtet" , werden "Botschaften" formuliert. Die Sprache der Fotografie ist m.E. direkter, auch manipulativer, die Adressaten werden leichter erreicht und ... leichter wieder verloren. Lesen verlangt mehr Aufwand.
Für den Autor ist der kreative Prozess aber sehr ähnlich, egal ob er in Worten "malt" oder in Bildern "spricht".
lG
eiskimo
diese Antwort melden

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de