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lack ab!

Gedicht zum Thema Befreiung


von niemand

schicht auf schicht deckt bunt und bunter
sperrt die sicht auf ein darunter
willst du einen blick drauf wagen
geht nicht: zu dick aufgetragen

schicht um schicht gehts in die tiefe
und du fragst dich was dort schliefe
etwas das der blick bald sichtet
reckt sich streckt sich frei geschichtet
noch ein wenig scheu verhalten
doch bereit sich zu entfalten


Da die Meinungen ein wenig auseinander gehen,
setze ich hier noch die Ursprungsversion ein -
ich hoffe, dass ich sie noch gänzlich hinkriege,
da ich, im Eifer des Gefechts, nichts abgespeichert habe.
Jeder möge aussuchen, was ihm besser gefällt.


entlackt

schicht auf schicht
deckt bunt
und bunter
sperrt die sicht
auf ein darunter
möchte gern
den blick
drauf wagen
geht nicht
zu dick aufgetragen

schicht um schicht
gehts in die tiefe
klingt als ob nach licht
was riefe
etwas
das der blick
bald sichtet
reckt sich
streckt sich
frei geschichtet
noch ein wenig
scheu
verhalten
doch bereit
sich zu entfalten

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (26.01.2019)
Könnte das Gleichnis eines Therapeuten bei der Arbeit abgeben.
LG Uwe

Kommentar geändert am 26.01.2019 um 15:15 Uhr
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niemand meinte dazu am 26.01.2019:
Ja, aber manche schaffen es nicht bis zum Entfalten
Mit lieben Grüßen und Dank, Irene
diese Antwort melden
monalisa
Kommentar von monalisa (26.01.2019)
Liebe Irene,
du hältst dich in deinen Zeilen etwas bedeckt und lässt offen, um welches Etwas sich alles dreht, passt auch perfekt, geht es doch darum, dass sich etwas unter mehreren Schichten verbirgt, die Schichten werden auch nicht näher bezeichnet, wenn man dem Titel trauen darf, handelt es sich um Lack, das könnte aber auch im übertragenen Sinn auf jede Art von Farbe hindeuten. Mein Tipp ist Schminke !, dann bekommt das ‘entfalten‘ am Ende ein ganz spezielle Bedeutung, wenn sich unter all der Spachtelmasse ein faltiges Gesicht zeigt 😉! Natürlich ist das jetzt meine Interpretation und nicht zwingend.
Ein bisschen unschlüssig bin ich wegen der ‘langgezogenen‘ Form, sie ist wohl den vielen Schichten geschuldet? Es ist ein bisserl Schade, dass so das perfekte Metrum nicht so richtig glänzen kann und auch die Reime in den Schichten verschwinden.
Ich würde da gern noch ein wenig dran rumfummeln, ein kleines bisschen Kosmetik, du kennst mich Irene und bist mir hoffentlich nicht böse.

Z.B. hier
schicht auf schicht
deckt bunt
und bunter
sperrt die sicht
auf ein darunter
möchte gern den blick
drauf wagen
geht nicht
dick wurd aufgetragen


Hier finde ich den Subjektwechsel (‘schicht … sperrt‘ und ’ich möchte …‘) ein bisschen problematisch, zumal das ICH gar nicht genannt wird.
Was hältst du von folgendem Vorschlag:

schicht auf schicht deckt bunt und bunter
sperrt die sicht auf ein darunter
willst du einen blick drauf wagen
geht nicht: zu dick aufgetragen

bei der Gelegenheit wurde auch aus ’dick wurd aufgetragen‘ -- ‘zu dick …‘
Ansonsten gefällt es mir sehr, ein bisschen spitzbübisch, ein bisschen keck, voll hintergründigem Humor, typisch Irene halt 😊.

Ich nehme an, du hast auf Satzzeichen und Großschreibung verzichtet, um das ‘Nivellierende‘ der Schichten auszudrücken. Passt für mich, aber die unterschiedlichen Zeilenlängen würde ich dann auch bleiben lassen und wie oben (in meinem Vorschlag) einebnen. Naja überlegst dir noch einmal. Du wirst bestimmt das Beste rausholen.

Liebe Grüße
mona

P.S.: ‘lack ab‘ wär als Titel auch nicht schleckt, oder 😉?

EDIT: Das hätt ich jetzt fast vergessen, auch dazu hätt ich noch eine Idee:
schicht um schicht
gehts in die tiefe
klingt als ob nach licht
was riefe


schicht um schicht gehts in die tiefe
und du fragst dich was dort schliefe
???
Was meinst du?

Kommentar geändert am 26.01.2019 um 20:57 Uhr
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niemand antwortete darauf am 26.01.2019:
Alles gerne übernommen, liebe Mona! inklusive des Titels, der mir jetzt besser gefällt. Die Firma dankt, die Vorsitzende grüsst
lieb zurück. Irene
diese Antwort melden
Möllerkies schrieb daraufhin am 27.01.2019:
Liebe Irene,

es überrascht mich, dass du alle (sicher gut gemeinten) Vorschläge ohne Einwand übernimmst. Ich hätte schon ein paar Einwände:

Das neu eingeführte, zweifache »du« nimmt dem Gedicht etwas von seiner Unmittelbarkeit. Die Formulierung »willst du einen blick drauf wagen« ist grammatisch uneindeutig, kann Frage oder Konditionalsatz sein. In der Original-Version gefiel mir das Lapidare (oder auch das Kecke, wie mona schreibt) durch die Reihung von Hauptsätzen und die zweifache Auslassung des Subjekts (»ich« und »es«). In »fragst dich was dort schliefe« ist der Konjunktiv II ungrammatisch.

Und schließlich: Die Überschrift »lack ab!« klingt mir etwas gewaltsam für das Entfalten, von dem im Gedicht die Rede ist.

Just my 2 cents.

Viele Grüße
Martin
diese Antwort melden
niemand äußerte darauf am 27.01.2019:
@ Möllerkies
Ja, so reagiere ich manchmal, weil ich letztlich anderen mehr zutraue als mir selber, denkend, dass diese mehr Abstand zur Sache haben und ich betriebsblind sein könnte und Mona hat mir schon öfter gute Tipps gegeben. Ich setze jetzt die Ursprungsversion darunter, allerdings hoffe ich, dass sie noch ganz in meinem Gedächtnis weilt, weil ich Kamel vergessen habe sie zu speichern. Auf jeden Fall danke ich Dir, auch dafür, dass ich beim nächsten Mal vielleicht nicht so fix sein und alles überschlafen sollte. Ich bin manchmal solch ein Ratz-Fatz
Mit lieben Grüßen zurück, Irene
diese Antwort melden
Möllerkies ergänzte dazu am 27.01.2019:
Und um der Vielzeiligkeit auch noch etwas abzugewinnen, wäre es vielleicht angebracht, den Schluss so darzustellen?

doch bereit
sich zu ent-
falten

Nur eine Idee, bitte nicht ohne Prüfung übernehmen.
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niemand meinte dazu am 27.01.2019:
Ich überschlafe es diesmal
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plotzn
Kommentar von plotzn (27.01.2019)
Gefällt mir sehr gut, Irene - das Original noch ein wenig besser, weil es für mich authentischer zu Deinem Stil passt.
In seiner Vielschichtigkeit habe ich bei dem Gedicht weniger an Farbe gedacht als an einen Menschen, sich so viele Verhaltensmuster zugelegt hat, dass man sein wahres Ich kaum mehr erkennt.
Kannste mal sehen, was man da so alles reininterpretieren kann

Liebe Grüße,
Stefan
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niemand meinte dazu am 27.01.2019:
Und Du hast richtig gedacht, lieber Stefan, ich dachte es auch
Ja, das Original passt besser zu mir, aber letztlich kann man mich schon beeinflussen. Mir fehlt dann meist ein wenig der Glaube an mich selber. Wenn ein anderer auch noch irgendwie recht hat mit der Kritik, weil wer hat schon Unrecht aus seiner Sicht auf die Dinge? ... dann bin ich biegsam ... Schaden können Selbstzweifel ja auf keinen Fall. Ich danke Dir, freue mich, dass es Dir gefällt und grüße lieb zurück, Irene
diese Antwort melden
plotzn meinte dazu am 27.01.2019:
Ach ja, das kenne ich, Irene. Man will nicht so wirken, als würde man stur alle Verbesserungsvorschläge ignorieren und monas Anmerkungen sind ja auch nicht von der Hand zu weisen.
Aber in dem Fall finde ich das Original so wie es ist irenesk und gut

Liebe Grüße,
Stefan
diese Antwort melden
monalisa meinte dazu am 28.01.2019:
Liebe Irene @all,
au wei, gut gemeint ist das Gegenteil von gut! Da bin ich wohl ziemlich übers Ziel hinausgeschossen ☹. Ich sollte mich mit meinem Vorschlagshammer in Zukunft wieder mehr zurückhalten.
Ich finde zwar Formulierungen wie
‘geht nicht, dick wurd aufgetragen‘ oder
‘…als ob nach licht was riefe‘
nicht ideal, hätte das aber wohl besser so formulieren sollen, anstatt gleich mit Vorschlägen zu kommen, die eher meinem Bild dieses Gedichtes entsprechen als der Intention der Autorin. Tut mir Leid Irene! Im Übrigen bin ich immer ein bisschen beunruhigt, wenn meine Vorschläge gleich übernommen werden.‘ Mal drüber schlafen‘ ist da sicher ein probates Mittel 😊.
Liebe Grüße an euch alle
Mona
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niemand meinte dazu am 28.01.2019:
Liebe Mona, das ist doch alles überhaupt kein wirkliches Problem für mich, ich probiere selber immer hier und dort und schmeiße so viel Papier in den Korb, dass er stets geleert werden muss, weil ich den Drucker betätige um meinem armen Mann mein Gesülze unter die Nase zu halten. Meistens sagt er: Ist nix Dann mache ich neu und mach wieder und wieder, warum nicht auch hier. So sehe ich wie andere denken und kann etwas mitnehmen. Zum Beispiel habe ich Dein "geht nicht zu dick aufgetragen" übernommen in meine Urfassung. Und warum sollte meines besser sein als Deines, es ist halt anders. Du hast mich ja nicht gezwungen zu etwas, alles war freiwillig und im Zuge der verschiedenen Möglichkeiten die man hat.
Also, alles gut und ich bitte in Zukunft um weitere Verschlimmbesserungen - man kann immer was brauchen
und ich habe so manches von Dir in Vergangenheit brauchen können. Dafür ein Dankeschön! Mit lieben Grüßen an Dich, Irene
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Veröffentlicht am 26.01.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.01.2019). Textlänge: 124 Wörter; dieser Text wurde bereits 118 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.03.2019..
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