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Dialektik

Gedankengedicht zum Thema Diebstahl


von Bergmann

für Didi.Costaire


In welche Wand sind wir geschraubt?
Und welches Bild hängt von uns ab?
Wir fragen lieber nicht – und überhaupt:
die letzte Antwort fällt ins Grab.

Du steckst ganz fest in deinem Dübel,
das ist so gut fürs Bild, das an dir hängt.
Ein Rein-und-Raus gibts nur im Oberstübel ...
ein Schelm, wer an was andres denkt.

Es schraubt sich stets ein letzter Reim
in einen schönen Dübel
und hält sogar ganz ohne Leim!
Auch für die Wand ist das nicht übel.





-

Anmerkung von Bergmann:

Meine Verse erwuchsen aus dem Dialog mit Didi.Costaire zu seinem Gedicht "Wir sind" (veröffentlicht 14.10.2015).


 
 

Kommentare zu diesem Text


Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (10.02.2019)
Hallo Bergmann,

seit wann sind Dübel weiblichen Geschlechts? Das stört mich in dem ansonsten recht hübschen Gedicht.

Liebe Grüße
Llu 💙
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loslosch
Kommentar von loslosch (11.02.2019)
marke fischerin-dübel?
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Bergmann meinte dazu am 11.02.2019:
Peut-être. Dübel ist doch feminin, oder?
Na gut, im Zeitalter des Gen(d)erismus wechsle ich mal das Geschlecht. Ich les grad sowieso Thomas Mann ...
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Oreste
Kommentar von Oreste (11.02.2019)
Grab auf ahb, okay.
Grabb auf ab, warum nicht.
Aber: Grab auf ab?

Bitte um Aufklärung!

O.
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Bergmann antwortete darauf am 11.02.2019:
Oreste,
nicht jeder Reim,
verstehste,
ist völlig rein.

So hatte
schon Goethe
so seine Nöte,
und zwar nicht zu knappe.
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Oreste schrieb daraufhin am 13.02.2019:
Schöne Antwort, doch sollte sich ein Bergmann nicht an Goethes Unzulänglichkeit - die, sofern kein Stilmittel, es ja letztlich ist, oder? - orientieren. Meine Meinung!

O.
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Bergmann äußerte darauf am 13.02.2019:
Natürlich hast du recht in diesem Fall des Falles,
doch in Gedichten ist der Reim nicht alles.
diese Antwort melden
Oreste ergänzte dazu am 13.02.2019:
Zugegeben: Ich hänge mich gern an Kleinigkeiten auf. Ein krummer Reim und es schraubt mich stracks aus jedem Dübel. Manchmal ... tut das sogar weh. Freilich braucht dich das nicht zu kümmern - i wo! - aber ich finde, du solltest das wissen.

O.
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Bergmann meinte dazu am 14.02.2019:
Wir sind uns einig - eigentlich schon von Anfang an.
Herzlichst: Uli
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Oreste meinte dazu am 14.02.2019:
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Stimulus
Kommentar von Stimulus (20.02.2019)
Ganz schön streng, der O. So deutlich ist ein Grab für mich kein Grahb und beim appen Dübel dann auch nicht zwingend so kurz und knab.

Insofern bin ich beim Bergmann (und bei Goethe?) und meine, dass man das Grab auf ab ganz leidlich reimen kann und das gilt erst recht, wenn der Rest kaum Wünsche offen lässt. Gut, der Dichter hat ja auch gute 3 Jahre lang schürfen müssen, um diesen Edelstein zu berg(mann)en, dafür pfunkelt er aber auch ansehnlich und ist in der Lage, das bisherige Standardwerk über den den Dübel ("Übel, übel, sprach der Dübel, als er in der Wand verschwand") auf den zweiten Platz zu verdrängen. Ich finde es jedenfalls super: Locker, flockig, witzig und sogar ein wenig philosophisch. Eindeutig besser als "nicht übel"! Empfehlenswert!
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Bergmann meinte dazu am 20.02.2019:
Ein stimulierendes Lob! Herzlichst: Uli
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Bergmann
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Veröffentlicht am 10.02.2019, 10 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.02.2019). Textlänge: 79 Wörter; dieser Text wurde bereits 243 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.04.2019.
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