Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
TaBea (19.04.), Ralf_Renkking (19.04.), Elizabeth_Turncomb (12.04.), jaborosa (12.04.), Deo_Dor_von_Dane (12.04.), Helstyr (04.04.), fey (02.04.), Gigafchs (02.04.), wellnesscoach (26.03.), Pelagial (25.03.), Böhmc (25.03.), Kettenglied (24.03.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 713 Autoren* und 107 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.805 Mitglieder und 425.935 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 23.04.2019:
Fabel
Die Fabel ist eine Gleichniserzählung; eine episch-didaktische Tierdichtung in Prosa, mitunter auch in Versen. Tiere mit... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Der Schwan von Agneta (18.03.19)
Recht lang:  Der Frosch und der Kieselstein von tulpenrot (2246 Worte)
Wenig kommentiert:  Start-up - Kollage von pentz (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Eine rabenschwarze Raben Fabel Nr 1 von Borek (nur 29 Aufrufe)
alle Fabeln
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

all over heimat - Anthologie
von juttavon
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil das müssen die andern wissen. es gefällt mir einfach hier" (Silbervogel)

About Oh no Sugarman!

Glosse zum Thema Alles und Nichts...


von MfG

Wenn nur ein Staubkorn schief liegt; oder meine Wahrnehmung, geschult durch Wunden, die nur ich mir selbst zugefügt habe, überall rot sieht, aber auch generell der grundfaulen Tendenz folgend, alles müsse in den kleingeistiegen Rahmen passen, dann nehme ich mir keine Zeit zum Verstehen meiner und deiner Seite, sondern baller blindlings drauf los. Ängste und Wut, die ich besitze, projiziere ich auf andere. Ich bin der festen Überzeugung, dass nur ich Recht haben darf. Ich brauche Rettung und absolute Hingabe. Bekomme ich diese nicht, stecke ich dich samt meinem Herzen in den Fleischwolf. Und mahle. Und mahle. Und mahle. Mein scheibar kaum entwickeltes zwischenmenschliches Taktgefühl gepaart mit mangelhafter kommunikativer Kompetenz kleidet sich in trügerische Rosenblätter aller meiner Vergangenheiten, die mir auf ihre Kosten beibrachten, wie man einen guten ersten Eindruck halbwegs hinbekommt, aber deren durch mich evozierte Kurzfristigkeit nicht ausreichte, um diesem ersten Eindruck langfristige Tiefe zu verleihen und ihm gerecht zu werden, denn woher sonst sollte ich soetwas wissen oder gar können? Das, ich muss lachen, Taktgefühl und voll funktionales (non-)verbales Sprechaktverständnis also sieht von weitem nach Empathie und großem vielfachen Dingsbums aus, im Grunde allerdings ist mir jegliches Tiefgründige Scheiß egal. Weil ich das einfach mal so darf. Und so denke ich und so handle ich. Kommst du mir in die Quere, wirst du niedergeschlagen. Lässt du dir das nicht gefallen, spiele ich Opfer und Täter gleichermaßen, lasse flackern (!) oder flackere selbst wechselnd wie ein Flämmchen im Wind, gleich meinen Meinungen. Dabei vergesse ich ein kleines Detailchen: Meinungen (die meine und die eure) sind wie Arschlöcher - jeder hat eines. Mehr hat jeder, mich eingeschlossen, im Grunde aber nicht.

Das Einzige, was mich beeindruckt, ist Sex, Geld und Macht. Ich will schließlich imponieren. Die Potenz eines erwachsenen Mannes bemisst sich aller bedeutender Meinung nach an der Anzahl der an ihm klebenden lobhudelnden gackernden Hennen. Frauen hingegen, die es gewohnt sind, wie Menschen behandelt zu werden, sind mir zuwider. Diese Ansicht vertrete ich natülich nicht offiziell. Offiziell wird das rosenblättergeschmückte Bild eines toleranten, klugen Menschen gepflegt, hinter dem eine Schlucht aus Schmerz aufklafft. Es gibt Zeiten, da frage ich mich freilich, ob auch dieser Schmerz nicht bloß Tarnung ist. Denn in einer halbwegs zivilisierten Welt fügt sich unter normalen, also meinen, Umständen jeder seine Wunden selbst zu. Und dafür beim Gegenüber Schuld zu ersuchen zeugt von maximalster Schwäche. Beschuldigungen sind schlicht die Abgabe der Macht-über-mich an den Anderen. Anstatt Schuld immer erst bei mir (sich, allgemein) zu suchen. Dieser Prozess erforderte allerdings Rückgrat, hm. Denn wer an sich selbst ehrliche ergo scharfe Kritik übt, wird wie selbstverständlich und beschämend davon absehen, Rachegelüste und Dummheiten am gähnenden Bande zu fabrizieren . . .

Des Nachts pflege ich Mordgelüste und schmiede Pläne, wie ich andersgeschlechtlichen ..."Menschen" ... eins aufs Maul pfeffere. Denn schließlich benötigen SIE professionelle Hilfe. Nicht wahr? Nicht ich. Und das ist, ich lache, selbstverständlich keine Projektion meiner Person auf diese ..."Kreaturen" ...  , diese DUMMIES, frigide GUMMIPUPPEN, die nur von mir gevögelt (gefögelt, benutze das Wort nicht und zum googlen bleibt kaum Zeit, Anm.d.Red.) werden wollen, warum sonst suchten sie meinen Kontakt, ich Hecht, hä? Freidenker benötigen psychologischen Beistand. und einen guten Fick. Von mir hauptpersönlich. Und so weiter. Vulgarismen und Obszönitäten unterliegen meinem verdeckten Metier. Aber im Grunde bin ich ja so verletzlich. wie gut, dass es das Internet gibt, wo ich mich anonym entladen darf. Und so fort. (Wie war das noch gleich? Wer mit Schwert kämpft, kommt durchs Schwert um? Das mag nicht heut, nicht moin geschehen. Aber es geschieht. Das ist der einzich Waaheyt!)

Anmerkung von MfG:

arbeitstitel: dies ist die optionale klassifizierung eines nicht? optionalen menschen, geschrieben von einer hochunwichtigen, bereits eine dekade lang und mit höchster wahrscheinlichkeit bis zum TODE hin sex negierenden nonnenflasche :-) daher vielleicht die leicht trockene weltanschauung, wa? - ich kann sowas. (selbst)kritik ist mir nicht fremd. ich benötige keine virtuelle selbstbeweihräucherung. dazu ist mein im RL berufliches und privates (selbstgebautes) auffangbecken zu groß und zu stabil, sorry ;-(

ach ja, selbstverständlich sind alle textkritiker willkommen. ob bei orthographie, syntax, logik, metaebene, genre, luftverschmutzung, schlafstörungen, familiären problemen, schulden: alle bitte zu mir! zimmer 004 geöffnet bis vor frühsommer.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (11.02.2019)
Eine sog. Nabelschau.

Hallo MfG, neu oder Wiedergänger?

Herzliche Grüße.
diesen Kommentar melden
Augustus
Kommentar von Augustus (11.02.2019)
Man kommt nicht umhin zu denken, dass der Autor einer Retropie nachhängt, die er sich gegenwärtig verlagert wünscht, jedoch nicht (mehr) vorfindet, wodurch der aufgeheizte Text so in Erscheinung tritt als wäre er der Synkope entsprungen.

Ave
diesen Kommentar melden
LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (12.02.2019)
An welche Zielgruppe richtet sich dein Text?

Korr.vorschläge (u.a):

- baller(e)
- schei(n)bar
- (auf)klafft
diesen Kommentar melden
Dieter_Rotmund meinte dazu am 13.02.2019:
Trotz aller gegenteiliger Behauptungen von MfG will diese(r) nicht mit uns spielen. Oder doch?
diese Antwort melden
Nadel
Kommentar von Nadel (12.03.2019)
Von den blauen Bergen kommen wir...
diesen Kommentar melden

MfG
Zur Autorenseite
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 11.02.2019, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.02.2019). Textlänge: 585 Wörter; dieser Text wurde bereits 172 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.04.2019.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über MfG
Mehr von MfG
Mail an MfG
Blättern:
nächster Text
zufällig...
Was schreiben andere zum Thema "Alles und Nichts..."?
Wir wussten uns nicht zu helfen (1) (Inlines) Ach, det fehlte noch (Epiklord) Leben à la carte. (franky) Rebenstockimarsch (Omnahmashivaya) Nehmen wir an (Teichhüpfer) Susanne (Teichhüpfer) Stimmt doch (Teichhüpfer) 7 – I fall in love too easily (ZAlfred) Traumwandeln (Momo) Teutoburger Wald (Teichhüpfer) und 864 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de