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Dadaismus


von MichaelBerger

Wie jede Nacht liege ich im Nelkenbett der Edelnonne und schlafe ein. Ich träume vom Nationalwurm. Der Fußballnarr trotzt der Gipfelwurst. In der Bundeswüste laufen kopflose Versicherungsspinnen umher. Im Goldhals des Wassermeisters erklingt der Königsfluch. Ich wache auf, eile aus dem Haus und fahre mit dem Blindenzug ins Knospenland der Wintermänner. Auf dem Notgleis warten die Armenheiligen auf das Jubelboot. Der Sorgenverkäufer hebt seine laute Langzeitstimme - der Schall wird durch die dreibäuchige Wand des Bullenschachts zurückgeworfen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von SinOnAir (12.02.2019)
Ja, als literarische und dadaistische Fingerübung geht das wohl durch. Die grundsätzliche Schwäche solcher Texte sehe ich allerdings darin, dass sie mich als Leser kaum zu berühren vermögen. Die Abstraktion der Sprache allein vermag keine Beziehung herzustellen. Das vermag nur das Markenzeichen des Autors, der dem Sprachgebilde eine besondere Prägung gibt. Okay, das ist bei solchen Texten nicht beabsichtigt. Insofern drehe ich mich im Kreis. LG Sin
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Cora meinte dazu am 12.02.2019:
Hast du eine chin. Gebrauchsanweisung in den googleübersetzer gehauen? Witziges Dadaergebnis ; )
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MichaelBerger antwortete darauf am 13.02.2019:
Klar, Sin, warum die Weiten des Horizonts genießen, wenn man es sich doch schon in der kleinen Besenkammer so gemütlich machen kann? Oder lies halt nochmal mehrmals drüber, vielleicht springt dann der Funke über (who knows)! - Kala Bumba Kaladibam

Witziges Dadaergebnis hört sich ganz nett an, danke Cora!

LG
Michael
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SinOnAir schrieb daraufhin am 13.02.2019:
Irrtum, Micha. Die Kunst liegt gerade darin, die Weiten des Horizonts in einer kleinen Besenkammer oder where ever genießen zu können. Aber ich schreibe dazu nochmal konkreter. Jetzt ist gerade schlecht. LG Sin
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MichaelBerger äußerte darauf am 13.02.2019:
Meinen letzten Kommentar nehme ich zurück - Ich teile zwar Deinen ersten Kommentar nicht (gänzlich). Im Nachhinein eröffnet er mir neue Perspektiven - zum Beispiel warum so sehr darauf achten, dass alles einen Sinn ergibt, wo doch schon allein eine absichtlich sinnfreie Wortaneinanderreihung (unbeabsichtigt) oft (oder immer) einen Sinn ergibt, etc.

Ist das dann Literatur? Vielleicht nicht, vielleicht ist es dann Dada?

LG
Michael

Antwort geändert am 13.02.2019 um 20:14 Uhr
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SinOnAir ergänzte dazu am 13.02.2019:
Shit! Was tust Du??? Den ganzen Tag habe ich nebenbei an einer Antwort gebastelt und jetzt nimmst du deinen Kommentar zurück? Dabei bin auch ich teilweise zurück gerudert. Okay, mal sehen, was sich davon retten bzw. umschreiben läßt und in den neuen Sinnzusammenhang paßt. Denn an der Kernaussage halte ich fest Dauert aber wieder ein bisschen. LG Sin
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SinOnAir meinte dazu am 14.02.2019:
Okay, ich hatte dir tatsächlich unterstellt, dass du die Worte ohne Sinnzusammenhang miteinander verknüpft hast. Damit lag ich allerdings falsch, weil ich von mir nicht immer auf andere schließen sollte. Mein Ausgangspunkt war dabei die (übliche) dadaistische oder auch mithilfe des automatischen Schreibens angewandte Produktionsweise solcher Texte. Oder um es in die heutige Zeit zu übertragen: Poetron läßt grüßen!

Aber unabhängig davon, dass diesem Text nun dein persönlicher Code zugrunde liegt: Zu knacken ist er für mich als Leser dennoch nicht. Es sei denn, ich berausche mich an einzelnen Bildern, wie z. B. der „Edelnonne im Nelkenbett" oder dem „Goldhals des Wassermeisters“. Sehr gelungen, übrigens! So ein Rausch kann natürlich sehr kurzweilig sein und ich gebe zu, ihm als Autor auch zeitweise anheim zu fallen. Aber der Rausch allein um des Rausches willen ist mir als Leser eines Textes grundsätzlich zu wenig. Da fordere ich irgendetwas in Richtung einer Aussage, einen unsichtbaren kreativen Faden, mit dem mich der Autor lenkt. Ja, im besten Fall eine erzählte Geschichte, eine Atmosphäre, eine bestimmte Stimmung oder auch nur „gelenkte“ Assoziationen. Dieser Text wäre nicht von Texten zu unterscheiden, die bspw. schon in den „Magnetischen Feldern“ geschrieben wurden. Und da bist du mit Soupault und Breton in bester Gesellschaft. Denn sie und viele andere (berühmte) Dichter haben diese Verfahren benutzt, um Bilder, Metaphern, Formulierungen – schlicht: Material zu gewinnen – oder auch um vollständige Gedichte damit zu kreieren. Aber DANACH fängt aus meiner Sicht die eigentliche Arbeit eines Autoren erst an. Was mache ich mit all diesen Goldfunden? Wie verarbeite ich sie? Wo liegt meine Authentizität? In welche Sinnzusammenhänge bringe ich sie? Und welche Rückkoppelungen gibt es in meinem persönlichen Dasein?

Letztendlich will ich darauf hinaus, dass man es als Leser einem Text ansehen muss, dass es ein Michael Berger –Text ist. Und das ist die berühmte Stilfrage, auf die alle AutorInnen immer wieder eine Antwort finden müssen. Und um auf deine letzte Frage einzugehen: Aber sicher ist dieser Text Literatur. Aus meiner Autorensicht sogar verdammt gute! Ich lese so ein Zeug ständig.

LG Sin
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MichaelBerger meinte dazu am 14.02.2019:
Sapperlot, da hast Du aber groß aufgetischt. Aber ätsch, das kann ich (was die Wortmasse betrifft) noch toppen:

Also Du hast den vorhergehenden Kommentar schon gelesen - ja, dort hast Du rausgelesen, dass ich sehr wohl die Worte nicht bewußtseinstrommäßig, oder via automatisches Schreiben zusammengekleistert hatte. Die Entwicklung meiner Methode hat schon zwanzig meiner Lebensjahre auf dem Buckel. Da müsste ich weit ausholen, um all die komplexen Aspekte die mir hierzu einfallen könnten, wiederzugeben.

Ich versuchs mal ein wenig zusammenfassend: Zuerst, wie schon zuvor erwähnt, das absichtlich sinnfreie Schreiben funktioniert nicht mit dem beabsichtigten Ergebnis, weil gerade (wie zum Beispiel beim automatischen Schreiben), in dem beabsichtigten Chaos durch mehrere Instanzen der menschlichen Natur (nicht allein nur aus einem einzelnen Bereich des Unterbewußtseins) sehr viele komplexe, größere und sinnvollere Ordnungen ans Tageslicht huschen, als bei der im alltäglichen angewendeten beabsichtigten Ordnung, sowie zum Beispiel bei einem gut geschriebenen Roman, der wirkt auf mich im Vergleich dazu wie Pommes gegenüber ein Siebengängemenü in einem Fünfsternerestaurant. Als Beispiel siehe die Edelnonne auf dem Nelkenbett, auf das ich weiter unten näher eingehe.

Auf der anderen Seite brauche ich, um das Chaos zu ertragen, einen Rahmen, damit unter anderem auch mein Verstand beruhigt wird. Letztlich läuft es auf das altbekannte Modell der Gratwanderung zwischen Loslassen und bewußtes Ordnen hinaus, die man auch als Kunstmaler anwenden kann, wenn man informelle (bzw. abstrakte) Bilder herstellen will. Neo Rauch, zum Beispiel, geht ohne Plan an die Leinwand und lässt sich vom Hier und Jetzt seiner Einfälle leiten, worauf er im Hinterkopf eine sich langsam abzeichnende Komposition verdichtet - diese Form der Malerei wandt ich bei meinen eigenen Bildern schon viele Jahre bevor ich von Neo Rauchs Methode erfuhr, bzw. bevor ich auch seine Bilder sah, an.

Würde ich Texte schreiben können, so wie der leider verstorbene Sigmar Polke (n.m.A.) ohne Scheu verspielt und experimentierfreudig mit Materialien umging, würde ich mich noch viel freier fühlen - glaube ich, denn ich gehe nach meiner eigenen Einschätzung, noch viel zu präzisionsverliebt, bzw. zu zwanghaft mit der Form um, wodurch der kreative Fluss mir zu meinem Ärger eher ein kleines dünnes Rinnsal ist, von dem sich meine Schaffensfreude nur karg ernährt. So eine Hochzeit hatte ich während ich mit der Userin muss lange Kommentarstränge genoß. Auch bei mannem fühle ich mich freier und habe spritzigere Einfälle als sonst, wenn ich bei ihm kommentiere.

Mein persönlicher Code ist weniger auf eine vom Verstand tief durchdachte Ordnung. Vielmehr achte ich darauf was ich dabei fühle, - eine Logik, bzw. ein Sinn dahinter, darf aber auch wiederum nicht allzu klar und nackt erkennbar sein, sondern soll sich, wenn es mir gelingt, und das tut es ja nicht immer, in einem naheliegenden Vermuten/Ahnen liegen - das wäre zumindest mein Ideal.

Viel mehr Wert lege ich jedoch auf das spontane Gefühl, je reizvoller, desto besser. Edelnonne im Nelkenbett gefällt mir in vieler Hinsicht gut, zum einen ist es die Wortmelodie, und bei der Edelnonne liegt es nah, dass etwas verruchtes, bzw. die Nähe zum Begriff Edelprostituierte, in Verbindung mit dem konterkarierenden Enthaltsamen bei mir ein intensives Gemisch zwischen Entzücken und Staunen hervorruft, sowie auch das Nelkenbett, welches in meiner Vorstellung einen scharfen und zugleich reinigenden Geruch verströmt, welches mir wiederum einen weiteren inneren Lacher bezüglich des verruchten (verruch - Geruch), will heissen: was aus dem Bauchgefühl kommt hat viel mehr Assoziationsketten als der noch so fleissige Verstand es vermag. Nur gehört dazu auch zu Erlernen wie man mit so einem Bauchgefühlt sinnvoll umgeht, und das habe ich glaube ich gut gelernt - es kann natürlich noch besser werden, - aber nicht durch Disziplin im üblichen Sinne, sondern durch Achtsamkeit zwischen Loslassen und Tun.

'Da fordere ich irgendetwas in Richtung einer Aussage, einen unsichtbaren kreativen Faden, mit dem mich der Autor lenkt.' - Nun, das Leben lenkt uns ohnehin schon, das fühlst Du heraus, wenn Du achtsamer mit dem umgehst, was Dich umgibt, damit meine ich auch Menschen, sowie Deine eigenen Sorgen und Nöte, sowie Triumphe, Pläne, Angebote die Du ablehnst und annimmst. All das spricht eine Sprache, der kaum einer zuhört, man sollte anfangen zu lernen, sie zu dechiffrieren, sonst lebt man wie ein taubstummer Blinder in den Tag hinein - ist meine Beobachtung. Jedoch das Planen, sowie der unsichtbare kreative Faden, mit dem Dich der Autor lenkt, das kann für mich nur das Bauchgefühl des Autors sein - der Verstand allein lässt unsere menschliche Natur seelisch und geistig verhungern. Im Prinzip denken wir schematisch ähnlich oder gleich, ich denke aber unser beider Weltbilder trennt sich beim Thema, ob man sich vom Verstand oder vom Gefühl leiten lässt. Das Herz kommt bei mir, zumindest in meiner Absicht, an erster Stelle. Den Verstand halte ich für unentbehrlich, doch wehe, wenn er die Führung übernimmt, dann sieht es übel aus, auch mit sozialen Fähigkeiten. Selbst wenn jemand sich nur einen Hauch mehr vom Verstand lenken lässt, als vom Gefühl (oder meinetwegen vom Herzen), ist dieser Hauch schon zuviel, - ich fürchte, das kapieren die meisten Intellektuellen nicht.

Was die Rückkoppelungen für mein persönliches Dasein betrifft, ändert sie sich ja auch ständig.

'Letztendlich will ich darauf hinaus, dass man es als Leser einem Text ansehen muss, dass es ein Michael Berger –Text ist.' - Dem halte ich entgegen, dass wir uns in einem ständigen Wandel befinden. Mein Ideal wäre ein ständig werdender Berger - denn keine Geschichte ist jemals zu Ende erzählt, zum einen, und zum anderen, wenn Du mal den Steppenwolf gelesen hast und Dich an einer der wichtigsten Kernaussagen erinnern kannst: wie schon fast frevelhaft es ist, denn Menschen auf ein duales Wesen zu reduzieren, das zwischen tugendhaft und innerem Schweinehund pendelt - anstatt den vielseitigen Anlagen in uns, die sonst nur in uns schlummern und verkümmern, leben zu lassen - so erlebe ich mich auch mit meiner Schreiberei, es gelingt mir nicht ständig in einer Richtung zu bleiben, dadurch würde etwas in mir innerlich sterben. Das konservative Gegenargument verlangt zuerst einmal etwas ganz zu Ende zu bringen, bevor man etwas neues beginnt, bzw. sich einseitig bleibend beschäftigt, aber es ist nach meiner Auffassung ganz gegen die menschliche Natur, wodurch Schreibblockaden begünstigt werden. Unsere Kreativität lebt vom inneren sowie äußeren Fluß und nicht vom inneren sowie äußerem Stillstand.

'Und das ist die berühmte Stilfrage, auf die alle AutorInnen immer wieder eine Antwort finden müssen.' - Der Autor muss darauf achten, mit sich selbst so umzugehen, dass er die Freude bei der Arbeit nicht verliert, sich nicht menschenunfreundlichen Ideologien, bzw. Idealen unterwrift, die gegen seine eigene Natur wirken.

Schätze, Du verkündest das alte Evangelium der orthodoxen Schriftstellerkarriere, die da heisst: schreibe, schreibe, scheibe, lese gute Bücher, lese viel, überarbeite Deine Texte, schleife, schleife, schleife sie so oft es nötig ist, bis sie gut genug sind. Eventuell auch Kreatives Schreiben Workshops, etc.

Das ist gut gemeint, und Du weisst es vielleicht nicht besser.

Aber was kommt am Ende bei so einer durchschnittlichen, oder gar erfolgreichen Schriftstellerkarriere denn wirklich heraus? Unter anderem zumeist eine hochgezüchtete Sprache, welche andere bewundern, aber was hat man davon wirklich? Da sind mir dann die einfach Gestrickteren wieder lieber, denn sie fallen ihrer eigenen Eitelkeit nicht zum Opfer (dabei denke ich an John Grishams: 'Die Erbin', ich glaube, Grisham könnte viel kunstvoller schreiben, ich finde ihn sehr intelligent, aber er verzichtet absichtlich darauf - das empfinde ich bei ihm weise) - Philip Tingler, den ich sehr schätze, kann freilich viel anschaulicher beschreiben, was einen guten Schriftsteller ausmacht. Bei ihm geht es um das innere Wesen (sowie die tiefsten innerlichen Empfindungen) des Autors, der das Schreiben mehr oder weniger übernimmt, wenn ich ihn richtig verstanden habe - und das finde ich wiederum sehr nobel gedacht.

Für mich ist das Schreiben an sich viel weniger wichtig als die Beziehungen zu meinen Mitmenschen. Und ich fürchte dass bei vielen das Schreiben zur Kompensation wird, wenn es mit den Mitmenschen nicht so gut klappt, dann wird man durch die sich ständig verbesserte hochgezüchtete Schriftssprache auch noch sozial ungelenker (auch laut Salinger - Autor von Fänger im Roggen) - und wie Schrifstellerkollegen zuweilen unfreundlich miteinander umgehen, weiss man nicht nur vom harschen Ton in den Literaturforen - dabei denke ich u.a. an die Gruppe 47.

Das heisst unter anderem auch, mein Ehrgeiz ein großer Schrifsteller zu werden, hält sich sehr in Grenzen, also ich fürchte es war bei Dir verlorene Liebesmühe mich zu beraten, und deshalb habe ich Dir gegenüber (ein wenig) ein schlechtes Gewissen.

LG
Michael
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SinOnAir meinte dazu am 14.02.2019:
Okay, das ist jetzt ziemlich viel Stoff. Es zeigt mir nur, dass die These, es gäbe 95 % in unserem Universum, die wir nicht erfassen können, richtig sein muss. Jeder von uns wandelt in eigenen Dimensionen. Manchmal gelingt es dabei, uns einander mitzuteilen. Das ist ein großes Wunder und ich staune immer wieder. Die Dialoge mit Muss stelle ich mir aufregend vor und bedauere, sie nicht gelesen zu haben. Aber dass ich das Evangelium einer orthodoxen Schriftstellerkarriere verkünden würde: Sicher nicht! Ansonsten würde ich mich nämlich nicht hier herumtreiben. )) Das man aber an Texten arbeiten muss, davon bin ich überzeugt. Denn dadurch arbeitet man an sich selbst, oftmals zum Wohle des Lesers. War sehr interessant, diese Diskussion mit dir. Dank dir Micha und LG, Sin
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SinOnAir meinte dazu am 14.02.2019:
PS. Zumindest lese ich deine Texte jetzt mit anderen Augen. Ist doch schon was...
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Veröffentlicht am 12.02.2019. Textlänge: 76 Wörter; dieser Text wurde bereits 74 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.02.2019..
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