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Gedicht zum Thema Natur


von niemand

Der Morgen nebelgrau und öde,
der Erde Haut, grad angetaut,
trägt Winters Furchen, wirkt recht spröde -
vom Lenz ist lang noch keine Rede,

ein kleiner Naseweiß nur schaut
galant ins Land. Sein Drang nach Leben
trotzt mutig den polaren Wettern -
das feine Köpfchen zittert leicht.

Zerrt auch der Wind an seinen Blättern,
das Blumenkind harrt aus. Es weicht
nicht, trotz des Schnees in seinem Namen.
Bestaune, Welt, solch Wundersamen!

 
 

Kommentare zu diesem Text


Peer
Kommentar von Peer (12.02.2019)
... und mit dem wunderweißen Röckchen
wird es zu Winters Totenglöckchen.
LG Peer
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