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DreierInhaltsverzeichnisDiffusion durch die poröse Membran

Der Parforceritt durch die hohle Phrase

Tragödie zum Thema Grenzen/ Grenzen überschreiten


von Sätzer

Er war der Größte, schob alle Probleme zur Seite. Doch dann trat ihm die Realität entgegen - plötzlich der Oxer. Sein Pferd blieb dran hängen. Er flog aus dem Sattel und brach sich das Genick. Das Tier wieherte. Es klang so, als wenn es sich eins lachte.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Trainee (71) (18.02.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Ochen haben nichts mit Oxern zu tun. Oxer sind Hindernisse bei Pferdeveranstaltungen.
Ansonsten herzlichen Dank für deine euphorische Einschätzung und die Empfehlung.
LG in den Tag
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Trainee (71) antwortete darauf am 18.02.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer schrieb daraufhin am 18.02.2019:
Das war nicht bös gemeint. Ich hab nur gedacht, was soll ein Ochse am Oxer? Da würde wohl jeder Pferdesportfreund nicht mit einverstanden sein, wenn der den Parcour zertrampeln würde
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Augustus äußerte darauf am 18.02.2019:
Das war nicht bös gemeint. Ich hab nur gedacht, was soll ein Ochse am Oxer?

Zum Vergleich gibt es auch einen Sätzer im Literaturform.
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (18.02.2019)
Doch dann trat plötzlich die Realität auf.


Der Satz hinkt etwas. Realität ist immer, nur die Sichtweisen ändern sich.

Ich verkörpere mal wieder die andere Seite der Medaille: Ich mag den Text gar nicht, vielleicht, weil ich Dinge differenzierter betrachte und mir Feststellungen (wie s.o) nicht ausreichen? Ich meine, auch kurze Sequenzen können durchaus mit aktiven Worten belebt werden. Obiges ist mir zu einfach.



Sorry
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Sätzer ergänzte dazu am 18.02.2019:
Stimmt, den Satz hab ich in der 2. Version rausgenommen und noch etwas dran gearbeitet.
Normalerweise betrachte ich die Dinge auch differenzierter, weshalb ich überwiegend längere Texte schreibe. Dies ist halt mal ein Mini-Prosatext, der Freiräume für Interpretationen läßt, ähnlich wie bei manch Gedicht.
LG Sä
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Kommentar von Cora (18.02.2019)
Über den Phrasenparcours

Er war es gewohnt, alle Hindernisse mit Leichtigkeit zu nehmen. Plötzlich bäumte sich ein Oxer auf, er blieb hängen, flog aus dem Sattel und brach sich das Genick. Sein Pferd wieherte sich eins, es klang erleichtert.

Kommentar geändert am 18.02.2019 um 09:48 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Meine Version 2 nach deinem Vorschlag wäre:
Er war der Größte, schob alle Probleme zur Seite. Plötzlich der Oxer. Sein Pferd blieb dran hängen. Er flog aus dem Sattel und brach sich das Genick. Das Tier wieherte. Es klang so, als wenn es sich eins lachte.
Danke dir für deine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Text
und LG Sä

Antwort geändert am 18.02.2019 um 10:55 Uhr
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Cora meinte dazu am 18.02.2019:
Die neue Version hat auch was für sich ;)
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MichaelBerger meinte dazu am 18.02.2019:
Ja Uwe, Deine gegenwärtige Version 2 nach Coras Vorschlag gefällt mir jetzt auch am besten.
LG
Michael
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Hallo Michael - ich heisse übrigens mit Zweitnamen auch Michael,
Die Geschmäcker sind verschieden. Ich lass mal beide Versionen stehen.
Dank dir und LG Sä
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (18.02.2019)
Gefällt mir. Aus dem prallen Leben geschöpft. Hoffe, du meinst nicht mich. Wenngleich es nicht ganz von der Hand zu weisen wäre. Dann lieber den .... Laufen ja genug rum hier.

BG
H.
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Wie sollte ich dich meinen? Das kannst nur du allein entscheiden, ob du dich da wiederfindest
Danke für deine Empfehlung und
LG Sä
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Kommentar von SinOnAir (18.02.2019)
Also für den Titel gibt es schon mal einen Stern! Beim Text selbst muss ich noch überlegen. Die Aussage ist stimmig, aber eine Winzigkeit in der Formulierung gibt mir noch zu denken. Okay, heute mal überkritisch. LG Sin
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Hallo Sin,
hab noch in der ersten Version deinen Vorschlag >entgegen< statt >auf< aufgegriffen und noch eine zweite Version, die auf Teilvorschlägen von Cora basiert, eingestellt.
Dank für deine Empfehlung und
LG Sä
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SinOnAir meinte dazu am 18.02.2019:
Und wo ist das "ihm" geblieben? LG Sin
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Habs unter dem Oxer wieder hervorgeholt
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SinOnAir meinte dazu am 18.02.2019:
Jetzt tendiere ich zu Version 1.
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Spricht einiges dafür, denn in Version 2 gewinnt das Pferd mehr Raum, obwohl es ja eigentlich um das Großmaul geht.
Also doch die 1
Manch Entschein sein serr schwer
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AZU20
Kommentar von AZU20 (18.02.2019)
Seit wann bist Du so boshaft? Sitzt aber. LG
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Wieso ich? Literatur und ihre Prots leben doch von den Abgründen der Menschen. Und die Gernegroßen gibts doch reichlich in der Realität. Da kann man sich doch als Autor durchaus mal mit beschäftigen - gell.
Merci für deine Empfehlung und
LG Sä
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Kommentar von Agneta (18.02.2019)
dem Titel zufolge ritt er eine Phrase, ( tritt auf ihr herum sozusagen)- was viele, die sich präsentieren möchten, gerne tun. Ein Hindernis , nicht gesehen, trat auf, in Form von Realität: einer hat ihn durchschaut. Also brach sich der Phrasenkönig den Hals. Das Pferd ( die Phrase) führt sich selbst ad absurdum und der Spott des Auditoriums, die mit den breiten Hüten und Kleidern wählt einen anderen Phrasenkönigs. Warum muss ich jetzt an den König von Mallorca denken, ein Bett im …
GG. Nicht schlecht, lieber Uwe.
LG von Monika.
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Sätzer meinte dazu am 18.02.2019:
Das kann ich dir nicht sagen. vielleicht siehst du zu viel fern? Ich guck derartige Unterhaltungssendungen nicht und kann deshalb da nicht mitreden.
Der Titel ist mir gestern ganz plötzlich so ins Gehirn geflogen (sowas passiert mir öfter), obwohl ich mit Reiten nie was am Hut hatte, außer dass meine Mutter vor meiner Geburt Turnierreiterin war, aber nie genauer darüber erzählt hat. Dann hab ich ein paar Sätze dazu geschrieben. Phrasendrescher gibts ja genug, vor allem bei den Politikern, wenn sie Reden halten oder interviewt werden.
"Nicht schlech", na ja auch eine Form von Lob
Sei gegrüßt von
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (18.02.2019)
Hallo Uwe, warum nicht so?
Er war der Größte, schob alle Probleme zur Seite. Doch dann trat ihm plötzlich der Oxer entgegen. Er blieb hängen und brach sich den Hals. Das Pferd wieherte. Es klang so, als wenn es sich eins lachte.
LG von Gil.
Warum ich das schreibe? Meine Tochter fährt Auto, nicht ungewöhnlich. Manchmal springt vor ihr ein Bauzaun auf die Straße. Dann gibt es einige Schrammen. Realität.
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Sätzer meinte dazu am 19.02.2019:
Na ja Gil, springende Bauzäune gibts wohl nur bei Töchtern, inclusive Schrammen. Wenns nur das Auto ist und Papi zahlt, iss doch alles o.K.
Dank dir für deine Empfehlung und
LG In den neuen Tag
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Cora meinte dazu am 19.02.2019:
@Gil,

Der Bauzaun ist ganz nach meinem Geschmack! Eigenwillige Gegenstände sind literaturverbundener als man denkt ; )))
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monalisa meinte dazu am 19.02.2019:
Deine Version, lieber Gil, kommt mir sehr entgegen, vielleicht würde ich mir noch statt 'trat' ein 'stand ihm entgegen' denken wollen '
Er blieb hängen' finde ich besser, als das arme Tier hängen zu lassen.
Liebe Grüße
mona
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GastIltis meinte dazu am 19.02.2019:
Uwe, sind immer Firmenwagen, sonst wäre ich schon pleite. G.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (18.02.2019)
Lieber Uwe,
ich kann keinen großen Unterschied zwischen deinen beiden Versionen erkennen, halte aber diesen lakonischen Text für einen deiner besten.
LG
Ekki
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Sätzer meinte dazu am 19.02.2019:
Da bist du schon der zweite. Das freut mich sehr.
Danke und LG in den neuen Tag
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monalisa
Kommentar von monalisa (19.02.2019)
Hallo Uwe,
das ist mal eine klasse Idee, frisch, originell und hintenraus auch noch mit einer lachenden Pointe . Wie man sieht auch sehr einladend, je nach Geschmack undn Gemütsverfassung selbst ein wenig mitzubasteln - also auch noch ein Animationstext!
Und schön, wieder mal einen Text von dir mit mehr als 5 Worten zu lesen

Liebe Grüße
mona
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Sätzer meinte dazu am 19.02.2019:
Grins. Fünf Worte habens in sich und ich muss mir nicht die Finger auf der Tastatur so wund klopfen wie bei meinen längeren Elaboraten. Hast du die etwa alle schon gelesen? Wenn nicht, dann diese Empfehlung:  ALINA
Aus meiner subjektiven Sicht meine beste Erzählung
Dank dir für deinen Besuch und die Empfehlung
LG Sä
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gedankentexte mit wenigen Sätzen aus dem Leben gegriffen.
Veröffentlicht am 18.02.2019, 11 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2019). Textlänge: 46 Wörter; dieser Text wurde bereits 467 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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