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Aus anderen Tagen

Text


von Cathleen

Aus anderen Tagen

Jetzt schweigst du nur.
Ich hab zu lang gezaudert
und trat nicht hinter meiner Wand hervor.
Ein Bild von mir
hat da mit dir geplaudert.
Und du warst irgendwann nicht mehr ganz Ohr.

Nicht mal zuletzt
vergoss ich echte Tränen.
Obwohl mein Herz fast schmerzhaft für dich schlägt.
Für dich ist das,
was ich nicht bin, zum Gähnen;
ich fürchte sehr, nun hast du’s abgelegt.

Wie gern käm ich
durchs All zu dir gelaufen,
auf eignen Füßen, nicht mir selber fremd.
Wir würden uns,
wie’s heißt, zusammenraufen.
Bis jeder jeden halbwegs besser kennt.

Ich bin zu dir
wie tausend Wespenschwärme,
sobald dem Bild das Schauspiel nicht gelingt.
Was ist so stark,
dass nicht mal deine Wärme
das Panzerkleid mit Sonnenlicht durchdringt?

Mein Innenland
braucht dich zum Überleben.
Die Pflanzen welken langsam vor sich hin.
Du schaust mich an.
Es muss noch Chancen geben,
gesetzt den Fall, dass ich authentisch bin.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (18.02.2019)
Schutzpanzer - eine sehr effektive, wenn auch selten erfreuliche Angelegenheit.

Wie würdest du den letzten Vers betonen, liebe Cathleen?

Freundliche Grüße
Isaban
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Cathleen meinte dazu am 18.02.2019:
... sobald dir EIN Schritt auf mich ZU gelingt
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Isaban antwortete darauf am 18.02.2019:
Hm. Im Deutschen ist es nicht möglich, mehr als zwei unbetonte Silben hintereinander zu sprechen. Beim Rest der Verse alternieren jeweils betonte mit unbetonten Silben.

Einsilbige Nomen stehen normalerweise an betonter Stelle. Bei Worten, die nur eine Silbe haben, ist es für Leser sehr schwer, die Betonung zu erraten, insbesondere, wenn im Vorfeld immer abwechselnd betonte und unbetonte Silben standen und das urplötzlich und ohne erkennbaren Grund nicht mehr der Fall ist.

Der letzte Vers würde so, wie er dort steht aufgrund der vielen einsilbigen Worte ungefähr so betont werden:

sobald dir ein Schritt auf mich zu gelingt.
xX x x X x x X x (X*)

* Im Daktylus ist an dieser Stelle beides möglich, betont und unbetont. Im normalen Sprachgebrauch und im Jambus und Trochäus würde "gelingt" zwingend xX betont werden.

Der Vers sticht natürlich im Text hervor und kann von den Lesern betonungstechnisch nur schwer zugeordnet werden, also stolpern diese beim Lesen. Vielleicht findest du für diese Textstelle ja eine Lösung, bei der sich die Betonungen auch für Außenstehende ein bisschen leichter zu erfassen sind.

Antwort geändert am 18.02.2019 um 13:53 Uhr
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Cathleen schrieb daraufhin am 18.02.2019:
Ist das wirklich so eine Stolperstelle? Ich lese das eigentlich ganz normal: ... sobald dir ein Schritt auf mich zu gelingt. - Hm. Andererseits bist du ein Profi und hättest dir nicht die Mühe des Kommentierens gemacht, wenn da nichts zu beanstanden gewesen wäre. Im Moment komme ich nur nicht richtig rein. Brett vorm Kopf.
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Cathleen äußerte darauf am 18.02.2019:
Ich überlege sowieso, die letzte Strophe herauszunehmen.
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Cathleen ergänzte dazu am 18.02.2019:
Hab die letzte Zeile noch mal geändert. Auch inhaltlich. Aber das ist alles noch nicht in Stein gemeißelt.
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Isaban meinte dazu am 18.02.2019:
In metrischer Hinsicht stolpert da jetzt niemand mehr - inhaltlich muss es mit dem übereinstimmen, was du dir für den Text vorstellst.
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Cathleen meinte dazu am 18.02.2019:
Ja. Das sollte es zumindest. Danke für deine Mühe.
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Cathleen meinte dazu am 19.02.2019:
Jetzt, wo ich den Text mit Abstand lese, fällt mir auf, dass das Authentischsein überhaupt nicht mein Problem ist. Es ist die Art, wie meine Eltern miteinander umgingen. Für mich selbst müsste ich einen ganz anderen Text schreiben.
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Kommentar von Trainee (71) (18.02.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Cathleen meinte dazu am 18.02.2019:
Nicht ganz: Er liebt an ihr das authentische Selbst. Sie hingegen zeigt ihm immer nur das Bild, das er sich von ihr machen soll.
Danke für die Wortmeldung.
LG Cathleen
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Stimulus
Kommentar von Stimulus (19.02.2019)
Ich finde das in seiner Art gut und überzeugend, geradeaus geschrieben, nachempfind- und dadurch nachvollziehbar. Es hat etwas Authentisches, wirkt ungekünstelt. Lediglich die Schlussstrophe fällt etwas heraus, das mag auch daran liegen, dass du daran noch arbeitest.

Ich hatte den Text für mich zunächst in einer Vorauswahl für meine Wettbewerbs-Nominierungen. Jetzt ist er da doch wieder rausgeflogen, weil ich dann doch sprachlich an einigen Stellen nicht über meinen Schatten springen konnte:

V1: wohl?
V5+6: da-Da
V8: endlich?
V9: Nebensatz als Hauptsatz
V24: selber

Den zweiten Teil der Strophe 2 und die Strophe 3 halte ich nach wie vor für sehr überzeugend. Mit dem Rest kann ich mich anfreunden. Wäre der Abschluss überzeugender, hätte ich wohl nominiert. So bleibt es bei einer Empfehlung.
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Cathleen meinte dazu am 19.02.2019:
Immerhin schon eine Ehre, ins Blickfeld für den Wettbewerb gerückt zu sein, danke! Bis zum Stichtag werde ich ja hoffentlich noch weitere Texte verfasst haben.
Ja, der Text ist noch in Arbeit. Ich hatte ihn nur deswegen gepostet, weil ich auf zielführende Kommentare aus war/bin. Da ist deiner schon sehr hilfreich, danke!
LG Cathleen
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Cathleen meinte dazu am 19.02.2019:
Hab mal versucht, mich auf dich einzulassen.
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Cathleen
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Veröffentlicht am 18.02.2019, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.02.2019). Textlänge: 155 Wörter; dieser Text wurde bereits 64 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.05.2019.
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