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Arme Emma

Text zum Thema Internet


von jennyfalk78

Samstag Nachmittag, die Straßen sind leer.
Das Flanieren hatte früher mal Mehrwert.
Jetzt gewähren die Gassen einen haltlosen Blick.
Rechts und Links Schilder zum Verkaufen.
Einige Schaufenster bekleben Bilder ihres trostlosen Daseins.
Scheinwerfer glühen nur noch an Haltestellen,
in denen Leuchtreklame inbegriffen ist.
Ein Store kauft den Nächsten,
während sämtliche Bäckereien vor sich hin gären.
Die einzigen Augen, die noch voller Kaufkraft brennen,
können nicht mal ihren Namen nennen.
Sie stehen jeden Tag bei Uwe ums Eck.
Diskutieren und erkennen den Unterschied
zwischen außen rechts und extrem links nicht.
Die Weitsicht fehlt, überall.
Läden schließen mit persönlichen Grüßen.
„ Der Fall ist eingetreten, das wir auf Grund mangelnder Kaufkraft
schließen.Bitte gießen Sie die Blumenkästen, wenn es Ihre Zeit erlaubt.
Uns ist bewusst, das tatsächlich, alltägliche Handlungen etwas verstaubt sind
aber, Bilder einer Ruine mit wilden Margeriten sind auch für Ihr Profil wertvoll!
Und, unser Dank gilt besonders den Stammgästen.
Jahrzehnte lang war Emma ein Ort der Begegnungen. Sie wusste wer Du bist, hatte immer
ein Ohr und die Stimme dazu. Ist wach geblieben, für  Kaugummi, Tabak, Bier und Probleme.“
Im Vorbeigehen gelesen, Fotos geschossen, die Stille der Stadt genossen.

Sonntag Nachmittag. Die Zeitungen tragen Trauerflor, das Internet überwirft sich mit Spekulationen über irgendein Erbe und früheren Begleitern.
Tante Emma ist gestorben!
Ihre letzten Worte waren wohl:“Wenn ich sterbe, lebe ich auf Amazon weiter.“

 
 

Kommentare zu diesem Text


Sätzer
Kommentar von Sätzer (20.02.2019)
So gehts vielen Orten in der Provinz und die Großstädte platzen aus allen Nähten. eine irrsinnige Entwicklung, wie auch dein irrsinniger Text das beleuchtet.
LG Sä
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jennyfalk78 meinte dazu am 24.02.2019:
Hör bloß auf! Es wird immer schlimmer!
Herzlichst die Jenny
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (20.02.2019)
"Rechts und Links Schilder zum Verkaufen.
Einige Schaufenster bekleben Bilder ihres trostlosen Daseins."

Wer kauft denn Schilder?
Und personifizierte Schaufenster, die bekleben?

..also das ist mir nur leidlich genau beobachtet und auf jeden Fall sehr schnoddrig-schlampig formuliert, sorry, gefällt mir nicht.
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jennyfalk78 antwortete darauf am 24.02.2019:
Liebster Dieter!
Alles war genau so gemeint!
Es gibt da so eine Kochsendung, die auf den Geschmack des Löffels definiert wird.
Der ein oder andere fühlt denselbigen als nicht verstanden.
Ich könnte dir eine Kelle liefern und du würdest sie zerschmeißen.
Herzlichst die Jenny
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (20.02.2019)
Noch schnoddriger und schlampiger werden die Innenstädte werden. Eine Beschreibung des Niedergangs auf deine Weise, schonungslos treffend und gekonnt, einfach Jennylike
Liebe Grüße
TT
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jennyfalk78 schrieb daraufhin am 24.02.2019:
Wann schnoddern wir denn mal schlampig zur die Gassen?
Na?
Die Deine Jenny
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