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Mangina-Lyrik - ein neues literarisches Paradigma?

Erzählung zum Thema Du und Ich


von toltec-head

Die Männer wollen alle nur den Schwanz
gelutscht bekommen.
So viele Stunden am Tag wie möglich
Von so vielen hübschen Mädchen wie möglich.

Abgesehen davon interessieren sie sich für technische
Probleme.

Ist das ausreichend klar?


Klar ist eigentlich nur, dass man derart brutal ausgedrückt, seine Aussichten vermindert, einen in Zukunft irgendwann einmal einen gelutscht zu bekommen, jedenfalls von einer Frau, jedenfalls (wie es an anderer Stelle einmal bei Houellebecq so schön heißt) mit Liebe.

Versuchen wir es doch also einmal so:

Die Menschen suchen alle nur, die Würde
ihres Gesichts zu wahren,
indem sie die Würde
des Gesichts anderer
respektieren, ganz besonders aber, wenn es
das einer Frau oder einer sogenannten
anderen Minderheit ist.

Abgesehen davon interessieren sie sich für die Problemstellungen
der Gender Studies.

Ist das ausreichend unklar?


Ob man mit einer derartigen Mangina-Lyrik wirklich seine Chancen erhöht, einen von einer Frau gelutscht zu bekommen, sei mal dahingestellt. Fest steht nur, dass nach diesem Motto Bücher verkauft und Buchpreise vergeben werden, natürlich vor allem wegen seiner Nazi-Vergangenheit in Deutschland.

Es sei denn man ist - aber davon kann es immer nur einen geben -  Houellebecq. Gleichzeitig seine eigene Impotenz herauszustreichen, könnte dann allerdings nicht ganz unhilfreich sein.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Cora (20.02.2019)
Dieser Kommentar und die Antworten dazu sind nur für Teilnehmer an diesem Kommentarthread lesbar.
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toltec-head meinte dazu am 20.02.2019:
Fress ** *** ****** ****** **** *******.
toltec-head antwortete darauf am 20.02.2019:
Ach j*: ****** ***********, ********** ********, ****, 2016, *. 665 (****** *********** ********* ***** *******.)
Cora schrieb daraufhin am 20.02.2019:
Was w***** ** *** ****** *****************? ** ***** ***** ***** *** *** *** ****** *********.
toltec-head äußerte darauf am 20.02.2019:
Ich w*** ***** **********-******** ****** *** ***** ****** ************* *** ***** ***-******* ****, *** *** *** **** **** ****** ******* ****...
Cora ergänzte dazu am 20.02.2019:
Tut m** ****, ***** **********-******** ***** ** ** ****** ******. **** *** *** ***** ****** *** ***************, ** ******** ******** **** ************ ******, *** *****, ***** *** **** ***** *****, **** *** ****** **** ************* ****** *******.
toltec-head meinte dazu am 20.02.2019:
Warst ** ********** ** ******, ****?
Cora meinte dazu am 20.02.2019:
Was s*** *** *****, *****, ****. **** *** ***** ***** ****** *** *******.
toltec-head meinte dazu am 20.02.2019:
Ach s*. *** **** ****** ** *** **** ***** ******?
Cora meinte dazu am 20.02.2019:
Keine ***** *** ***** *** *** *** *****, ******* *****, *** *** **** ****.
toltec-head meinte dazu am 20.02.2019:
Jetzt ****** *** *** *** *********: ** ***** ************ *** *** ******* **** *** ****** *** **** ******** ****.
Cora meinte dazu am 20.02.2019:
Ich s*** ******* *********. **. ************ ***** **** **. ************ ************?
toltec-head meinte dazu am 20.02.2019:
Wahrs*********, **** ****** *** ********* ****. *****, ** **** **** *** *********** ******?
Jack
Kommentar von Jack (20.02.2019)
Wer offen um Weibchen konkurriert, ist ständig von anderen Männchen bedroht. Der Mangina will vor allem Sicherheit. Wenn möglich, auch Erfolg bei Frauen, und mit viel Glück auch seinen zentralen Lebenswunsch erfüllen: Sex.

Aber kämpfen um Anerkennung wird der Mangina nicht. Hegel würde sich totlachen: kein Kampf mehr um Anerkennung, sondern Flucht/Erstarrung um Anerkennung.

Kommentar geändert am 20.02.2019 um 10:02 Uhr
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toltec-head meinte dazu am 20.02.2019:
Zu deutsch heißt das übrigens: Kulturpudel.
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Stimulus
Kommentar von Stimulus (20.02.2019)
Wenn das Schwanzlutschen u.a. ein Synonym dafür sein mag, egal wodurch und von wem die Eitelkeit gestillt zu bekommen, könnte ich dem Text schon etwas mehr abgewinnen. Allerdings frage ich mich immer und immer wieder, warum es viele Pavianmännchen so fertig macht, dass manche Ärsche roter leuchten und zwar ganz ohne Verstellung/Nachhilfe. Die leuchten einfach roter und die dafür empfänglichen Weibchen bekommen dann eben diesen eigentümlichen Glanz in den Augen. Andere aber nicht. Herr, dein Tierreich ist so groß, es wird sich wohl für jedes Tierchen etwas finden lassen.

Mangina? Welches Problem bewegt dich? Etwa das Dilemma vieler Schwuler, die sich nichts sehnlicher, als einen echten Mann wünschen, aber die wünschen sich nun einmal Frauen? Ein Teufelskreis. Ich kenne übrigens Transenvideos, wo die sich selbst einen blasen. Wie beweglich bist du noch?
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (20.02.2019)
Vielleicht ist es ja wirklich eine Frage unvorteilhafter Übersetzung, dass hier alle Lyrizismen flöten gehen oder ist es Programm? In Ekkis Schiller-Sonett-Ordner wird diskutiert, weshalb man Schiller lesen sollte oder auch nicht. Hier erhalte ich den Eindruck, dass Houellebecq als Lyriker zumindest indiskutabel sein könnte. Seine Elementarteilchen halte ich für lesenwert.
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Jack meinte dazu am 20.02.2019:
"Elementarteilchen" sah ich als deutschen Fim (scheyße), "Unterwerfung" hörte ich als Hörbuch (ganz gut). Ist dir dieses Buch geläufig?
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Dieter Wal meinte dazu am 20.02.2019:
Kenne die Verfilmung nicht. Elemantarteilchen auch wieder reoutsouced. Du kennst ja die Sauerei bei mir mit "zu vielen" Büchern. "Unterwerfung" bisher unbekannt. Danke für den Tipp.
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Augustus
Kommentar von Augustus (20.02.2019)
hm, Du liest wohl gern heimlich die Bravo noch
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