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Freiheit - (or: a little bit Coelho)

Dialog


von MichaelBerger

Wenn man wirklich will, kann man alles erreichen! . Ach, wirklich? . Wenn man wenig will, erreicht man auch nur wenig! . Und was soll es bringen? . Man erreicht mehr, wenn man mehr erwartet! . Was erwartest Du?. Ruhm, Ehre und Reichtum! . Bist Du Dir selbst nicht genug? . Was soll diese Frage? . Herausfinden WER Du bist! . Und WER bin ich? . Jemand der sich selbst nicht genügt, jemand der glaubt, er müsse etwas leisten, damit er mit sich selbst zufrieden ist! . Und was soll daran falsch sein? . Alles! . Alles? . Schau Dich doch an, Du bist ein einzigartiges Wunderwerk, niemand gleicht Dir, niemand ist so wie Du, und nur Du wirst wissen, WER Du bist und WAS Du bist, das kann Dir keiner beantworten, nur Du Dir selbst! . Und das soll reichen? . Mehr bedarf es nicht! . Wenn das alles so einfach wär... . Einfach ist es nicht! . Warum nicht? . Verlässt ein Löwe, der fast sein ganzes Leben lang eingesperrt war, seinen Käfig, sobald er sich öffnet? . Bist Du denn frei? . Solange Du nicht frei bist, bin ich es auch nicht! . Was ist Freiheit? . Unendliches Glück!. Gibt es auch Glück ohne Freiheit? . Nein! . Ich habe Angst... .

 
 

Kommentare zu diesem Text


susidie
Kommentar von susidie (21.02.2019)
Awwww, auah, auauah......mega geil., Ich habe Angst.....
Ein richtig geiler Dialog....ins Unendliche . Wow - stark !!!
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MichaelBerger meinte dazu am 22.02.2019:
Scheinst ein netter Gefühlsmensch zu sein! Protzhimmelsonderdank, solche Kommentare sind wie Weihnachten und Ostern zusammen! (Wobei ich diese Feiertage, wegen dem Künstlichnettsein eigentlich nicht ausstehen kann, aber Du weisst schon wie ichs meine!)
Liebe Grüße
Michael
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Hannah
Kommentar von Hannah (21.02.2019)
Was ist Freiheit? Gibt es eine Freiheit jenseits dieser allgemein verbindlichen Freiheit im Sozialen?

Gruß von Hannah
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MichaelBerger antwortete darauf am 22.02.2019:
Gute Frage. Was ist Freiheit! Verstand und Gefühl mögen unterschiedliche Antworten geben können, zumindest aus dem jeweiligen Tellerrandgebiet - was ist frei sein? Wenn man jeden Menschen, die Natur, etc. alles lieben könnte, ja, dann würde man sich glaube ich wirklich frei fühlen, weil, ich schätze, das tiefste Gründgefühl die Liebe ist - der Verstand allein auf sich gestellt, würde wohl dann vermuten: der spinnt offensichtlich! Dann käme die nächste Frage: Was ist Liebe? Auch dort würden Verstand und Gefühl unterschiedlich antworten. Der einsame Narzisst, würde wohl antworten: es ist das, was ich am meisten brauche. Der selbstvergessene Altruist: es ist das was ich am liebsten die ganze Zeit unaufhörlich geben will! Aber kann man was geben, was man sich selbst zu wenig zugesteht? Der Erleuchtete, nach meiner Auffassung, also der nach Michael Bergers Verständnis Erleuchtete, sieht sich mit allem verbunden, und er hört auf die leise innere weise Stimme, dass seine zu tun, damit alles wieder an den ursprünglichen Ort wieder zurückkehrt - auch wenn es ein sehr langer Weg sein wird.
Liebe Grüße
Michael
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Hannah schrieb daraufhin am 22.02.2019:
Verstand und Gefühl sind da sicher schlechte Ratgeber, denke ich, wie Du es auch schon andeutest.
Liebe ist dafür schon ein besserer Ratgeber, es kommt aber darauf an, was für eine, und da fällt mir dann wieder die Freiheit ein, eine freie Liebes des Respeckts deshalb, weil man die Dinge versteht die um uns herum sind, halte ich für wichtig.
Sich selber dem zu ergeben, was uns eindringlich im Leben begegnet und uns damit herausfordert, als Schicksal, das denke ich ist die einzige Freiheit die ein Mensch, oder auch anderes Wesen besizt.
Jetzt habe ich Dich nur bestätigt, mit dem was mir klar ist.
Das meine zu tun überlasse ich meiner Welt, die Fragen stellt und Fragen beantwortet, ich schwimme darin.

Lieben Gruß zurück von Hanna
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LotharAtzert äußerte darauf am 22.02.2019:
"der Verstand allein auf sich gestellt, würde wohl dann vermuten: der spinnt offensichtlich!"
Was ist das für ein merkwürdiger Verstand, der sich auf Vermutungen einläßt?
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MichaelBerger ergänzte dazu am 22.02.2019:
Das ist kein merkwürdiger Verstand. In diesem Fall handelt es sich um einen Verstand, der so gut wie nur auf sich allein gestellt ist, und der kann sich automatisch nur auf Vermutungen einlassen. Das Wort 'Vermutung' gilt übrigens in der Metamathematik als fester Begriff, für Wahrscheinlichkeiten. Hunderprozentige Aussagen kommen nicht vom Verstand, sondern vom Gefühl, wenn es anmaßend ist.
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LotharAtzert meinte dazu am 22.02.2019:
Das behauptest Du, wobei "anmaßend" - wer soll entscheiden, ab wann etwas anmaßend ist?
Verstand kommt vom Stehen. Wenn eine Veranlagung (- von Liegen) vom bloßen Anliegen in den Stand der "Selbständigkeit" oder besser noch Eigenständigkeit gebracht wird, sprechen wir von Verstand.
Ein Synonym von Verstand ist die Einsicht: da wird hineingesehen in den Geist und nicht vermutet.
Jetzt wenn Dir das nicht gefällt, kannst du es für anmaßend erklären und das wäre denn doch ein bißchen plump, findest du nicht?
So, ich verabschiede mich für heute, bin müde. ...
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MichaelBerger meinte dazu am 23.02.2019:
Auch der weltberühmte Psychologie und Kognitionswissenschaftler Steven Pinker sieht den Verstand als ein Werkzeug, um Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen und daraus Schlüsse abzuleiten.
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LotharAtzert meinte dazu am 23.02.2019:
Und da soll ich jetzt stramm stehen?
Mein Empfinden folgt der Rhythmenlehre W. Döbereiners, nicht weil er weltberühmt oder anerkannter Fuzzy ist, sondern weil diese Lehre bei mir auf fruchtbaren Boden fällt, das heißt sie ist in sich rund und schlüssig und in allem anwendbar.
Verstand ist erst Verstand, wo etwas verstanden wird. Eis ist auch erst dann Eis, wenn das Wasser gefroren ist. Taut es auf, ist es, sobald der Prozess abgeschlossen ist, kein Eis mehr, sondern Wasser. Dieses kann aber bei "ent-sprechenden" Bedingungen jederzeit wieder dazu werden.
Odr??
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MichaelBerger meinte dazu am 23.02.2019:
'Verstand ist erst Verstand, wo etwas verstanden wird.'

Allein nur mit dem Verstand können wir uns weder ein unendlich großes noch ein begrenztes Weltall vorstellen - Das beweist, der Verstand ist nicht in der Lage uns die Welt so zu erklären, wie sie wirklich ist, und Du glaubst, dass man mit dem Verstand etwas gänzlich verstehen kann?
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LotharAtzert meinte dazu am 23.02.2019:
Aber ja! Etwas gänzlich verstehen versteht man, sobald das dreifache Daseinsprinzip verstanden wird. Man hat dann nicht mehr jedes Detail vor Augen, dafür aber den inneren Zusammenhang oder das "Gefüge". Dazu brauch ich weder Vorstellungen, noch Glaube, was sowieso ein- und dasselbe ist. Sobald die Trinität im Prinzip verstanden ist, wird des Himmels Ordnung klar.
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MichaelBerger meinte dazu am 23.02.2019:
Hat das dreifache Daseinsprinzip auch etwas mit Heraklit zu tun?
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LotharAtzert meinte dazu am 23.02.2019:
Warum fragst du?
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MichaelBerger meinte dazu am 23.02.2019:
Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund. Ich las etwas bei Heraklit, was mich an Deine Definition über das Daseinsprinzip erinnerte.
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LotharAtzert meinte dazu am 23.02.2019:
Dann habe ich eine Frage an Dich:
Was ist der Grund der Dinge?
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MichaelBerger meinte dazu am 24.02.2019:
Ist Deine Frage eine Fallgrube (bzw. weisst Du eine klare Antwort selbst darauf)?
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LotharAtzert meinte dazu am 24.02.2019:
Misstrauischer Mensch! Aber du hast recht. Mein Amusement gründet auf dem Satz: "Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund".
Ist es nicht eher die Not, die uns den Dingen auf den Grund gehen läßt? - wobei der Grund ja offen läßt, ob es nicht ein Abgrund ist und ob man da gerne …??
Von Heraklit sind nur eine Handvoll Fragmente bekannt, deren Aussagen für die damalige Zeit nur schwer verständlich waren (und heute nur noch mißverstanden werden). Er dachte beispielsweise über die perfekte Kugelgestalt nach und schrieb sie den zwei Kräften von Ares und Aphrodite zu, wobei letztere nach innen zieht - wir nennen das Anziehung, und der Mars zur Peripherie drängt, was heute als Abstoßung bezeichnet wird.
Vieles könnte noch gesagt werden, aber ich möchte mich darauf beschränken, daß die nach ihm kommenden Philosophen alle bei ihm abschrieben und jeder von ihnen seine eigene Mixtur daraus brauten - Aristoteles seine vier Wirkgründe usw - aber erst Wolfgang Döbereiner machte daraus ein einzigartig dastehendes Werk.
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Habakuk
Kommentar von Habakuk (21.02.2019)
„In einem Hühnerstall, aus dem man ihn zum Schlachten herausholen wird, kräht der Hahn Hymnen auf die Freiheit, weil man ihm darin zwei Sitzstangen eingebaut hat“ (Fernando António Nogueira de Seabra Pessoa).

Gruß
H.
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MichaelBerger meinte dazu am 22.02.2019:
Danke, das Buch der Unruhe (schon allein den Titel finde ich köstlich) habe ich als Hörbuch durch Udo Samels eindrucksvolle Stimme gern genossen.

Liebe Grüße
Michael
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (21.02.2019)
Coelho, ja, den hab ich auch mal gern gelesen. Ich finde, dass Freiheit in einem selbst steckt. Doch schon nach der Geburt wird sie eingeschränkt und man "muss" ein ganzes Leben daran arbeiten, sie wiederzuerlangen.... und dann ist es endgültig aus.
Gut geschriebener Text.
LG Sä
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MichaelBerger meinte dazu am 22.02.2019:
Im deutschen Wikipediaeintrag gibt es eine riesige Menge über ihn zu lesen.

Denis Scheck bezeichnete ihn als „Schwachsinnsschwurbler“ und „unangefochtenen König des Esoterikschunds“. In seinem Roman 'Ruhm' persifliert der Schriftsteller Daniel Kehlmann, ihn als einen Erfolgsschriftsteller der ein esoterisches Lebenshilfebuch nach dem anderen schreibt, jedoch allmählich an seinem naiv-spirituellen Optimismus zweifelt und darüber nachdenkt sich das Leben zu nehmen.

Ich genoss den Alchemisten und den Zahir als Hörbuch gesprochen von Christian Brückner - beim Zahir gefiel mir Coelhos Mut sich mit der Elite anzulegen, indem er über die sogenannte Gefälligkeitsbank schrieb, von der nach meiner Einschätzung, auch seine Kritiker profitieren.

Teilweise kann ich die Kritiken nachvollziehen - es wäre für mich zumindest noch viel interessanter und aufregender gewesen, wenn er nicht zu viel durch Erklärungen vorweg genommen hätte (dem Leser was übriglassen), wie Hemingway, zum Beispiel, der in seinen (für mich) sehr wertvollen Schriftstellertips viel mehr auf das Zeigen und weniger auf das Erklären (bzw. interpretieren) wert legt.

Vielen Dank für Dein Lob

Liebe Grüße
Michael
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Kommentar von Trainee (71) (21.02.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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MichaelBerger meinte dazu am 22.02.2019:
Ein alter Hase entwickelt sich aber nur mehr in Milimeterschritten. Ursprünglich war das ein ganz anderer Text. Ich entnahm einem sozialpsychologischen Artikel sogenannte negative Glaubenssätze und wollte aus einem platten Schwarz-Weiss, einen raffinierten Dunkelgrau-Hellgrau Dialog machen, mir ging es um die Entlarvung faschistoider Sichtweisen, die in unserem alltäglichen Denken vorhanden sind. Irgendwie war mir dann der Text zuwider - also fing ich wieder von vorne an, doch diesesmal hörte ich immer wiederholend den Titel 'Take the long way home' von Roger Hodgsons (vormals 'Supertramp'). Dabei entstand der Text wie von selbst. Später überarbeitete ich ihn noch einmal ein wenig. Der Text ist für mich eine Gratwanderung. Im Nachhinein erkannte ich eine gewisse Nähe zu Coelho.

Danke und Dir auch liebe Grüße
Michael
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Veröffentlicht am 21.02.2019, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.02.2019). Textlänge: 188 Wörter; dieser Text wurde bereits 144 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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