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Nacht

Sestine zum Thema Schlaf/ schlafen


von LottaManguetti

Dem Sternenmeer entspringt in tiefer Nacht
geperlte Glut, aus der die Träume fließen.
Sie plaudern ungeziert und wallen weise,
indes der Mond die Schleier mit Bedacht
in unsre Blicke webt, sie zu verschließen.
Auf diesen Wogen gehen wir auf Reise.

Dem Schlummer gilt die wundersamste Reise
mit Träumen, die uns finden in der Nacht.
Gleich Flügeln, die beschützen und umschließen,
derweilen Traumgestade überfließen,
hält oben über allem einer Wacht:
Er lächelt ein ums andre Mal und weise.

Er schaut herab auf seine eigne Weise,
kennt auch die Tücken dieser stillen Reise,
zupft Decken glatt, streift unsre Kissen sacht,
ist Herrin wie auch Herr, der Mond der Nacht,
in der gelassen Meere überfließen,
das Tor des Tages zu verschließen.

Der Schlaf will diese laute Welt verschließen,
die Stunden, die zermürbten, die nicht weise.
Und wenn die Träume ineinanderfließen
gleich einer ungeahnten weiten Reise,
verweilt der Geist in sternbekränzter Nacht,
wird über allem Sternenlicht entfacht.

Bist du betrübt und traurig, Freund, gib Acht,
beschau die Ferne dir beim Fensterschließen
in mondenvoller, sternenklarer Nacht.
Sie zeigt dir Lösungen, denn sie ist weise.
Begleite sie auf ihrer weiten Reise
und spüre die Bedeutungen zerfließen.

Tu es den Flüssen gleich, die allzeit fließen
wohin das Bett sie lenkt in ihrer Pracht.
Sie murmeln, strömen, ruhen auf der Reise,
auch beim Entzweien, beim Zusammenschließen.
Dein Schlaf ist Sammlung, die am Morgen weise
verankert, was sie inspiriert bei Nacht.

Die tiefe Nacht, aus der die Träume fließen,
auf deren Weise ich manch Mond verbracht -
sie zu erschließen, formt mich auf der Reise.

Anmerkung von LottaManguetti:

 Empfehlung


 
 

Kommentare zu diesem Text


GastIltis
Kommentar von GastIltis (21.02.2019)
Was soll ich dazu sagen? Ich bin einfach fasziniert. Komisch, zuerst hatte ich die sechste Strophe gelesen und dachte, welch wunderbarer Fluss der Worte, bis mir dann auffiel, dass es in den anderen Zeilen und Strophen nicht anders ist. Fast möchte ich aufhören zu schreiben, wenn ich solch lyrischem Glanz erliegen muss. Zu schön!
LG von Gil.
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LottaManguetti meinte dazu am 21.02.2019:
Ähnlich ergeht es mir, wenn ich deine Gedichte lese, Gil.
Watt machenwanda?

Danke für die schönen Worte.

Lotta
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Fisch
Kommentar von Fisch (21.02.2019)
Wir nehmen es so hin.
Als sei nicht jede Nacht und die Phase unseres Schlafes ein Neumacher.
Alles neu macht die Nacht. Unser ewiger Mai.
Alles neu macht die Nacht und gebiert Linder- und Läuterung.
Wo kämen wir hin, ohne diese Scheide?
Ohne, dass uns unser Gestern erlöste und wir uns von ihm?
Wir gehen in die Nacht, so, als wären wir ihre Kinder und Bedeutungen sind uns Schnee, nicht Pyramide.
F.
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LottaManguetti antwortete darauf am 21.02.2019:
Wir sprechen eben dieselbe lengua, mein Freund.
Ich umarme dich.
Deine Fr. v. St.
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Kommentar von Trainee (71) (21.02.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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LottaManguetti schrieb daraufhin am 21.02.2019:
Männer sind doof, Heidrun. Frauen auch. Und manchmal trifft man auf welche, die Freund sein können. 🤣😂

Danke für alles.

😘 Lotta

Antwort geändert am 21.02.2019 um 19:47 Uhr
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Trainee (71) äußerte darauf am 22.02.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lala
Kommentar von Lala (21.02.2019)
Fett. Habe ich sehr gerne gelesen. Aber ich steh' auch auf Marzipantorten und gut gemachte, fette Blockbuster. Torten generell. Wie sag ich's? Egal. Ich empfehle.
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LottaManguetti ergänzte dazu am 21.02.2019:

Danke.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (22.02.2019)
Ach Lotta, Champagner im Essigladen!
Ich könnte mich daran berauschen
Liebe Grüße
TT
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LottaManguetti meinte dazu am 22.02.2019:
Na dann: Prost, mein Lieber. Ich weiß, wo hier noch mehr Champagner fließt.

Lotta
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Kommentar von Regina (18.04.2019)
Einfach nur sehr schön und stimmungsvoll. Da gibt es nichts zu verbessern. LG Gina
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Jorge
Kommentar von Jorge (18.04.2019)
Was mag ich diese traumhafte Träumersprache.
Me gusta mucho.
saludos
Jorge
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LottaManguetti
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Veröffentlicht am 21.02.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.02.2019). Textlänge: 255 Wörter; dieser Text wurde bereits 184 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.09.2019.
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