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Atemzug der Nüchternheit

Prosagedicht


von Hannah

Atemzug der Nüchternheit

Wenn ich meinen Gedanken
nicht gehorche,
und den Gefühlen nicht traue,
gewinnt der Atemzug der Nüchternheit
seine Bedeutung.
An den Wünschen
klebt das zaghafte Misstrauen,
aufgefächert von den Winden
des geistigen Horizonts
verdrängter Grenzen.
Noch unbewusst
verweigern sie alle Belege
der angestrebten Krone.

Das zauberhafte Wirkende
spricht heraus aus der Seele
des Empfindens
Bestätigung,
jenseits der Meinung
die gestern noch
meine Tage verrechnete.
Atem auf der Witterung,
der Freiheit vom Verstandensein
des ewig gleichen
schleiche ich
dem Unvorhergesehenen
zitternd entgegen.

Füße wandern die Zeit
der vorbestimmten Dinge,
doch es ist stets ungewiss,
ob ich ihnen noch begegne.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Agneta (62) (25.02.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Hannah meinte dazu am 26.02.2019:
Danke Dir Agneta, hat mich sehr gefreut.

Gruß von Hannah

Antwort geändert am 26.02.2019 um 10:58 Uhr
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Hannah
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Veröffentlicht am 24.02.2019. Textlänge: 100 Wörter; dieser Text wurde bereits 62 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.07.2020.
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