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Das Baumhafte vom Baum

Essay zum Thema Transzendenz


von LotharAtzert

Einzelteile haben keine Mitte, solange
das dreifache Prinzip ausgeschlossen bleibt.

Stehen vier Person um einen Baum herum, wird jeder andere Äste, Blätter, Blüten, Früchte und so fort sehen. Der im Norden wird vielleicht das Moos auf dem Stamm hervorheben, welches die anderen Drei nicht bestätigen können. Der im Süden hat Schmetterlinge gesehen, der im Osten ein Vöglein, der im Westen das stilisierte Herz in der Rinde des Stammes. Kurz: jeder hat etwas an Einzelheiten wahrgenommen, was den anderen verborgen blieb.
So ist das, sobald man einen Standpunkt eingenommen hat. Dann tauscht man sich aus, ersinnt Regel und glaubt, die Welt zu kennen.

Um jedoch das Baumhafte des Baumes zu empfinden, wird keine separierende Position eingenommen. Statt dessen hilft es, bei sich selbst, in die eigene Verwurzeltheit im Lebensraum zu blicken - woher man stammt, oder eben Mangel an Entsprechungen. Und die drei Ebenen im Geist gleich-zeitig in der Wirkung zu schauen: Wurzel, Stamm und Krone.

Die Wurzel ist die Basis und je tiefer sie in die Erde hineinreicht, (Erde=w-erde) umso fester steht das Aufgebäumte später, wobei es entscheidend für das Wachstum ist, daß die Wurzeln mit dem Wasser gelöste Nährstoffe aufnehmen, um es aufwärts transportieren zu können. Nur so bildet sich ein tragfähiger Stamm für die Krone.

Im Stamm, den nicht nur die sich wieder verfestigenden Nährsalze im Verholzungsprozess aufwärts führen, sammelt sich zugleich auch die herabsteigende Bildekraft des Himmels. Zur Frucht-Bildung. Wenn ich nun Bildekraft und Verholzung verstehe, verstehe ich mehr, als die Auflistung sämtlicher Einzelteile des Baumes jemals einem Menschen vermitteln kann.
Einzelteile haben keine Mitte, solange die Ordnung des dreifache Prinzips keiner Beachtung unterzogen wird. Jeder Baum, zumindest jede Esche, ist Yigdasil.

So ist auch das Kronenhafte nicht der Zahnkrone analog, nicht der Krone Englands, oder Spaniens, doch ein Lebensraum fast ebenso vieler Wesen, für die die Baumkrone schicksalhaft Heimat und nährender Ursprung sind.

Daß der Stamm aus der Wurzel "stammt", und nicht dran gepappt wurde, sagt die deutsche Sprache, Do you speek German? Then you know: Stamm, stemmen, stimmen, Bestimmung. Die Stammhalter, der Stammesälteste. Die Zustimmung der Stammtischbrüder, die "grüne Lunge".
- Oder stumm. Der Stummel verstummt vor der Kettensäge.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von harzgebirgler (27.02.2019)
das bäumen der bäume gelingt
wenn wurzelwerk tief genug dringt.

beste (fast frühlings)abendgrüße
henning
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LotharAtzert meinte dazu am 28.02.2019:
Und blüht und Früchte reifen ohne Zahl,
wo nicht Monsanto bringt der Höllen Qual.

Dankesgrüße in den Harz
Lothar
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (27.02.2019)
Hallo Lothar,
ein schönes Beispiel für eine ganzheitliche Betrachtung. In dieser Hinsicht lerne ich gerne von dir.
LG
Ekki
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LotharAtzert antwortete darauf am 28.02.2019:
Stell Dir vor, Ekki, heute Nacht hab ich von Dir geträumt.
Wir und noch zwei mir nicht näher bekannte Menschen trafen uns in meiner Wohnung und diskutierten über Literatur. Ich erwähnte, daß Herz, Hirn und Hand im alten Klassiker "Metropolis" Stamm, Wurzel und Krone entsprechen. Den Rest hab ich leider wieder vergessen, erinnere mich nur noch, daß ich mich, nach Deinem Weggang schämte, Dir keinen Tee angeboten zu haben. Das ist unverzeihlich! Und … mein roter Opel Kadett war am Ende auch weg. (Reales Fahrzeug ist aber schon seit zwanzig Jahren verschrottet.)
Ich danke Dir
LG
Lothar
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EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 28.02.2019:
Ach, Lothar, ich freue mich sehr, dass unser Verhältnis echt freundlich geworden ist. So gesehen hast du mir mehr als einmal Tee angeboten. Danke dafür
Ekki
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LotharAtzert äußerte darauf am 01.03.2019:
Peace
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Oreste
Kommentar von Oreste (28.02.2019)
Den Titel mag ich sehr, Lothar, aber ich fürchte, alles darunter gefiele mir nicht.
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LotharAtzert ergänzte dazu am 28.02.2019:
Ja, Du mich auch, Wigald.
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Oreste meinte dazu am 01.03.2019:
Boning?
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 27.02.2019, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.02.2019). Textlänge: 356 Wörter; dieser Text wurde bereits 159 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.11.2019.
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