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Zusammenfassung von „Bombón – el perro“InhaltsverzeichnisSymbolische und mythologische Bedeutung des Hundes

Eine Erklärung zum Verhältnis zwischen Mensch und Tier

Dokumentation


von aliceandthebutterfly

Vor ungefähr 10.000 Jahren hat der Mensch damit begonnen Tiere zu domestizieren
und veränderte somit die Tierwelt an sich (wilde Tiere werden zu Haustieren), wie
sich auch das Verhältnis zwischen Tier und Mensch geändert hat. Durch die
Domestizierung hat sich der Mensch in gewisser Weise zum Herrscher über die
Tierwelt erhoben. Nun kann er sie verschiedenste Funktionen erfüllen lassen: als
Nutztiere d.h. als Nahrungs  – Textillieferant und Arbeitskraft, als Freizeitvergnügen
in Wettkämpfen, Zirkusveranstaltungen und Tierparks, als Lasttiere… Schon alleine
Bezeichnungen wie „Nutztier“, „Schädling“, „Haustier“ zeigen wie wir Tiere in
Kategorien teilen, je nachdem welche Funktion sie (für uns) erfüllen. Und gleichzeitig
unterstreichen wir damit den wichtigen Unterschied zwischen Mensch und Tier, denn
der Diskurs über Tiere beinhaltet gleichzeitig immer auch eine Definition des
Menschen. Durch den Vergleich mit dem Tier, durch Hervorhebung von Ähnlichkeit
oder Unterschieden, sagen wir gleichzeitig immer auch etwas über uns selbst aus.
Die westliche Welt steht unter dem großen Einflusses des jüdisch – christlichen
Gedankengutes, das zwar die Gemeinsamkeit von Mensch, Tier und Pflanzen als
Gottesschöpfungen anerkennt, aber eine deutliche Grenze zwischen Mensch und
Tier zieht. So war im Mittelalter das Tier ein Nutzobjekt und wurde dementsprechend
behandelt, musste nach religiöser Auffassung so behandelt werden. In der Neuzeit suchte man den Unterschied zwischen Mensch und Tier mehr in der „Vernunftbegabung“ des Menschen als in religiösen Motiven. Dadurch, dass man
Verstand und Gefühl alleinig dem Menschen zuschrieb, machte man das Tier auch
hier wieder zum reinen Nutzobjekt. Aber als es im 19. Jahrhundert zur 
Evolutionstheorie kam, wurde der Unterschied zwischen Mensch und Tier auf einmal
kleiner.
Und heute leben wir eine ziemlich ambivalente Einstellung zu Tieren.
Einerseits sind sie unsere Freunde, wir schmusen mit unseren Katzen, führen unsere
Hunde Gassi, schicken sie zum Hundefriseur, Hundephotographen, ins
Hundefitnesscenter oder besuchen mit ihnen ein Hunderestaurant, wo auch
Köstlichkeiten für Frauchen und Herrchen aufgetischt werden. Wir schreiben ihnen
immer mehr menschliche Eigenschaften zu und behandeln sie auch
dementsprechend.
Andererseits nimmt die Haltung von Nutztieren immense Ausmaße an.
Da fallen mir einmal ganz spontan Legebatterien, Pelzfarmen, Tierfabriken ein.
Die Auswirkungen für die Tiere sind dabei verheerend: nachdem sie ihr verkürztes
Leben in Platzmangel, „artungerechter“ Haltung gefristet haben und mit künstlichem
Futter und Medikamenten genährt wurden, werden sie schnellstens geschlachtet und
industriell weiterverarbeitet. Damit erreicht die Objektivierung  von Tieren einen 
bisher ungekannten Grad, genauso wie die Vermenschlichung von Tieren im heute
eine einzigartige Stellung einnimmt. Das ist eben eine Situation, die nur als
ambivalent einzustufen ist und meiner Meinung nach nicht unbedingt positiv für uns
Menschen spricht.

Zusammenfassung von „Bombón – el perro“InhaltsverzeichnisSymbolische und mythologische Bedeutung des Hundes
aliceandthebutterfly
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Bombón – el perro.
Veröffentlicht am 01.03.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2019). Textlänge: 413 Wörter; dieser Text wurde bereits 31 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 25.08.2019.
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