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Bombón und die Symbolik des HundesInhaltsverzeichnisDer Hund als Träger einer Sozialkritik

Grenzüberschreitung

Dokumentation


von aliceandthebutterfly

Hier wirkt das Bild der Grenzüberschreitung: die Grenze zwischen Tod (symbolischer
und sozialer Tod) und Leben wird überschritten. Bei „Bombón – el perro“ handelt es
sich um ein Roadmovie, also ist es nicht verwunderlich, dass es zur      Grenzüberschreitung kommt. Das Roadmovie lebt ja davon: Menschen dringen mit
ihren Fahrzeugen in neue Gebiete vor und machen nebenbei auch eine persönliche
Entwicklung durch. Nun werden in unserem Film viele Grenzen durchbrochen.
   
Erstmals natürlich auch geographische Grenzen. Durch ihre Reise begeben sie sich
durch Patagonien. Patagonien selbst ist der südlichste Zipfel Argentiniens und die
pure Peripherie. In den vielen Großeinstellungen hat der Regisseur die Ödnis und
Weite dieser Landschaft eingefangen. Dies könnte trist wirken, tut es aber meiner
Meinung nach nicht. Weite ist nämlich immer mit einem Gefühl der Freiheit
verbunden.
Ich selbst bin in Südtirol aufgewachsen, umgeben von hohen Bergen und
habe schon als Kind dieses Gefühl geliebt, weiter gen Süden zu fahren – wo die
Berge langsam verschwinden und sich eine absolute Ebene ausbreitet. Dieses
Gefühl der Weite ist für mich der Inbegriff von Freiheit und Freiheit ist wiederrum ein
Ergebnis des Überschreitens einer Grenze. Auch andere Figuren überschreiten
Grenzen, sehnen sich nach der Ferne. Wie Susana, die als Hobby und kleinen
Zusatzerwerb Bauchtanzt und in einer orientalischen Sprache singt, die sie nicht
versteht. Diese Szene im Lokal mit der künstlichen arabischen Atmosphäre ist
bezeichnend für den menschlichen Wunsch der Grenzüberschreitung und auch für
die Peripherie. Denn ich denke nirgendwo sehnen sich die Menschen so stark nach
dem Exotischen wie dort. In den Städten wird man nämlich mit Eindrücken
überschüttet, der Kontakt mit dem Fremden gehört zum Alltag (und ist somit auch
nicht mehr wirklich fremd).. Aber in der Ödnis ist es rar und dieses Fehlen lässt die
Träume und Phantasie der Menschen gedeihen (wie man in dieser Szene sieht) und
bereitet ihnen eine wirkliche Freude.
Eine andere Grenze die überschritten und auch verletzt wird ist diese zwischen
Mensch und Tier. Wie ich bereits angeführt habe ist die Geschichte ihrer Verbindung,
immer auch eine Geschichte der Gratwanderung auf der Grenze die diese
Lebensformen voneinander unterscheidet und trennt. Die deutlichste Szene der
Verletzung dieser Grenze, ist die erzwungene (und nicht geglückte) Paarung. Sie
zeigt inwieweit der Mensch die Lebensweise der Tiere zu bestimmen sucht und wie
sehr er damit auch die eigene, die menschliche Grenze des Schamgefühls
überschreitet. Und im Gegenzug dazu setzt Sorin ein Schlussbild, das sich im Kopf
festsetzt: ein großer und ein kleiner, ein weißer und ein schwarzer, ein reinrassiger
und ein Mischlings – Hund, die sich ganz und gar freiwillig paaren. Für welche Art der
Grenzüberschreitung er damit plädiert und welche er selbst ablehnt wird dadurch im
Film deutlich gezeigt.

Bombón und die Symbolik des HundesInhaltsverzeichnisDer Hund als Träger einer Sozialkritik
aliceandthebutterfly
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Bombón – el perro.
Veröffentlicht am 01.03.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.03.2019). Textlänge: 439 Wörter; dieser Text wurde bereits 30 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.08.2019.
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