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wohnung mit aussicht

Gedicht zum Thema Beobachtungen


von Trainee

die anlage früher üppig
zeigt das format einer greisin
gelichtet
mit trübbraunen flecken

im fenster
das konterfei der alten
fest eingeschweißt
in ihrer folie aus glas

enden so manche
wie golfbälle vergessen
in ihren löchern

 
 

Kommentare zu diesem Text


TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (02.03.2019)
Mit dem kommenden Frühjahr wird die Anlage wieder bunt und schön. Erinnert mich an den Satz, "wir brauchen die Erde, aber die Erde nicht uns".
Bisschen weit hergeholt, ich weiß!
Liebe Grüße
TT
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Trainee meinte dazu am 02.03.2019:
Hallo Tasso,

in Golfanlagen herrscht ja gepflegter Rasen von. Neben ihren "volkseigenen" Gourmettempeln gibt es natürlich Blütenträume zu sichten. - Ist solch ein Golfplatz erst einmal verfallen, gibt es weder das eine noch das andere.
Aus deinem sensiblen Dichtermund höre ich jedoch auch ein wenig Mitgefühl heraus. - Aber: Ich habe, was ich benötige, spiel(t)e und spiele niemals Golf, kenne allerdings verkommene Anlagen aller Arten.
Herzlichen Dank und schöne Grüße. Bist ein Lieber.
Heidrun

Antwort geändert am 02.03.2019 um 13:20 Uhr
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princess
Kommentar von princess (02.03.2019)
Hallo Heidrun,

mit diesem Gedicht erzeugst du unmittelbar ein Feuerwerk von Bildern und Gefühlen in mir. Sei es nun die
anlage
die sich mir wahlweise in architektonischer oder human-biologischer Hinsicht jeweils im Wandel der Zeit präsentiert. Seien es die
trübbraunen flecken
die ich als verdorrte Beete und/oder senile Pigmentstörungen wahrnehme. Oder dieses
fest eingeschweißt
in seiner folie aus glas
das mich an Unbeweglichkeit, Erstarrung, Durchsichtigkeit, Ersticken denken lässt (und mir dabei tatsächlich das Atmen schwerer macht). Oder die
golfbälle
mit ihrem charakteristischen Muster, das mich an manche greise Gesichtshaut erinnert. Ganz zu schweigen von den
löchern
Was für eine Aussicht! Und je mehr ich mich mit ihr beschäftige, desto mehr beschäftigt sie mich.

Toll gemacht!

Liebe Grüße
Ira
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Trainee antwortete darauf am 02.03.2019:
Du siehst mich wahrhaftig erröten, Principessa,

einerseits aus Freude über deinen lobenden Kommentar, andererseits über deine deutliche Fähigkeit, herauszupolken, was ein Gedicht so in sich trägt.
Wie du richtig siehst, habe ich mich bemüht, in einem Bild zu bleiben und den Text gleichzeitig nach mehreren Richtungen zu öffnen.
Ich freue mich wie närrisch, dass es mir diesmal ganz gut gelungen zu sein scheint. - Ist nicht ganz einfach, das Alter sinnlich erfahrbar zu bedichten. So bedarf es eines starken Bildes und "heftiger" Metaphern.

Glückliche Grüße
Heidrun
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Momo
Kommentar von Momo (02.03.2019)
Hallo Trainee,

das ist keine so erfreuliche Aussicht, die dein Gedicht hier zeichnet, fürs Alter.

Mit der Metapher Greisin triffst du die Schablone sehr genau, lässt sie aber in einem sehr dunklen Licht erscheinen, das leider allzu oft tatsächlich genau so zutrifft.
Einerseits hat sich dort, wo früher Üppigkeit und Fülle herrschte, ein Mangel an fast allem herausgebildet, zum anderen hat sich das, was übrig blieb, verfestigt, ist starr, kann nicht mehr fließen.
In der Conclusio „enden so manche … vergessen in ihren löchern“. Das ist hart, trifft aber leider auch zu oft die Wirklichkeit.

Aber es geht auch anders: in Dänemark und Schweden wird durch Nachbarschaftshilfe, die politisch gefördert wird, der Vereinsamung vorgebeugt und all den Krankheiten, die dadurch entstehen.
Es ist letzten Endes eine gesellschaftliche Entscheidung, wie mit dem Alter umgegangen wird, mit Ausgrenzung oder versuchter Integration.

Liebe Grüße
Momo
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Sätzer schrieb daraufhin am 02.03.2019:
Du hast das Gedicht sehr treffend charakterisiert.
Ja Dänemark und Schweden sind da schon seit langem sehr viel weiter.
LG Sä
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Trainee äußerte darauf am 02.03.2019:
Liebe Momo, lieber Sätzer,

diese Länder sind in vieler Hinsicht vorbildlich. Sie haben allerdings ein Rentensystem, das sich von unserem fundamental unterscheidet. - Altersarmut ist dort unbekannt, während die hierzulande immer mehr recht ordentlich verdienenden Mittelständlern droht.
Trotzdem: Allmählich habe ich den Eindruck, dass sich auch bei uns etwas tut. "Bedingungsloses Grundeinkommen" steht nicht mehr allein für Faulenzer- und Schmarotzertum.
Immer mehr Unternehmer freunden sich mit dieser Idee an (mein Liebling ist der Götz von dm) und erkennen, dass erwünschter Konsum ohne entsprechendes Geld nicht möglich ist.
Und es beginnt sich herumzusprechen, dass in einer voll (!) digitalisierten Welt nicht mehr Arbeit für alle da sein k a n n . Dass es gilt, sich über sinnvolle Freizeit Gedanken zu machen und und und.
Die digitale ist mit Sicherheit die umwälzendste Revolution aller uns bekannten Zeiten.
In Deutschland ist man sich über deren Ausmaß noch nicht hinreichend schlüssig.

Liebe Grüße und vielen Dank für eure Kommentare
Heidrun
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Kommentar von SinOnAir (02.03.2019)
Nun bin ich gerade gestern in so einer "Einrichtung" unterwegs gewesen. Und mir ist, als hättest Du ein Foto davon gemacht. Nein, ein Foto könnte niemals zeigen, was in deinem Gedicht zum Ausdruck kommt. Denn "Seelenbilder" sind vor allem guter Lyrik vorbehalten. Ganz stark, Trainee! LG Sin
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Trainee ergänzte dazu am 02.03.2019:
Danke schön, Sin.

Steht dem Lese die Anlage für eine Alteneinrichtung (man sagt ja bei größeren Heimen auch "Altenanlage"), trifft es hundertprozentig zu, was du sagst.

Herzliche Grüße
Heidrun
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (02.03.2019)
Hallo Heidrun, es ist ein trübe Aussicht, die du da zeichnest: trübbraune Altersflecken,, das Konterfei der Alten hoffnungslos eingeschweißt und dann dieses Vergessen in den Löchern, wo es keiner seiht. Hättest du eine optimistische Aussicht mit ebenso starken Bildern geschrieben, die Empfehlungen hätten sich überschlagen. Aber die so etwas empfehlen, lieben Dichtung.
Liebe Grüße
Ekki
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Trainee meinte dazu am 03.03.2019:
Lieber Ekki,

ich weiß, ich weiß. - Das Thema erfreut sich insgesamt keiner großen Beliebtheit und stellt gerade deshalb für mich eine Herausforderung dar.
Vor vielen Jahren besuchte ich mal eine gähnend leere Ausstellung zur "Ästhetik des Alters", die gleichwohl zu dem auf- und anregendsten gehörte, die ich je gesehen hatte.
Das Leben ist nicht nur süß und seine Aussichten nicht immer prickelnd.
"Schreibe, was du siehst ", so heißt es nicht umsonst.
Vielen Dank für deine anerkennenden Worte

Heidrun
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monalisa
Kommentar von monalisa (03.03.2019)
Letztlich sind die (Erd-)Löcher die Gräber, liebe Heidrun!
Traurig, wenn man schon zu Lebzeiten mit seinen Anlagen in so einer Anlage begraben wird, das Alter steril in Glasfolie eingeschweißt, auf dass es nicht anstecken soll.
Aber es liegt an uns, diese Folie zu aufzureißen und Luft ran kommen zu lassen. In so einer Einrichtung zu leben, muss nicht heißen, vergessen zu werden. Ich mache seit mehr als 10 Jahren Besuchsdienst im örtlichen Pflegeheim und erlebe es auch als Segen. Es gibt viele Angehörige, die fast täglich zu Besuch kommen, den neuesten Klatsch erzählen, vorlesen, Ausfahrten unternehmen ..., das entspannt und voll konzentriert auf die jeweilige zu betreuende Person tun können, weil sie von der Sorge, der Pflege entlastet sind.
In deinem Gedicht verschwimmen die gut gewählten Bilder, lassen viel Raum für eigenes und machen nachdenklich, werfen die Frage auf, wie wir mit dem, was 'ausgedient' hat umgehen?

Liebe Grüße
mona
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Trainee meinte dazu am 03.03.2019:
Liebe Mona,
ich lebe nun schon zum zweiten Mal gegenüber einer großen Altenwohnanlage, komme manchmal mit den Damen (meistens sind es ja überlebende Frauen, die dort wohnen) ins Gespräch.
Mein Eindruck: Hat sich erst einmal der typisch-stumpfe Altenheimblick herausgebildet (und ich meine das jetzt ohne jede Häme), ist Zappenduster angesagt.
Auch gibt es nicht eben wenige, die niemanden mehr haben. Keine Verwandten, keine Freunde, keinen Zugang zum Internet, niemanden eben.
Neben der Einsamkeit liegt ein gravierender Nachteil darin, dass sich auch niemand um ihre Belange kümmert, und sie auf Gedeih und Verderben der jeweiligen Einrichtung ausgeliefert sind.
Wenn sie Glück haben, ist es eine gute.
Oder sie finden von außen eine engagierte Person, die ihnen beisteht. - Ich finde es toll, dass du das machst!

Herzliche Grüße und vielen Dank
Heidrun
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Kommentar von niemand (03.03.2019)
@ Trainee
Ich möchte nur mal sagen, warum ich dieses Gedicht zu meinen Favoriten hinzugefügt habe. Weil es eines ist, das auch ohne meterlange fachliche Erläuterungen [kann man auch machen]
wirkt. Wirkt als Bild, als Geschichte, als Ganzes. Spricht an.
Das ist wie mit dem Bild in einem Museum. Es muss auch ohne
viel Reden wirken. Dann nämlich hat es diese spezielle Qualität
die aus dem Kreis von Kennern heraustritt. Kurzer Rede, kurzer Sinn: Für mich ist es ein feines Kunstwerk, eines das ich mir mal öfter einverleiben möchte. Daumen hoch!
Mit lieben Grüßen, Irene
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Trainee meinte dazu am 03.03.2019:
Danke schön, liebe Irene.

Bezüglich gelungener Lyrik werden wir2 wohl niemals Konsens erzielen.
Aber ich respektiere deine Einstellung. In Berlin gibt
es beispielsweise den "DreckSack - lesbare Zeitschrift für Literatur". Allerdings weiß ich nicht, ob die dir in ihrer politischen Ausrichtung gefallen würde (Anarchos).
Deren und dein Anliegen ist ja an sich nicht falsch. Doch gibt es dafür nicht die Prosa?
Lyrik ist aus meiner Sicht die Kunst des Als-Ob. Sie sollte in ihrer Weltsicht über eine wissenschaftliche Betrachtung und eine realistische Erzählung weit hinausgehen. Insofern das erreichen, was ein Maler gern das "Sehen" nennt.
Und dieses Sehen ist erlernbar. Wollen muss man es natürlich,

Herzlichst
Heidrun
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niemand meinte dazu am 03.03.2019:
Nein, das Lyrik "realistisch" sein sollte, das habe ich nicht gemeint.
Ich meine ja nur, dass sie auch nicht unbedingt ein "Ratespiel auf Daubel komm raus sein muss", eins für Eingeweihte. Sandfarben ist für mich eine sehr gute Lyrikerin. Ihre Gedichte haben einen Zauber der Worte, sind keinesfalls prosaisch, aber man kann sie nachvollziehen. Sandfarbens Lyrik mag ich furchtbar gerne.
Claire de la Lune' übrigens auch, unter vielen. Hilde mag ich auch.
Sie hat auch einen Zauber in ihren Gedichten, der wirkt.
Na, ja, man muss nicht/immer einer Meinung sein
LG Irene
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Trainee meinte dazu am 03.03.2019:
Hallo Irene,
du solltest mal bedenken, dass deine eigene Kunst, die Komische Lyrik, innerhalb der Lyrikszene eine Sonderstellung einnimmt und leider (!) nicht von allen geschätzt wird. Und natürlich erfordert jene Präzision und eine Pointe, die sich auch dem schlichteren Naturell erschließt (mit Ausnahme der Sprachspiele). - Ist sie deshalb weniger hochwertig, dümmer oder gar überflüssiger als andere?
Ich werde niemals verstehen, warum es unter den paar Lyrikern, die in Deutschland überhaupt existieren, nicht etwas mehr Toleranz gibt!
Das Interesse an hermetischer Lyrik (ich habe übrigens nur einen einzigen Text dieser Sorte bei KV eingestellt und warnend "hermetisch" darüber geschrieben ) ist nach wie vor groß.
- Gäbe es diese Richtung nicht, hielte man den großen Celan bis heute für einen Deppen.
Es gibt einige Gedichte von ihm, die ich noch immer nicht verstanden habe. - Ist er mir deshalb ein unfähigerer Dichter als beispielsweise Brecht? Im Gegenteil!
Ich für meinen Teil werde mich jedenfalls auch in Zukunft auf mehreren Gebieten betätigen. - Hier gibt es gottlob eine Vorsortierung der Texte nach Gattungen, und anderen Aspekten (manchmal ironisch zu verstehen), so dass sich niemand etwas antun muss, was ihm nur Pein bereitet.

Auch du nicht, meine Liebe
Heidrun
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niemand meinte dazu am 03.03.2019:
Ich für meinen Teil werde mich jedenfalls auch in Zukunft auf mehreren Gebieten betätigen. - Hier gibt es gottlob eine Vorsortierung der Texte nach Gattungen, und anderen Aspekten (manchmal ironisch zu verstehen), so dass sich niemand etwas antun muss, was ihm nur Pein bereitet.


Na, das klingt aber nach beleidigter Leberwurst.
Was hat meine Meinung mit Deiner jetzigen und zukünftigen Betätigung zu tun. Es ist meine Meinung und diese kannst Du ablehnen oder sonstwas, äußern darf ich sie dennoch.
Im Übrigen kann sie Dir genauso egal sein, wie mir die Tatsache, dass meine Art zu schreiben nur wenigen gefällt. Und wenn sie keinem gefiele, wäre mir das wurscht und hätte keinen Einfluss auf das was ich tun möchte. Mit der "Pein" wirst Du dann auch ein wenig zu dramatisch. Und was heißt denn Toleranz - das hört sich an, als ob jemand einem anderen etwas zu erlauben hätte. Das kann doch jede so machen wie er möchte, genauso wie jeder seine Meinung zu etwas haben darf. Mir liegt und gefällt das absolut Hermetische nicht, nicht mehr aber auch nicht weniger. LG Irene
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (03.03.2019)
die ersten zwei Strophen finde ich sehr gut, die letzte Strophe hingegen finde ich lyrisch unausgereift als Vergleich. Was ist wenn zu dem Golfball ein anderer fällt? spricht das dafür, dass eine alte Leiche wieder aus dem Morast hochgespült wird oder wie ist da deine bildliche Vorstellung?
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Trainee meinte dazu am 03.03.2019:
Auf den Grüns (ja, so heißen die ) der Golfplätze und den dazugehörigen Löchern gibt es eigentlich immer nur Platz für einen Ball.
Ich freue mich aber, dass du den Dingern Gemeinschaft und sogar ein wenig Morast-Surfen gönnst.

Lachende Grüße
Trainee
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wa Bash meinte dazu am 03.03.2019:
jau entweder wird der Ball noch tiefer gedrückt oder seltsamerweise mit dem anderen an Land gespült, der Golfer wird das Thema schon ergründen, na ja vllt wurde der Golfplatz ja auch geschlossen, den letzten Schlag machte der Inhaber, der ging dann pleite oder surfen, aber auf Morast, da gebe ich dir recht, nen ordentlicher Urlaub ist ja jetzt nicht mehr drin... jetzt verstehe ich dein Gedicht glaube ich doch
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Trainee meinte dazu am 03.03.2019:
Das freut mich.
Ist ja auch nicht sonderlich chiffriert.

Dir eine sportliche Woche
Trainee
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BerndtB
Kommentar von BerndtB (10.03.2019)
Obwohl ich noch nicht golfe , finde ich deine Beschreibung ebenso brutal wie treffend.
Wir haben jetzt in Bayern das zweite Volksbegehren in diesem Jahr: Nach dem Insektensterben und der Artenvernichtung jetzt das Thema "Pflegenotstand".

Irgendwie gehört ja beides zusammen: Mit den alten Menschen werden die letzten ihrer Art vernichtet.


Liebe Grüße

Berndt (mit t)
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Trainee meinte dazu am 10.03.2019:
Hallo Berndt,
meiner Meinung nach liegt das Problem bei uns schon im Rentensystem begründet.
Zudem ist die anständige Versorgung alter Menschen nicht nur Aufgabe der (meist berufstätigen) Familie, sondern vor allem Aufgabe des Staates. Zumindest aber die strenge (!) Aufsicht über private Betreiber dieses lukrativen Geschäfts.
Das Gegenteil ist der Fall. Und es kommt nicht von ungefähr, dass in Deutschland die sozialen Berufe durchgängig schlecht bezahlt werden. Diese Art der Arbeit genießt wenig Ansehen und gesellschaftliche Anerkennung - alles Dinge, die vermeidbar wären.

Herzlichen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße
Trainee
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Trainee
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Veröffentlicht am 02.03.2019, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.03.2019). Textlänge: 27 Wörter; dieser Text wurde bereits 113 mal aufgerufen; der letzte Besucher war BerndtB am 24.03.2019..
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