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Kahl

Pantun zum Thema Hoffnung/Hoffnungslosigkeit


von Lluviagata

Kahl bin ich, ein tauber Ast,
endlos berstend aufgetroffen.
Kummer als die schwere Last,
Träume, die  ins Leere hoffen.

Endlos berstend aufgetroffen,
gramgebeugt ist jedes Wort,
Träume, die ins Leere hoffen,
Liebster, warum gingst du fort?

Gramgebeugt ist jedes Wort,
Tränen, die zum Fluss sich winden,
Liebster, warum gingst du fort?
Werd ich je die Antwort finden?

Tränen, die zum Fluss sich winden,
Kummer faltet den Damast:
Werd ich je die Antwort finden?
Kahl bin ich. Ein tauber Ast.

Anmerkung von Lluviagata:

aus:

Herbstsemester


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (05.03.2019)
Ich würde lügen wollt ich behaupten was vom Pantun zu verstehen, aber das ist auch egal, denn dieses Gedicht ist für meine Begriffe einfach nur gut. Es ist voller Trauer und Verzweiflung, voller Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit und dennoch ist es kein Jammergedicht. Es gibt Jammergedichte welche vor Selbstmitleid triefen. Dieses hier ist anders, es berührt einen und ist obendrein noch gekonnt geschrieben. Mit lieben Grüßen, Irene
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Lluviagata meinte dazu am 06.03.2019:
Ich freu mich ungemein über den Kommentar, Irene; ich werde ihn in meine Aufzeichnungen einfügen.

Vielen lieben Dank!
Llu ♥
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (05.03.2019)
Hallo Llu,
beim Kummer-Vers scheinst du dir unsicher gewesen zu sein, welches die bessere Version ist, ansonsten aber wirkt dein Pantun gelungen und wie der längst fällige literarische Einstieg ins Wintersemester.
Liebe Grüße, Dirk
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Lluviagata antwortete darauf am 06.03.2019:
Habs geändert, Dirk, vielen Dank. Das war mir so gar nicht aufgefallen.

Ob und wann es ein Wintersemester gibt, das steht in den Sternen, zumal ich ja gar nichts Neues zustande bringe momentan. Ich wähle für das Herbstsemester aus und der Rest geht auf Halde.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Wortfetzen
Kommentar von Wortfetzen (06.03.2019)
Hallo,

dein Pantun lässt sich flüssig lesen und hat keine Haken und Ösen, was ja manchmal den Lesegenuss trübt.

Statt "tauber Ast" könnte ich mir auch "mürber Ast" vorstellen, weil zermürben laut Duden "den Widerstand brechen" bedeutet.

"Damast" kann ich mir im Zusammenhang mit Kummer nicht erklären, immerhin reimt es sich auf Ast.

Könnte es in dem Vers nicht so oder so ähnlich heißen?

Tränen sich zum Flusse winden,
Kummer in „Warum“ gefasst.
Werd ich je die Antwort finden?
Kahl bin ich. Ein tauber Ast.

LG Wortfetzen
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Lluviagata schrieb daraufhin am 06.03.2019:
Ah, danke, Wortfetzen! Ein schöner Kommentar!

Als tauben Ast sehe ich einen mürben Ast vor mir, einen abgestorbenen, wie ein Mensch, der nichts mehr hören kann außer sein eigenes Leid.

Kummer faltet den Damast - hast du schon mal nicht schlafen können, hast Dich die ganze Nacht herumgewälzt? So meine ich es.

Danke für Dein Lob, welches mich sehr freut.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Wortfetzen
Kommentar von Wortfetzen (06.03.2019)
"Kummer faltet den Damast - hast du schon mal nicht schlafen können, hast Dich die ganze Nacht herumgewälzt? So meine ich es."

Tatsächlich, das habe ich nicht erkannt, dabei ist es doch eine wirklich passende Metapher!

Lieben Gruß
W
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Lluviagata
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Veröffentlicht am 05.03.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.03.2019). Textlänge: 79 Wörter; dieser Text wurde bereits 134 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.09.2019.
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