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Wehmütiger Rückblick

Gedankengedicht zum Thema Einsamkeit


von Wortfetzen

In dieser Straße, da wurd ich geboren,
hier haben wir unsere Kindheit verbracht.
Alles ist anders, ich fühl mich verloren,
so lang ist es her, mir winkt schon die Nacht.

Hier haben wir zwei die Kindheit verbracht
und abends umschlungen im Grase gesessen.
So lang ist es her, mir winkt schon die Nacht,
nie werd ich dein heiteres Lachen vergessen.

Hier haben wir abends im Grase gesessen
und fröhlich die Sterne am Himmel gezählt.
Dein heiteres Lachen, nie werd ich‘s vergessen,
wir waren so glücklich, als wir uns vermählt.

Wir haben die Sterne am Himmel gezählt,
gleich Sternschnuppen brannten unsere Herzen.
Wir waren so glücklich, als wir uns vermählt,
nun bist du gegangen, erlöst von den Schmerzen.

Gleich Sternschnuppen brannten unsere Herzen,
alles ist anders, ich fühl mich verloren.
Du bist nun gegangen, vorbei sind die Schmerzen.
In dieser Straße fühl ich mich verloren.

 
 

Kommentare zu diesem Text


monalisa
Kommentar von monalisa (07.03.2019)
Hallo Wortfetzen,
schade dass sich hier noch niemand geäußert hat. Vielleicht liegts ein wenig am Titel, der mir sehr sentimental vorgekommen ist und mich fast von deinem Werk abgehalten hätte.
In meinen Augen ist das nämlich ein gelungenes Pantun, das Trauer und Verlorenheit des LIs gerade durch die Wiederholungen intensiv spiegelt, das Pendeln zwischen farbenfrohen Erinnerungen an eine gemeinsame Vergangenheit und die einsame, düstere Gegenwart. Dein kleiner Kunstgriff am Ende, die Abwandlung des Eingangsverses und den identischen Reim ‘verloren – verloren‘ (statt geboren) finde ich sehr gelungen. Das lässt die Verlorenheit besonders nachhaltig nachhallen.
Deine Verse haben eine melancholische Melodie, obwohl du dich nicht streng an ein Metrum (daktylisch) bindest, ist es rhythmisch, nachdenklich, sehr gut zu lesen. Sogar der Herzen – Schmerzen Reim stört mich nicht, weil es inhaltlich ganz einfach passt. LD von den Schmerzen erlöst, was leider auf LI (noch) nicht ganz zuzutreffen scheint.

Liebe Grüße
mona
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Wortfetzen meinte dazu am 11.03.2019:
Hallo monalisa,

nun, auch ich habe etwas lange gebraucht, um mich zu äußern.

Pantuns zu schreiben, macht mir Spaß. Vor einiger Zeit habe ich für mich festgestellt, dass es wie Salz in der Suppe wirkt, wenn man sich nicht streng an die Regeln hält und ein wenig variiert.
So ähnlich halte ich es mit dem Metrum, der Rhythmus (Bauchgefühl) siegt da manchmal.

Danke für deinen ausführlichen Kommentar.

Liebe Grüße
Wortfetzen
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