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abscheu

Ansprache


von Sätzer

hass säende
treten
werte
mit füßen

 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (10.03.2019)
Auch, wenn sie ganz geschickt vorgehen? LG
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Sätzer meinte dazu am 10.03.2019:
Du meinst, dass es so etwas gibt wie geschickten Hass. So irgendwie um die Ecke rum, ohne dass direkt erkannt wird, dass Werte mit Füßen getreten werden?
Merci für deine Empfehlung und
LG Sä
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AZU20 antwortete darauf am 10.03.2019:
Ich denke schon. Man kann ja auch so säen, dass man das schon Gesäte nicht mit Füßen trittt, nämlich rückwärts laufen. LG
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Stelzie schrieb daraufhin am 10.03.2019:
Mir fallen in diesem Zusammenhang Menschen ein, die hinterrücks agieren. Das sind die wirklich gefährlichen.

Liebe Grüße
Kerstin
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Sätzer äußerte darauf am 10.03.2019:
Das sind in der Tat die Gemeinsten.
Dank für deine Empfehlung Kerstin und
LG Sä
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Hilde
Kommentar von Hilde (10.03.2019)
Hass zu empfinden (gegen etwas/jemanden ...) ist das Eine, Hass zu säen ist das Andere.
Nur wozu die Kreise, Uwe? Was waren deine Gedanken dazu?
LG
Hilde
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Sätzer ergänzte dazu am 10.03.2019:
In der Mitte der Bauchnabel, unten Schuhe oder nackte große Zehen an zwei Füßen
Merci für deine Empfehlung
LG Sä

Antwort geändert am 10.03.2019 um 14:41 Uhr
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Hilde meinte dazu am 15.03.2019:
Kreativität in allen Ehren, ich bin froh, dass die Kringel nicht mehr da sind, weil mir persönlich das Thema des Gedichtes als zu ernst erschien, als dass es Kringelsche verdiene

Ich hab die Diskussionen gelesen ... m. E. hättest du natürlich 'Hass' als Leittitel stehen lassen können, 'Hass Säende' - wo ist das Problem? Lyrik ist Lyrik und 'darf' ...

So wie es jetzt steht, ist es für mich eher kein Gedicht, sondern ein Gedanke. Aber auch da entscheidet der Schreibende selbst.
LG
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Sätzer meinte dazu am 15.03.2019:
Tja, man kanns nicht allen recht machen
Hab die Urfassung wieder hergestellt, weil ich sie inzwischen doch besser finde, wie du das in auch deinem Kommentar vermittelst.
Es war halt viel Hin und Her im Strang und ich hab mich zu sehr in beeinflussen lassen.
Danke und LG Sä

Antwort geändert am 15.03.2019 um 10:56 Uhr


Antwort geändert am 15.03.2019 um 11:43 Uhr
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Hilde meinte dazu am 15.03.2019:
Es ist dein Gedicht, Uwe. Tue damit, was du willst.

"Hass

Säende
treten
Werte
mit Füßen"

Ich glaube, mich erinnern zu können, dass dieses die eigentliche Urfassung war? Du hast mit der jetztigen Fassung also einen Kompromiss gewählt ... wenn es für DICH in Ordnung ist, soll es gut sein.

Wer Lyrik nicht soweit zu lesen weiß, dass ein Titel Leitwort sein kann, und sich der Text nebst Titel ineinander/miteinander verschränken kann, sollte sich weiter informieren ob der Lyrik Für mich war es - genau so - geschmiedet, und eben so gelesen:

'Hass
Säende ...'

richtig gut.

So voll 'meine' Meinung ... 'eine' von ... )))
LG
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Sätzer meinte dazu am 15.03.2019:
Das Problem für einige Lesende ist halt, dass der Titel durch die sehr fett erscheinenden Genre- und Autoreninfos auseinander gerissen werden und sie dann nicht adäquat argumentieren. Deshalb hab ich mich jetzt für den alternativen Titel >abscheu< entschieden, um die Wiederholung des Titels zu zu meiden
so long und Dank für deine Auseinandersetzung mit dem Text.
LG Sä

Antwort geändert am 15.03.2019 um 14:08 Uhr
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Hilde meinte dazu am 15.03.2019:
Der (Titel) war ja ursprünglich nicht doppelt.

Ich jedenfalls habe 'das' Gedicht in meinem Kommentar stehen, das ich empfohlen habe.
So long und lG
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Kommentar von SinOnAir (10.03.2019)
Hass zu säen. Wer hat Interesse an einer solchen Ernte? LG Sin
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Sätzer meinte dazu am 10.03.2019:
Vermutlich Menschen, die wenig positive Gefühle erlebt haben und leben, aber so eine häßliche Gegenreaktion bekommen, die sie einordenen können.
Dank für deine Empfehlung und
LG Sä
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Momo
Kommentar von Momo (10.03.2019)
Ich klick das Ding jetzt schon zum zweiten Mal an und rätselte über dein Kleinod, was mir da in der Mitte zublinzelte, jetzt sind noch zwei hinzugekommen!
Eine Spielerei, soll es die Samen veranschaulichen?

Um das Gedicht zu verstehen, muss die Überschrift zwingend mitgelesen werden, denn Säende treten Werte ja nicht unbedingt mit Füßen. Aber eine Überschrift gehört ja nicht mit zum Text, sondern ist eher eine formale Angelegenheit, die einem Text einen Namen gibt. Also fehlt der Hass in deinem Gedicht.

Wer Hass sät, erntet genau das, was er verabscheut, nämlich die Bindung an jemanden oder etwas, ein Paradox. 
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Sätzer meinte dazu am 10.03.2019:
Ob man den Titel mit nutzt scheint umstritten zu sein. Wenn ich das Wort Hass noch einmal in die erste Zeile setze, dann kommt sofort Kritik, dass so eine Wiederholung unschön ist, man doch den Titel als integrierte Einheit mit den folgenden Zeilen sehen sollte.
Ich weiß nicht, ob es da einen offiziellen Standard bei Lyrik-Experten gibt. wie man es auch macht, irgendjemanden störts
Ansonsten eine interessante psychologische These in deinem letzten Satz.
Danke und LG Sä
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Sätzer meinte dazu am 10.03.2019:
P.S.: Die Kringel <- siehe meine Antwort bei Hilde
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LottaManguetti meinte dazu am 11.03.2019:
 soviel Hass!
Lese ich deinen Satz ohne die Überschrift, muss ich fragen: Woher kommt deine Abneigung gegenüber denen, die dein Futter anbauen?
Aber auch mit Überschrift: Du magst sie einfach nicht, gell?
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
Die Bauern sind da sicher außen vor. Politisch motivierter Hass baut kein "Futter" auf, sondern ist destruktiv. Hasstiraden im Internet destabilisieren gesellschaftliche Grundwerte.
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Cora meinte dazu am 11.03.2019:
@Lotta

So ging es mir auch, ich las den Text ohne die Überschrift als Bestandteil. Also Titel und Text nacheinander getrennt. Der Text an sich gibt gar keinen Hass her.
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (10.03.2019)
Brauchen wir Hass als Methode der Selbstwertsteigerung? Um uns besser zu fühlen? Gegenüber welchen Werten? Haben wir dafür Maßstäbe? Nein! Nichts von allem. Hass ist eine Form des Abnormalen, dem man sich entgegenstellen muss! Aus Respekt, Toleranz und Achtung: vor dem Wesentlichen, Normalen, Vernünftigen. LG von Gil.
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
Offensichtlich gibts immer mehr Menschen, die es brauchen. Aber vielleicht liegts nur am Internet, dass das Phänomen deutlicher zutage tritt.
LG Sä
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Trainee (71) meinte dazu am 11.03.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
Nee, wie kommst du denn darauf? KV ist doch nicht die Welt, sondern ein Hobbyforum für Schreibende. Da gibt es sicher nur äußerst geringe Möglichkeiten der Steuerung gesellschaftlicher Prozesse. Mir scheint dann eher, dass Einige hier in der Hinsicht in einer individuellen Schreibblase leben und Kommentare viel zu ernst nehmen.
Ich sehe sehr viel vor allem politisch-gesellschaftlich motivierten Hass in unserer und anderen Gesellschaften, was sich vor allem im Internet austobt. Hier im Forum hält sich das bis auf wenige Ausnahmefälle doch sehr in Grenzen.
LG Sä

Antwort geändert am 11.03.2019 um 09:38 Uhr
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Trainee (71) meinte dazu am 11.03.2019:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
Das mit den verschiedenen Wertesystemen - klar.
Doch auch z.B. in unserem Wertesystem mit der Basis des Grundgesetzes ist in der letzten Zeit viel Hass zu beobachten, vor allem bei bestimmten AFD-Politikern. In Frankreich haben sich auch Leute aus rechten und linken Lagern in die Gelbwestenbewegung reingemischt und verbreiten dort neben dem aus meiner Sicht verständlichen Anliegen der ursprünglichen Gelbwesten ihren ideologisch verbrämten Hass.
"Wer den Wind sät, erntet bekanntlich Sturm. -> Was hat das mit werten zu tun? Sorry, der Vergleich hinkt!
Die Kringel finnich ich inzwischen auch doof. Ich nehm sie mal raus

Antwort geändert am 11.03.2019 um 14:11 Uhr
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Kommentar von Cora (11.03.2019)
Samenkörner sind wertvoll. Sie müssen in die Erde getreten werden, um nicht vom Wind davongetragen zu werden.
Was hat das mit Hass zu tun?
Warum sollte man Samenkörner hassen?
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LottaManguetti meinte dazu am 11.03.2019:
Danke, cora!
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
Versteh ich nicht. Wo steht denn etwas vom Hass auf konkrete Samenkörner? Das solltest du schon im übertragenen Sinne sehen.
Natürlich sind Samenkörner wertvoll, aber "gesäter" Hass sicher nicht.
LG Sä
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Cora meinte dazu am 11.03.2019:
oh Mann, du meinst Hass Säende. Asche über mein Haupt, den Titel las ich als Überschrift, nicht als Satzbestandteil. Zumal auch optisch durch 2 zwischengeschobene Zeilen getrennt, Rubrik und Autor, vermutlich soll man die gedanklich ausblenden, damit es irgendwie einen Sinnzusammenhang bekommt.

Metaphorisch gibt das noch weniger Sinn, Hasssamen sind doch keine Werte.

Antwort geändert am 11.03.2019 um 14:45 Uhr
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LottaManguetti meinte dazu am 11.03.2019:


Ich weiß schon, wie Sätzer es meint. Allerdings geht es nicht darum, wie er es meint, sondern wie er es schreibt. Einzig daran hatte ich wieder einmal meine helle Freude.
Nochmal: Kurztexte leben von Eindeutigkeiten.
Wenn ich erst übersetzen muss oder lesen muss, wie er seine Sichtweisen in seinen Kommentaren erklärt, verliere ich die Lust an derartigen Satzfetzen.
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Cora meinte dazu am 11.03.2019:
Ohne die Überschrift mit einzubinden, war da so ein netter Aha-Effekt, im Sinne von:
stimmt, so habe ich es noch nie betrachtet


Wenn ich den Kommentarstrang überfliege, beschleicht mich der Verdacht, diese bildlich einzig stimmige Bedeutungsebene war wohl unbeabsichtigt.

Antwort geändert am 11.03.2019 um 15:36 Uhr
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
Noch Mal für dich zusammenhängend Cora:
Hass
Säende
treten
Werte
mit
Füßen

Von Samenkörnern ist überhaupt keine Rede. Ich weiß nicht, warum man das fehldeuten kann. Es bedeutet doch nichts anderes als:
Menschen, die Hass in die Welt setzen, missachten Werte. Da muß man sich schon ziemlich anstrengen, wenn man da anderes draus lesen will. Na ja, ihr habt euch damit auseinandergesetzt - auch gut.
Das mit den zwei Zeilen zwischen Titel und Text ist natürlich nicht gut gelöst, aber Wortwiederholungen des Titel im Text sind verpönt, hat mir vor einiger Zeit Lotta mal vermittelt.
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LottaManguetti meinte dazu am 11.03.2019:
Nun bin ich wieder schuld?

Nee.

Hasssäende: schon für sich ein dämliches Wort.

Warum nicht: Wer Hass sät? oder Wer Hass kultiviert?
oder ...

Und weil das Wort Hasssäende doof aussieht, trennt man es nicht einfach.

Und was sind Werte? Trainee nahm darauf ja schon Bezug.
Ja, so einfach ist das eben nicht, aber ich wiederhole mich.

Wer aber hält dich davon ab, einen anderen Titel zu entwickeln, wenn du das Wort Hass zwar im Text haben willst, es aber nicht wiederholen möchtest?

Wie gesagt: ich nicht.

Antwort geändert am 11.03.2019 um 16:09 Uhr
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Cora meinte dazu am 11.03.2019:
@Sä

Wie du es meinst, habe ich inzwischen kapiert. Das ist so eine überraschende Sache, da wäre nie einer drauf gekommen, sowas traut man Hass Säenden normalerweise kaum zu.

Dass Säende Samenkörner ausstreuen, ist natürlich der Fehlinterpretationsgau. Wie kam ich nur auf sowas, das machen die nie, außer vielleicht mal aus Versehen
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Sätzer meinte dazu am 11.03.2019:
@ Ok lotta, die Form säend klingt nicht schön. Da stimme ich dir zu. Also ändere ich es ab. Ein Titel., der nicht das Wort Hass beinhaltet, fällt mir nicht ein, denn es geht um Hass. Hass im Text selbst zu ersetzen macht auch keinen Sinn. Also dann eben die Wiederholung.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes minimalistische texte.
Veröffentlicht am 10.03.2019, 12 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.03.2019). Textlänge: 6 Wörter; dieser Text wurde bereits 425 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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