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Der perfekte Schuss

Kurzgeschichte zum Thema Krieg/Krieger


von Nimbus

Eine alte Frau, mit Kopftuch gekleidet hatte einen Jungen, vielleicht zehn Jahre, den sie an der Hand hielt. Ein High-Tech Schussgewehr hatte die beiden im Visier. Das war der Feind, das war die Linie, da durften die gar nicht herumlaufen.
Schweißperlen tropften auf den Sandboden, lautlos. Zwei Schuss, die Feinde vernichtet.
Etwa ein halbes Jahr später, "zu Hause", was auch immer das war, kam es zu einem Wortgefecht. Doch dabei blieb es nicht. Das Gegenüber wurde einfach zum Feind.
Im Krieg war es kein Mord, Jetzt schon. Nur für ihn nicht. Nur für ihn nicht. Alltag kann Gräben graben und Zäune ziehen, die der Alltag nicht versteht. Was ist schon Alltag? -
Blut. -

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Cora (14.03.2019)
Alltag ist Blut? Stimmt, ich habe auch schon wieder meine Tage
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Nimbus meinte dazu am 14.03.2019:
Na, ja, so ist es nicht gemeint gewesen. So ein wenig aus dem Zusammenhang des Soldaten der im Krieg war, heraus gezogen.
Na, ja und die weibliche Menstruation sollte ja kein Alltag täglich sein. Sonst wäre ein Arzt vermutlich angebracht.
Danke für's vorbei schauen.
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Dieter_Rotmund antwortete darauf am 28.03.2019:
Es geht um "weibliche Menstruation"? Verglichen mit einem alten Propaganda-Video? Ist ja kurios.
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (14.03.2019)
Da ist was dran. Wie sollen Menschen, die als Kinder den Krieg als Normalität erleben, jemals ein friedliches Leben führen können?
Gerne drüber nachgedacht...

Liebe Grüße
Kerstin
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Nimbus schrieb daraufhin am 14.03.2019:
Der Text ist in der Tat aufgrund eines Films entstanden. "Im Tal von Elah" mit Tommy Lee Jones und Charlize Theron. Ziemlich makaber wie fast selbstverständlich ein Mann seinen Kameraden umbrachte. Nur wegen einer Meinungsverschiedenheit. Nicht nur das, sie haben die Leiche verstümmelt.
Ich glaube der ein oder andere verliert im.Krieg jegliche Relation. Das sollte mit dem Text tatsächlich mal zum nachdenken anregen. Der Film hallte in mir nach. Ich bin Nachts noch mal aufgestanden nur um wenigstens den Gedanken los zu werden.

Im Prinzip ist es anmaßend darüber zu schreiben. Im Prinzip habe ich kein Recht dazu. Nicht einmal mein fiktiver Protagonist. Es gibt vermutlich nichts Schlimmeres als den Krieg. Er lässt das schlechteste in uns zu. Ich glaube davor wäre keiner befreit.

Danke das Du Dir auch Gedanken drüber gemacht hast. Es war nur ein Film. Doch der sitzt mir noch ziemlich in den Knochen.

LG Heike
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (14.03.2019)
Einerseits ist es erstaunlich, dass im Krieg entfachte Mordlust so weitgehend eingedämmt werden kann, andererseits sollte man sich nicht wundern, dass es in vielen Fällen nicht gelingt.
Nicht von ungefähr sind heute so viele ehemalige Soldaten in psychiatrischer Behandlung.
Dein Text macht mich sehr nachdenklich.
Herzliche Grüße
Ekki
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Nimbus äußerte darauf am 14.03.2019:
Lieber Ekki,
Du wirst vermutlich auch meine Erläuterungen Kerstin gegenüber gelesen haben.
Das Thema sollte nachdenklich machen. In dem Film ging es um den Iran/Irak Krieg. Schon öfters hörte ich auch vom Vietnam Krieg, dass die Soldaten sich nicht mehr zu Hause fühlten. Kamen sie nach Hause. Im Prinzip fühlten sie sich nirgends mehr zu Hause. Ich will auch ihre Bilder nicht im Kopf haben. Mit wenig Worten wusste das mal Sylvester Stallone im Teil eins seiner Rambo Reihe zu artikulieren. Das Problem ist, unangenehme Themen möchte im Prinzip kein Mensch hören. Das wird verdrängt. Evolutionär eine Schutzfunktion. Die Menschen sind meistens feige und stellen sich ungerne solchen Themen, Bildern oder Menschen. Nicht umsonst war eine Werbung so erfolgreich. "Mein Haus, mein Auto, mein Boot." Manchmal denke ich der Kommerz ist nur eine Flucht vor der Realität. Alles andere kehrt man in den Keller. Wer möchte schon dunkle Wolken sehen, man möchte doch lieber Sterne sehen.

Ich danke Dir für Deinen Kommentar. Möchtest Du andere Gedanken haben, heute gibt's eine Erich Kästner Kolumne. Ja, okay, plumpe Werbung von mir. Aber vielleicht bringt sie ja erfreuliche Gedanken und zeigt zwischen Wolken ein wenig Stern.

Herzliche Grüße Heike
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AZU20
Kommentar von AZU20 (15.03.2019)
Es klang zuerst so, als sollten sie erschossen werden. LG
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Nimbus
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Veröffentlicht am 14.03.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.03.2019). Textlänge: 113 Wörter; dieser Text wurde bereits 95 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.05.2019.
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