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Zwischen den Welten - Grenzerfahrungen in den Erzählungen der Samanta Schweblin

Text


von aliceandthebutterfly

Vorwort

Hier werde ich mich mit der jungen Schriftstellerin Samanta Schweblin und ihren drei Erzählungen El hombre sirena, Pájaros en la boca und Mariposas auseinandersetzen.
Alle drei cuentos gehören zu ihrem preisgekrönten Erzählband Pájaros en la boca, wobei sie aber aus verschiedenen Ausgaben stammen. Interessanterweise ist die Auswahl der Erzählungen nicht überall dieselbe, sodass sich Mariposas und El hombre sirena nicht in meiner – spanischen – Ausgabe fanden.

In der Beschäftigung mit den cuentos und der Autorin soll es um das Thema der Grenze gehen.
Grenzen trennen einerseits Räume voneinander ab; andererseits sind sie Vorschriften, Regeln, die eine Kultur uns übermittelt. Diese sind nicht immer ausgesprochen, sodass man selten hört: du darfst keinen Vogel essen! Aber es gab einen bestimmten Moment (ich war bekifft), wo mir bewusst wurde, dass jeden Augenblick hunderte von kleinen, unbedeutenden und unausgesprochenen Grenzen wirken, die man – aus gesellschaftlichen Gründen – nicht überschreiten darf. Manche Menschen tun es trotzdem, zum Beispiel die fiktiven, von denen die Autorin uns erzählt. Dies geschieht in einem phantastischen Kontext – zwischen Normalität und Anormalität – was wiederum die Überschreitung der Grenze einer starren, realistischen Ordnung ist.
Grenzen sind auch Übergänge, die wir beispielsweise erleben, wenn wir in eine neue Lebensphase eintreten. So ist auch die Jugend eine Zeit des Übergangs und die Protagonistinnen in El hombre sirena und Pájaros en la boca erleben eine solche Zeit des Überganges.
Damit verbunden ist die Thematik des Todes, die - manchmal maskiert – ein wichtiges Element in der Literatur der Samanta Schweblin ist.
Und Grenzen gehören auch zu unserem Umgang mit anderen Menschen. Manchmal sind sie Schutzraum und diesen Raum zu überschreiten, bedeutet dann Gewalt. Andere Male ist es wichtig den Schritt zum Anderen – über die Trennlinie hinweg – zu wagen, um etwas Schönes wie Liebe zu erfahren.
Dies sind nun verschiedene Arten der Grenze und deren Überschreitung. Im Verlauf der Arbeit sollen sie in den drei Texten gefunden und behandelt werden.


Inhaltsverzeichnis

 
 

Kommentare zu diesem Text


ferris
Kommentar von ferris (19.03.2019)
Eine Abhandlung über eine Autorin die sich wie ein Roman ließt, Respekt! Sowas hab ich auch noch nicht gelesen.
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aliceandthebutterfly meinte dazu am 19.03.2019:
Es war eine meiner zwei Bachelorarbeiten und ich mag sie sehr (und die andere noch mehr).

Danke, ferris, v.a. dafür, dass du diesen etwas langen "Roman" ;) gelesen hast!!

Liebe Grüße, Stefanie

Antwort geändert am 19.03.2019 um 12:17 Uhr
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aliceandthebutterfly
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mehrteiliger Text, bestehend aus 21 Absätzen.
Veröffentlicht am 14.03.2019, 9 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.03.2019). Textlänge: 0 Wörter; dieser Text wurde bereits 42 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.06.2019.
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