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Arschloch – Blöder Wichser - Nazi

Prosagedicht zum Thema Aggression


von Sätzer

an Wände geschmiert,
im Internet verbreitet,
geschrien,
gleichgültig gegenüber
geistiger Verrohung,
führen zu
Brutalität im realen
Leben.

Befördert
vom Anspruchsdenken,
von Angst
vor sozialem Abstieg,
Niedriglöhnen,
Neid
sinken Hemmschwellen,
Frust und Gewalt
steigen.

Trittbrettfahrer,
Provokateure,
Fanatiker,
rechter Mob
nutzen
die Chance,
erzeugen ein
Klima des Hasses.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von BeBa (17.03.2019)
Politische
Trittbrettfahrer,
Fanatiker,
rechter Mob
nutzen
die Chance,
das Klima des Hasses
anzuheizen.


Leider hast du hiermit verdammt Recht. Und diese unselige Sache wird noch schlimmer, fürchte ich, Hoffnung machen da allerdings die vielen Initiativen gegen diesen Pöbel, Es ist zu hoffen, dass die Menschen wachsam bleiben und die Vernunft die Oberhand behält.

LG
BeBa
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (17.03.2019)
Inhaltlich
betrachtet
stimme ich
dir zu,
lieber Sä.-Mann,

aber
handelt es sich
bei diesem Text
wirklich
um ein Gedicht

oder
doch
nur um einen
säulenförmig
gestreckten Gedanken?

LG Di.
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BeBa meinte dazu am 17.03.2019:
Eine immer wieder berechtigte Frage, lieber Di,

aber zwischen deinem Kommentar ( künstlich als Gedicht formatiert) und Sätzers Text ist dann doch noch mal ein recht deutlicher Unterschied.

Vielleicht ist der letzte Absatz (der mich so ansprang) eher Prosa als Lyrik, also in lyrische Kleidung gezwängt. Der Rest geht aber nach meiner Ansicht diskussionslos als Gedicht durch und unterscheidet sich deutlich vom Stil deines Kommentars.

Wobei sich wieder mal die Frage stellt, wann ein Text lyrisch und somit ein Gedicht ist. Schaut man über Sätzers Text und deinen anschließenden Kommentar, so erhält man zumindest schon mal einen Hinweis.

LG
Beba

Antwort geändert am 17.03.2019 um 02:15 Uhr
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Sätzer antwortete darauf am 17.03.2019:
Ich denke, dass bei Prosagedichten die Grenzen doch sehr fließend sind. Aber klar, ihr seid die Lyrikbewanderteren. Ich bin der Anfänger. Man kann den Text natürlich auch als Prosafließtext schreiben.
Danke für eure Kommentare und
LG Sä
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Kommentar von Trainee (71) (17.03.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Sätzer schrieb daraufhin am 17.03.2019:
Die Provokateure hab ich gerne noch mit aufgenommen. Dafür "Politische" rausgenommen, da das eh klar ist.
Ganz auf die kausalen Zusammenhänge zu verzichten würde den Text zwar lyrisch offener halten, doch die Zusammenhänge würden zu sehr verloren gehen, denke ich.
Danke und LG Sä

Antwort geändert am 17.03.2019 um 07:42 Uhr


Antwort geändert am 17.03.2019 um 07:45 Uhr
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (17.03.2019)
Inhaltlich stimme ich zu und mit der Form nehme ich es auch nicht so genau-ich denke,solche Aussage hat ihren Wert in den Worten,das halte ich für wichtiger ! einen Morgengruß-Jo
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Sätzer äußerte darauf am 17.03.2019:
Das war auch meine Prorität.Oob man es lyrisch noch raffinierter aufbauen kann, ohne dass die Kernaussagen und Ursachen klar bleiben, weiß ich nicht. Da müssen dann halt kompetentere LyrikerInnen ran.
Dank dir, auch für die Empfehlung und
LG sä
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (17.03.2019)
Hallo Uwe, bei politischen Gedichten geht es in erster Linie um die Botschaft. Deshalb wäre ich hier bei der Form nicht so empfindlich.
Aber meinst du nicht, dass es auch linken Mob gibt?
LG
Ekki
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Sätzer ergänzte dazu am 17.03.2019:
Schwierige Frage. Zumindest treten sie nicht so hasserfüllt mit diesem primitiven Vokabular auf und sind heute ziemlich bedeutungslos. Mob passt für mich da nicht. Die intellektuelle Frau Wagenknecht hat sich nun auch aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen.
Ob wir weiter auf Weimarer Verhältnise zusteuern ist wohl noch nicht ausgemacht, aber die Gefahr ist groß.
LG Sä
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 17.03.2019:
Uwe, ich denke beispielsweise an die G20-Krawallnacht vom Juli 2017 in Hamburg, als der Vandalismus von sog. Autonomen verursacht wurde.
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Nadel meinte dazu am 17.03.2019:
Mittelberg, sie denken Mediensprech. Autonome sind keine "aufgewiegelte Volksmenge".
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 17.03.2019:
Ich habe auch nicht behauptet, dass sie jemand aufgewiegelt hat.
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
@ Ekki
Ich glaube, dass das Rechts-Links-Schema nicht ausreicht, um das Phänomen der Sprachverrohung und vor allem der Handlungs-Verrohung in vielen Bereichen des täglichen Lebens zu erklären. Es finden zunehmend statt:
- Pöbeleien an der Kasse im Supermarkt. auf der Straße, beim Kampf um einen Parkplatz und vor allem im Internet,
- Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute und andere Einsatzkräfte bis hin zu Ärzten und Schwestern in Notaufnahmen
- der "Kampf" auf Autobahnen bis hin zur Blockierung einer Rettungsgasse für Pölizei, Notarzt und Feuerwehr
etc.
Die Ursachen für diese Wut liegen tiefer. Sie haben sicher auch mit den miserablen Arbeitsbedingungen in Niedriglohn-verhältnissen (z.B. bei Paketauslieferern) und der sich immer mehr verschärfenden Vermögensverteilung zu tun.
Das mal zu einigen Beispielen.
LG Sä

Antwort geändert am 17.03.2019 um 13:37 Uhr
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Jorge meinte dazu am 17.03.2019:
So gesehen stimme ich dir voll zu.
Gedicht hin oder her - die Botschaft ist wichtig.
LG
Jorge
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
Die Botschaft steht bei mir in diesem Thema absolut im Vordergrund. Es ist ein rauer Zustand heute in der Politik und Gesellschaftund das soll auch rau rüberkommen.
Danke dir auch für die Empfehlung
LG Sä
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EkkehartMittelberg meinte dazu am 17.03.2019:
@Sätzer: Ich stimme deiner Erklärung zu, will aber nicht unerwähnt lassen, dass es auch Linke gibt, die das Klima des Hasses schüren.
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
Na klar gibt es die. Es ist immer ein Kampf um Interessen.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (17.03.2019)
Man kann es nicht oft genug sagen. Hoffentlich nützt es was. LG
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
Die entscheidende Aufgabe liegt bei Eltern, der Schule, den Tarifparteien und den Politikern. Ich hoffe, dass die Probleme angegangen werden.
Dank für deine Empfehlung und
LG Sä
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Kommentar von niemand (17.03.2019)
Mir persönlich würde Folgendes [als Gedicht] schon reichen:


sprüche

an wände geschmiertes
ins netz gesetztes
schreit
fordert auf
verbreitet sich
lässt
hemmschwellen sinken

trittbrettfahrer
nutzen
die chance

mit lieben Grüßen, Irene
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
Ja, das klingt sehr rund und freundlich. Mir ist es persönlich zu glattgebügelt.
Dank dir


Antwort geändert am 17.03.2019 um 14:35 Uhr
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niemand meinte dazu am 17.03.2019:
Das mag so klingen, aber in Deinem Gedicht erklärst Du zu viel.
Was, wo, wie, wieso ... etc. es ist alles bereits vorgekaut.
Klar hat das seine Bereichtigung=kann man, muss man aber
nicht unbedingt LG Irene
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
Die Erklärungen sind so konkret beabsichtigt, da wir z.Zt. ein raues Politik- und Gesellschaftsverhalten haben. Warum dann nicht etwas raue Verse?
Ich finde deine Version als Gedicht sehr gut, aber sie engt das Thema für mich zu sehr ein. Die Ursachen kommen mir zu kurz und sind sicher nicht jedem klar. Warum ist der Zustand heute so rau? Vielleicht wäre ein Essay zu diesem Thema sinnvoller.
LG Sä
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niemand meinte dazu am 17.03.2019:
@ Sätzer
Weißt Du was sinnvoller wäre, Uwe? Das wir uns , mit dieser unserer Vergangenheit, diese Partei der Nazis nicht leisten sollten. Aber wir leisten sie uns, bezahlen sie als Steuerzahler und lamentieren ob dessen täglich und stündlich, anstatt etwas zu tun und ich meine nicht nur verbal/labern sondern einfach mal verbieten. Aber dafür sind wir uns zu gut, Gott bewahre uns vor solchem Frevel und verbieten geht doch gar nicht. Dafür geht Lamentieren und zwar immer. Manchmal denke ich, dass wenn wir sie nicht schon hätten, dann müssten wir sie erfinden, damit wie jederzeit und immer wieder ins Lamento verfallen könnten. LG Irene
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (17.03.2019)
Hallo Sä, dein Anliegen in Ehren! Nur: der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Steht dazu etwas in einer deinen Zeilen? Nein! Schade. Befördert steht da, durch wen? Bewusst geduldet, von der Polizei geschützt, steht das in deinem Text? Nein. Warum nicht. Immer auf die Kleinen, die Doofen, die Verrohten. Wann marschieren sie denn? Wenn die AfD eine legale Veranstaltung durchführt. Irgendwo rechts im Windschatten davon sind deine Geschmähten. Und die Polizei schickt inzwischen (zum Glück nicht viele, aber einige Bekloppte, NSU2.0-Mails an eine Anwältin, mit der Drohung, sich am Leben ihres Kindes zu vergreifen).
Dein Text in Ehren! Und wichtig, sehr wichtig! Aber der Fisch stinkt immer vom Kopf her.
Wo steht etwas zu den Hinterleuten. Wer bezahlt diese Rechtsgesinnten? Klar, der Steuerzahler mit der Parteienfinanzierung. Legal. Und illegale Spender. Rechter geht es nicht.
Haltet den Dieb! Hat immer funktioniert. Gruß Gil.
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Sätzer meinte dazu am 17.03.2019:
Wenn das so einfach wäre. Wer ist DER Kopf? Die Kanzlerin (letztendlich verantwortlich), ominöse Spender, feindliche ausländische Kräfte und und und... Das ist schon ziemlich komplex, auch in Demokratien.
Einige unterlassene oder auch Fehlentscheidungen aus der Vergangenheit sind sicher Ursache für den Frust vieler Menschen. Aber der Preis für eine Demokratie ist nun mal der Kompromiss.
Und wenn Teile der Bevölkerung auf die Barrikaden gehen, so hat das Gründe (Bsp. Gelbwestendemos, Anti-AKW-Bewegung, Klimaschutzaktivisten). Leider missbrauchen dann andersdenkende Menschen, Parteien und Organisationen das Geschehen, hängen sich da in ihrem Sinne rein.
Es ist letztendlich immer ein Kampf um Interessen.
LG Sä
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Politik - Gesellschaft (Gedichte).
Veröffentlicht am 17.03.2019, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.03.2019). Textlänge: 34 Wörter; dieser Text wurde bereits 420 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.04.2019.
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