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Sind wir Menschen multiple Persönlichkeiten? Wohnen in uns mehrere Seelen?

Essay


von MichaelBerger

Wieviel Seelen hat ein Mensch? Wieviel Geister spuken in ihm herum? Hat er nur ein Bewußtsein? Liegt im männlichen Samen, sowie im weiblichen Ei, jeweils ein halbes menschliches Vorbewußtsein? Nach der Trennung beider Gehirnhälften, infolge einer schweren Epilepsie, verhalten sich die Operierten, als hätten sie zwei Gehirne die unabhängig voneinander funktionieren und nichts voneinander wissen. Unser Darm steht in ständiger Verbindung mit unserem Gehirn. Die unzähligen Nervenzellen schließen auf die Existenz eines zweiten Gehirns im Bauch. Neurowissenschaftler fanden heraus, dass der Darm quasi ein Abbild des Kopfhirns ist, denn Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt gleich. In vielen Kulturen gilt das Herz als der Sitz der Gefühle. Man denke an den berühmten Satz des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ Wie auch im Bauch gibt es im Herz ein eigenständiges Neuronales System, das mit dem Gehirn in Verbindung steht. Nicht nur allein über das Wissen der Folgen nach einer Gehirnspaltung begreifen wir allmählich, dass wir in uns selbst womöglich nicht alleine sind.

 
 

Kommentare zu diesem Text


FRP
Kommentar von FRP (22.03.2019)
Die alten Ägypter glaubten an 4 Seelen im Menschen.
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MichaelBerger meinte dazu am 23.03.2019:
...sowie in Westafrika (den Schatten, die Traumseele, eine im Tier weiterlebende und eine weiterbestehende Seele). Die Malaien gehen sogar von 7 Seelen aus.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (22.03.2019)
Hallo Michael,
meine naturwissenschaftlichen Kenntnisse reichen nicht aus, um deine Frage beantworten zu können. Aber wenn man sie mit ja beantworten müsste, ergäbe sich doch als nächste Frage, wieviel Schizophrenie der Mensch verträgt.
LG
Ekki
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MichaelBerger antwortete darauf am 24.03.2019:
Schizophrenie wird umgangssprachlich oft irrtümlich als "gespaltene Persönlichkeit" verstanden, tatsächlich ist sie fachmedizinisch definiert eine schwere Psychose, die von Denkstörungen, Wahn und Halluzinationen begleitet wird.

In der Regel sind multiple Persönlichkeiten Menschen mit einer dissoziativen Identitätsstörung (DIS, multiple Persönlichkeitsstörung) und schwer traumatisiert. Ihre Psyche ist so verletzt, dass sich ihre Persönlichkeit in mehrere Teilidentitäten aufspaltet. Die einzelnen Identitäten wechseln sich ab und wissen in der Regel nichts voneinander.

Vielleicht so ähnlich wie bei einem Hühnerstall, jedes Huhn hat seinen Platz im sozialen Gefüge, und plötzlich kommt der Fuchs hinein, alle flattern in verschiedene Richtungen davon, und haben darauf eine Zeit lang keinen Bezug mehr zueinander - jedes Huhn fühlt sich auf sich allein gestellt.

Meiner Vermutung nach kommunizierten vor dem Trauma diese noch nicht gänzlich voneinander getrennten (schemenhaften - nebulösen) Bewußtseine/Teilidentitäten relativ harmonisch und fließend miteinander.

Liebe Grüße
Michael

Antwort geändert am 26.03.2019 um 01:16 Uhr
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (22.03.2019)
Der Begriff der Seele ist nicht nur religiös zu 100% vereinnahmt, sondern dadurch auch zu 100% verdorben. Und Bewusstsein und Seele synonym zu verwenden, wie in diesem Text, das verbietet sich eigentlich.
Anschließend sammelt der Text auch noch Minuspunkte durch dieses kitschige Exupery-Zitat.
Sorry, nicht gerne gelesen.

Kommentar geändert am 22.03.2019 um 14:41 Uhr
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Sätzer schrieb daraufhin am 22.03.2019:
Das sehe ich auch so. Bewußtsein und Seele sind verschiedene Dinge im Sprachgebrauch. Man spricht ja auch von Körper, Geist und Seele. Das sind natürlich nur analytische Begriffe, doch sie haben sich etabliert.
LG Sä
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loslosch äußerte darauf am 22.03.2019:
bewusstsein im plural ist dem duden unbekannt. abgesehen von der sprachästhetik ist auch mir jeder zugang zum plural fremd.

das zitat von saint-exupéry hat mir dann (auch) den rest gegeben.

Antwort geändert am 22.03.2019 um 19:30 Uhr
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LotharAtzert ergänzte dazu am 22.03.2019:
Kannste mal sehen. Ich schließe mich dem auch an.

Bedeutender finde ich die Adaption eines kVlers, der nicht genannt werden möchte:

Der kleine Dreckspatz
Nur mit dem Gehirn fHier stand ein unkultivierter Ausdruck!t man gut. Das Wesentliche bleibt den Schwänzen verborgen.

Antwort geändert am 22.03.2019 um 21:55 Uhr
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MichaelBerger meinte dazu am 24.03.2019:
Toll! Die Doppellotharoffensive gegen Michael Berger bekommt ja schon langsam Kultstatus!

Der Begriff der Seele, lieber Dieter und ihm Zustimmende, ist weder religiös zu 100 % vereinnahmt noch zu hundertprozent verdorben. Bewußtsein und Seele wurden nicht synonym als das selbe verwendet, wär auch nicht notwendig, denn beide sind voneinander nicht trennbar. Sprichst Du von einer Seele, so sprichst Du auch von etwas das ein Bewußtsein hat, denn jede Seele hat Bewußtsein, ist sich ihrer sozusagen selbst bewußt, sowie auch, dass es kein seelenloses Bewußtsein gibt, bzw. jedes Bewußtsein beseelt ist. Das Exupery-Zitat eignet sich sehr gut als Denkbrücke für das Herzgehirns. Was den Begriff Kitsch im Zusammenhang mit dem Exupery-Zitat betrifft, so ist es, wenn überhaupt einer, kein hochgradiger Kitsch. Es gibt unterschiedliche Schmerzgrenzen, sowie auch unterschiedliche allergische Reaktionen bei unterschiedlich geartetem Kitsch.

Ihr Alle geht also von einem seelenlosen Bewußtsein aus! Fühlt sich diese Vorstellung nicht unangenehm kalt an?

Besorgte Grüße von Eurem
kopfschüttelnden Denkbrückenbauer
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LotharAtzert meinte dazu am 24.03.2019:
Ganz und gar gehe ich nicht von einem seelenlosen Bewußtsein aus, aber das Exupery-Zitat bereitet mir ernsthafte Pein und deshalb band ich mich verbal an die "Leidensgenossen".
Was ich dir vorwerfe ist dann wieder von den Mitleidensgenossen verschieden: den Sumpf der ungenauen Begrifflichkeit, wo mir der begründete Verdacht besteht, du habest das dreifache Daseinsprinzip nicht einmal ansatzweise verstanden: die vier Kausalitäten - das Kreuz im Kreis, an dem wir Menschen allesamt hängen, solange, bis wie die Vier (Erscheinung, Emotion,.Geist und Himmelsprinzip) gelöst, mindestens aber mal verstanden haben.
Heute geht es fast nur noch um die Erscheinung und da hilft es nichts, 23 neue Seelenpartikel einzuführen, sondern das Prinzip muß verstanden werden, ohne rumzueiern!
Aber dein Nichtverstehen hilft mir weiter, indem ich noch intensiver versuchen werde, die vier Dreiheiten klarer zu beschreiben.
Dafür sei dir Dank und Gruß
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MichaelBerger meinte dazu am 25.03.2019:
Kein gerade von hohem Niveau strotzender Dialog: Dein Weltbild ist falsch, mein Weltbild ist richtig! Du bist entweder zu faul oder Dir zu fein um Dich zu bemühen meinen Gedanken zu folgen und dann kochst Du innerlich vor Ungeduld um mir endlich Dein Weltbild als für das einzige Richtige mit apodiktischen Eisennägeln in meine (wenns nach Dir ging) atzerthörigen Hirnzellen zu schlagen - darin ist zuviel Gewalt, es ist kein Dialog sondern eine monologistische Verweigerung zum Dialog. Hast Du denn wenigstens die anderen Kommentare von mir auf dieser Seite gelesen, oder brauchst Du das nicht, weil Du davon ausgehst, dass ich sowieso nur die Sümpfe mit ungenauen Begrifflichkeiten fülle.

Was die ungenaue Begrifflichkeit in Deinem selbstgebastelten Daseinsprinzip betrifft:

Der Begriff Emotion ist umgangssprachlich sowie etymologisch der Seele näher zugeordnet als dem Begriff Geist oder Bewußtsein - so sollte statt Emotion die Seele stehen, wenn Du es also schon so genau haben willst.

Der Begriff Emotion wurde im 17. Jahrhundert vom französischen émotion → fr „Erregung“ entlehnt; letzteres kam durch das lateinisch ēmovēre → la „herausbewegen“, einer Ableitung zu movēre → la „bewegen“ auch emporwühlen, erregen. Demnach sollte die Seele als Oberbegriff stehen, denn sie ist ja schließlich der Behälter. Wär sonst so als würdest Du sagen, schau mal, da kommen zwei Nieren, ein Herz und ein Dickdarm auf uns zugerannt, anstatt, da kommt ein Mensch auf uns zu!

Auch in Wiktionary wirst Du lesen können, dass der Begriff Seele explizit als Oberbegriff für den Begriff Emotion steht.

Während ich Dir nur von meinen Lebenserfahrungen und möglichen Interpretationen die ich daraus schließe, erzähle, sprichst Du sie mir vorschnell ab, sobald Du nur einen Hauch von Widerspruch gegenüber Dein in atzertonischen Stein gemeißeltes Weltbild vermutest. Mir scheint Du hältst Dich angstvoll und verwirrt an einem unnachgiebigen und unbarmherzigen Weltbild fest, dass Dir verbietet, andere nicht einmal aus Neugierde ein wenig zu beschnüffeln.

Wie kann man so ein innerlich ängstlich zitterndes kleines Menschlein nur beruhigen, frage ich mich dann - vielleicht mit dem Hinweis, dass jeder Mensch, trotz einiger schlimmen Blessuren, sehr tief innerlich unbegreiflich schön ist - da braucht es keine Erleuchtung, die einem elitären Denken folgt, welches Du leider nicht tief genug hinterfragt hast - hier mache ich es jetzt wie Du und behaupte, dass dieser Weg nicht gut für den Menschen ist, denn er entspricht in keinstem Fall der inneren geistigen menschlichen Natur und führt zu einem unnötigem, kraftraubenden und schmerzvollen Umweg.
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LotharAtzert meinte dazu am 25.03.2019:
Hey Börgermickimaus - die Antwort ist in Arbeit. Mach dich schon mal warm.
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MichaelBerger meinte dazu am 26.03.2019:
Und Börgermickimaus sagt zu Ätznalaus, hab jetzt aber lang genug gewartet (meine Erwiderung war schon in einer halben Stunde fertig), und da ich jetzt längere Zeit weg bin, kannst Du Dir ruhig mehr Zeit nehmen.

mit heraklitischem Gruß
Superbörgermicki
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LotharAtzert meinte dazu am 26.03.2019:
OK, ich setz dir dann einen Link hier hin, falls ich den Text hier nochmal finde. Es wird nämlich lang und länger.
Schönen Urlaub, unsereiner kann sich sowas ja nicht leisten.


Mit schwarzalbenheimischem Rußgruß
Ätznalaos
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LotharAtzert meinte dazu am 28.03.2019:
 Hier, wie angekündigt.
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Augustus
Kommentar von Augustus (22.03.2019)
ich halte es für möglich, wie denn es möglich ist, drei verschiedene einzelne Farben zu einer gemeinsamen Farbe zu vermischen. Beim Trennungsprinzip der einen Seele könne man erkennen, dass es dann doch mehrere sind (hypothetsich) - jedoch zeigt die Farbenvermischung den in der Natur möglichen Vorgang der Symbiose. Die Seele und Bewusstsein sind dementsprechend ein Teil der Symbiose, der wiederum einer vorherigen Symbiose unterlegen war.
Natürlich könnte man sagen, nach diesem Prinzip könne der Mensch unendlich viele Seelen haben. Aber genauso könne der Mensch fliegen, wenn es kein Gesetz der Gravitation gebe, deshalb beherrscht auch die Seelenbildung ein Gesetz bzw. Vorschriften der Natur, die sie der Bildung der Seele auferlegt -> und dieses Gesetz ist wohl in seinem Kern konstant, obgleich jeder Mensch wiederum anders in seinem Wesen ist.
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loslosch meinte dazu am 22.03.2019:
verstehst du das selbst noch?
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MichaelBerger meinte dazu am 24.03.2019:
Lothar, was hast Du denn nicht verstanden? Ich kam mit seiner Bildsprache gut zurecht!

Danke Augustus, solche Metaphern eignen sich sehr gut um zu veranschaulichen.

Liebe Grüße
Michael
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Kommentar von Trainee (71) (22.03.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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MichaelBerger meinte dazu am 24.03.2019:
Ich denke, dass die Digitalisierung der Welt dazu beiträgt, bestimmte bereits vorhandene Strukturen zu stärken oder auseinanderzudividieren.

Sowie ich die vielfältigen, mag sein, zum Teil oder wie auch immer verborgenen 'Bausteine'* unserer Gesamtpersönlichkeit verstehe, fließt sehr viel ineinander, beeinflußt sich gegenseitig, kommuniziert miteinander - eigentlich ein sehr aufregendes aber auch sehr komplexes, wohl schwer durchschaubares Phänomen. Man kann in sehr vielem Bewußtsein feststellen. Zum Beispiel reagiert auch Wasser auf menschliche Emotionen. Und der Mensch besteht ja auch zum größten Teil aus Wasser.

* = das ist zwar für dieses Thema ein sehr grasses Wort zur Veranschaulichung, aber ich konnte mich nicht zurückhalten, als es mir eingefallen war.

Danke und liebe Grüße
Michael
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Hilde
Kommentar von Hilde (22.03.2019)
Lieber Michael,

diesen Text werde ich sicher noch einmal lesen. Er ist sehr komplex und sehr interessant.

" ... Denn darauf verhalten sich die Operierten, als hätten sie zwei Gehirne die unabhängig voneinander funktionieren und nichts voneinander wissen, so drängt sich der Gedanke zwangsläufig auf, dass es schon vor der Trennung zwei verschiedene Bewußtseine gegeben haben muss. ..."
"zwei verschiedene Bewußtseine" -

" Liegt im männlichen Samen, sowie im weiblichen Ei, jeweils ein halbes menschliches Vorbewußtsein?"

- weshalb ich mir hier eher vorstellen kann, dass im männlichen Samen sowie im weiblichen Ei nicht jeweils ein halbes menschliches Vorbewußtsein existiert, sondern bereits jeweils ein ganzes, also zwei menschliche Vorbewusstsein existent sind - ?
Aber wie gesagt, das ist jetzt erstmal nur so gedacht
Brainstorming ...

Multiple Persönlichkeiten? Ja. 'Wenn ich auch vom "Dritten Auge" ausgehe, von der "Inneren Stimme" ... etc. und wenn ich deine Ausführungen mit einbeziehe, und mein eigenes erlebtes Menschsein mit ansehe, und das anderer - ja - multiple Persönlichkeiten.

Aber ich lese noch einmal

Liebe Grüße
HildeMarie

Kommentar geändert am 22.03.2019 um 20:47 Uhr
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LotharAtzert meinte dazu am 22.03.2019:
Ach so! Ich ging bisher immer vom "Vierten Auge" aus.
Mein Fehler.
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MichaelBerger meinte dazu am 24.03.2019:
Hallo liebe Hilde, vorerst mal, das mit dem halben menschlichen Vorbewußtsein, war von mir ursprünglich rhetorisch gemeint, ergo, ich hoffte den Leser dadurch erkennen zu lassen, wie unsinnig es wäre davon auszugehen, dass es so etwas wie ein halbes Bewußtsein gäbe - andererseits, bei den vielen verrückten Dingen in der Welt, der unüberschaubaren Vielfalt in der Natur...

Wenn sogar auch Wasser nachweislich auf menschliche Emotionen reagiert, ergo, eine Art Bewußtsein hat - ein Ich-Bewußtsein wohlgemerkt, kann ich mir gut vorstellen, dass es in unserer eigenen seelisch-geistigen Grundstruktur unüberschaubar viele, viele Ichs gibt. Ich gehe davon aus, das alles gegen unendlich vielfach gebündelt in sich selbst schon ist, sowohl die Seele, als auch der Geist, wenngleich die Seelenstruktur anders aussehen mag, als die Geiststruktur. Und beide sind jeweils in sich unendlich komplex, sozusagen unendlich viele Ichs, Ichs, die jeweils verschiedene Aufgaben haben, unterschiedlich groß sein können, ein Ich könnte als Bild für einen energetischen Zustand, zum Beispiel dreihundert Millionen Kilometer groß sein, das andere nur 0,2 Millimeter groß - alles beeinflusst sich unterschiedlich gegenseitig, kommuniziert unterschiedlich miteinander, wobei die Unterschiedlichkeit natürlich in einem sinnvollem kompositionellen Rahmen liegen mag. Nun ja, das sagt meine Intuition, oder mein Bauchgefühl.

Wenn Dir dazu noch was einfällt, können wir gern auch noch weiter darüber diskutieren.

Vielen Dank und liebe Grüße
Michael
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (22.03.2019)
Michael, ich meine, die Chromosome sind es, der Mann X/Y und die Frau X/X.

Kommentar geändert am 22.03.2019 um 21:28 Uhr
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MichaelBerger meinte dazu am 24.03.2019:
Jede, äußere sowie auch innere Struktur des Lebendigen ist mit Bewußtsein ausgefüllt, inwieweit diese vielen Bewußtseine gegenseitig abgegrenzt sind und miteinander mehr oder weniger kommunizieren, sowie auch ihre Aufgaben sind, ist nicht nötig zu wissen, denn es spricht ja sowieso die ganze Zeit mit uns und gibt uns zur richtigen Zeit die nötigen Einfälle und Ideen, die wir brauchen um unser Leben meistern zu können.

Liebe Grüße
Michael

Antwort geändert am 25.03.2019 um 17:28 Uhr
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Teichhüpfer meinte dazu am 26.03.2019:
Die Akzeptanz erhöht, das Leben ist eben so, dabei sind alte Schlüsselmomente ausschlaggebend.
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MichaelBerger meinte dazu am 26.03.2019:
Zu: Die Akzeptanz erhöht.

Dieser Satz beeindruckt mich. Viel fällt mir dazu ein. Werde ich akzeptiert, so werde ich erhöht. Wo war ich vorher, vielleicht ganz unten, wo es dunkel ist, - werde ich akzeptiert, komme ich also ans Licht. Akzeptiere ich selbst, so werde ich erhöht. Wenn ich nicht akzeptiere, bleibe ich unten oder falle noch tiefer. Um mir das vermeintliche Potential Deines Satzes zu veranschaulichen ersetze ich das Wort Akzeptanz mit Bejahung • Entgegenkommen • Wohlwollen • Zuspruch • Zustimmung - am Ende probiere ich es mit dem Wort 'Liebe' aus. Das Ergebnis löst ein sehr angenehmes Gefühl in mir aus.

Zum Nebensatz: das Leben ist eben so.

Denke ich, dass die erste Aussage dadurch fundamentiert wird. - Natürlich, es liegt auf der Hand, dass es eine verstärkende Bestätigung ist, aber ebenso frage ich mich, warum muss das vermeintlich selbstverständliche so flüchtig betrachtet werden, warum es nicht wie einen Wert betrachten, der einen tief berührt? Denn so setzt sich auch das vorangegangene, wie eine gesunde Suggestion in einem fest.

Zum Schlußsatz: ...dabei sind alte Schlüsselmomente ausschlaggebend.

Denke ich: Kann sein, dass Du was anderes damit meinst, als den Reim den ich mir davon mache. Alte Schlüsselmomente, das wirkt schon sehr archaisch auf mich. Momente in denen sich bestimmtes ereignet hat, worauf der Lebensweg eine neue Richtung erfuhr - oder, eine innere Haltung entstand, die es zuvor noch nicht gab. Ich hätte noch noch mehr Gedanken hierfür.

Bei Jonathan Meese hatte ich früher den Eindruck gehabt, dass er seinem Bauchgefühl folgend einfach so laut vor sich hinfabulierte, sich zwar an einen gewissen Rahmen versucht zu halten, der, zwar möglich, nicht direkt von seinem berliner Galeristen aufgezwungen, jedoch aber schon ein wenig erwartet wurde, aber er dennoch weitgehend sich selbst treu bleibend damit weitermachte, bis so allmählich mit der Zeit seine Aussagen immer mehr Kontur, Weisheit, Reim und Suggestivkraft bekamen.
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Teichhüpfer meinte dazu am 27.03.2019:
Ich roll das mal von hinten auf, ich meine, Du gehst mehr deinen eigenen Weg, vielleicht ist auch in vielen Bereichen eine gewisse Gleichgültigkeit.
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MichaelBerger meinte dazu am 29.03.2019:
Du deutest Deine eigenen Sätze anders als ich? Das wäre auch natürlich, eher unnatürlich wäre es, wenn ich Deine Sätze genauso lese wie Du sie beim Verfassen gemeint hattest. Anders ist es bei trivialen, übernommenen, auf Gruppenzugehörigkeit abgestimmte Klischees, dabei trocknet beim Lesen einem allmählich das Hirn aus. Deine Äußerungen sind wohl einerseits von einem relativ festen Weltbild, aber auch andererseits durch unterschiedliche Stimmungen und Launen beeinflußt. Ich glaube dass Du durch Deinen Einfallsreichtum, sowie an der Vielfalt Deiner Ideen, selbst viel Vergnügen daran hast.
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Teichhüpfer meinte dazu am 29.03.2019:
Es ist vielleicht ein Rechtfertigung?
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MichaelBerger meinte dazu am 29.03.2019:
Oder 'die Fertigstellung des Rechts?'
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Teichhüpfer meinte dazu am 29.03.2019:
Es geht mir um meine Bücher, und da habe ich mein copyright..
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Momo
Kommentar von Momo (23.03.2019)
Viel interessanter als die Frage, ob ein Bewusstsein oder nicht, ist für mich die Frage, wie fragil und beeinflussbar es ist. Ein Mensch in einer Gruppe z.B. hat ein anderes Bewusstsein, als wäre er allein. Daraus resultiert die Gruppendynamik. Auch existiert ja nicht ein ständig gleichbleibender Bewusstseinsfluss, sondern man nimmt sich auch zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich wahr.

Die Frage der Beeinflussbarkeit kommt ja auch in deinem Text deutlich zur Sprache. Dass der Darm, seine bakterielle Beschaffenheit, unsere Nahrungsaufnahme, Einfluss auf unser Bewusstsein nehmen, ist einsehbar, aber für mich dennoch eine neue und überraschende wissenschaftliche Erkenntnis.

Körper und Geist, Bewusstsein und Seele, sind nicht dasselbe, aber jeweils zwei Seiten einer Medaille. Dass Körper und Geist zusammengehören, wird in der Regel nicht in Frage gestellt, denn ohne Geist wäre der Körper tot. Aber bei Seele und Bewusstsein scheint das nicht so klar zu sein.
Der Geist, unser Geist, ist eine flüchtige Angelegenheit, lässt sich nicht einsperren, und steht demzufolge auf seiner Ebene mit vielem in Verbindung, was wiederum auf unser Bewusstsein einwirkt.

Für manche Zeitgenossen ist das Herz lediglich ein Muskel. Aber wie du auch schreibst, hat es ein eigenes neuronales System, das mit dem Gehirn, also auch dem Lymbischen System, in Verbindung steht. Man spricht von einem gebrochenen Herzen, wenn jemand stirbt aus Trauer oder von einem blutenden Herzen …, es gibt noch viele Redewendungen, die darauf hindeuten, dass das Herz mit den Gefühlen eng verbunden ist.
Ohne Gefühle könnte man keine Entscheidungen treffen, und das Leben besteht ja permanent aus Entscheidungen, die uns oft auch gar nicht bewusst sind. Man wäre also hilflos wie ein Baby. Der Neurologe Damasio hat diese Tatsache so ausgedrückt: „Ich fühle, also bin ich“. Und Nietzsche soll einmal gesagt haben: „Gedanken sind die Schatten unserer Empfindungen – immer dunkler, leerer, einfacher als diese.“

Um jetzt noch einmal auf deine Überschrift zurückzukommen, ein Bewusstsein als eine Art geschlossenes System bei der Vielzahl von Beziehungen und Einflüssen halte ich für abwegig.

Liebe Grüße, M.

Kommentar geändert am 23.03.2019 um 10:18 Uhr


Kommentar geändert am 23.03.2019 um 10:19 Uhr
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MichaelBerger meinte dazu am 24.03.2019:
Die Fragilität und Beeinflußbarkeit von Menschen ist von Mensch zu Mensch wohl sehr unterschiedlich, genauso wohl auch inwieweit einer sich freiwillig beeinflussen lassen will - sowie bei der Hypnose, mit der ich auch Erfahrung gesammelt hatte und zum Schluß kam, das alles was über das oberflächliche Hypnotisieren hinausgeht zu gefährlich ist (zum Beispiel solche angenehmen Vorstellungsreisen über eine schöne Landschaft zu schweben - bei der man noch halb wach ist und jeder Zeit die Sitzung als Hypnotisierter abbrechen kann). Ich las oder hörte von Leute die nach Bühnenhypnoseerfahrungen psychisch krank wurden.

Ich finde eine gute Übung die dabei hilft sich besser abzugrenzen, bzw. zu schützen, ist, wenn man sich bewußt beeinflussen lässt. Diese Übung macht auch viel Spaß und regt die innere Kommunikation mit sich selbst an. Es ist ganz einfach, beim Spazieren auf einem Weg im Park die Leute genauer anschauen, auf sich wirken lassen, und wenn einer an einem vorbeigeht, bis er hinter einem ist, so dass der nichts davon mitbekommt, ihn nachmachen (sofern nicht viele andere Leute noch auf dem Weg sind, die könnten das sonst mitbekommen, das wäre dann nicht so gut). Seine Mimik zum Beispiel übertreiben, bis ins Groteske, oder auch nur dezent, je nach Lust und Laune, wenns geht aus dem Bauchgefühl. Naja, das mache ich manchmal, wenn ich zum Beispiel mich vom Grübeln befreien will, oder wenn einer irgendwie etwas an sich hat, das mich aufregt, dann kann ich mich innerlich durchs Nachmachen vom Ärger befreien. Natürlich darf man sich dabei vom anderen nicht erwischen lassen, das wär dann für beide hochpeinlich. Ich machs ja auch nur vielleicht zehn Sekunden lang, und wenn jemand bei mir ist, wird es zu einem gemeinsamen (etwas gemeinen) Spaß. Das ist dann eine Art Mikroversion von dem Clown in der Fußgängerzone, der ganz knapp hinter den Leuten, die Körpersprache nachahmend, hinterhergeht.

Auch existiert ja nicht ein ständig gleichbleibender Bewusstseinsfluss, sondern man nimmt sich auch zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich wahr.

Stimmt, die Hormone, etc. da hat man verschiedene Stimmungen, Launen.

Vielen herzlichen Dank für Deinen Kommentar.
Michael Berger

Antwort geändert am 25.03.2019 um 21:03 Uhr
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (24.03.2019)
Sprachlich: Verquast. Halbwegs lesbar. Bringt keine Inhalte. Ist gar nicht oder schlimmstenfalls miserabel recherchiert. Stil: "Populärwissenschaft" ohne wissenschaftlichen Inhalt.

Thema: Was sind multiple Persönlichkeiten? Text beginnt mit "Seele", ohne den Begriff verstanden zu haben. Autor schwimmt an der Oberfläche ohne genaue Zielrichtung. Taucht niemals ein.

Dann ein flackernder Lichtblick. Da kommt etwas aus der Steinzeit der Gehirnforschung (50er Jahre). Dann behauptet der Autor "Zudem zeigt die aktuelle Forschung" er würde wissenschaftliche Texte lesen. Welche Texte und Autoren bitte namentlich? Schwafelei von Darm und Gehirn wie aus einem Apothekenblatt. Kommt auf ein Lieblingszitat bei Exupery zu sprechen. Die Stelle halte ich gemessen an dem sonstigen Stochern im Nebel noch für am relativ besten gelungen.

Die osteuropäische jüdische Bewegung der Chassidim des 18. und 19. Jahrhunderts war durch das in Spanien um 1400 entstandene Buch Sohar geprägt. Es brachte Reinkarnation als Vorstellung ins teilweise auch heute noch verbreitete jüdische Leben. Vom Baal Schem Tov (bei Martin Buber) und auch Isaak Luria ha-Levi Aschkenasi (ARI der "Löwe") (wunderschön in Chajim Bloch: Kabbalistische Sagen) wird berichtet, wie beide Rabbinen Einblicksmöglichkeiten in frühere Reinkarnationen bestimmter Menschen ihrer persönlichen Umgebung gehabt haben sollen. Teilweise sollen auch mehrere Seelen in einer Person gleichzeitig reinkarniert worden sein. Solche Legenden gehören ins Reich der Mythen. Es sind Berichte ekstatisch begabter Personen, die rein nichts über Faktizität von Reinkarnationen oder Seelen aussagen. Doch sie mögen sehr interessant sein und erheblich bereichernd auf ihre Leser wirken. Falls du Spanisch verstehen solltest, lies das fünfbändige Buch Sohar auf Spanisch. Es gibt auch englische größere Ausgaben des Buches. Im Deutschen leider nur einen Auswahlband. Buber und Bloch sind super.

Kommentar geändert am 24.03.2019 um 12:13 Uhr
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Nadel meinte dazu am 24.03.2019:
"Sprachlich: Verquast. Halbwegs lesbar. Bringt keine Inhalte. Ist gar nicht oder schlimmstenfalls miserabel recherchiert. Stil: "Populärwissenschaft" ohne wissenschaftlichen Inhalt."

Rechtegehirnhälftenüberfunktion trifft auf Linkegehirnhälftenüberfunktion. Schreit nach Teamwork. Vielleicht kann der Darm vermitteln?
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MichaelBerger meinte dazu am 25.03.2019:
@ Dieter

Die Aussage in Blochs Buch: 'Wer schwer sündigt, findet keinen Inkarnationsplatz, sondern muß sich nach langem Umherirren als ruheloser Geist an Tiere oder sündige Menschen hängen. erinnert mich an die Beobachtung eines Nahtoderfahrenen, der sah, wie unruhige Geister sich in der Nähe eines Alkoholiker aufhielten, der gerade etwas an der Bar trank.

Du beschreibst das Essay mit dem Begriff 'verquast' (verworren) - obwohl nur eine einzige Ungewöhnlichkeit darin zu finden ist? Wenn ich es also wage zu behaupten, dass das Bewußtsein nicht unbeseelt ist, ist das schon für Dich verworren? Naja, Dieter, eigenständiges Denken, lernen seine Intuition zu kultivieren, alles übernommene Wissen auch angemessen tief zu hinterfragen - so ein wildes Podcast mit Isensee wäre, glaube ich, ganz hilfreich - ich begeistere mich zum Beispiel gern an meinem eigenen Improvisationstheater.

Danke für die Literaturhinweise, ich werde sie beherzigen.

@ Nadel

Bei mir soll das angeblich ausgeglichen sein. Dennoch fühle ich mich auf KV manchmal wie ein Exot, der von vielen dominanten linken Gehirnhälften umzingelt ist. Naja, es gibt auch einige nette rechte Gehirnhälften, die sich von ihrer linken Seite nicht herumschubsen lassen.

Merci für den gastroenterischen Schmunzler.
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Dieter Wal meinte dazu am 25.03.2019:
@MB: In dem "Essay" ist meines Erachens nur ein Satz nicht völlig bescheuert. Jener: "Man denke an den berühmten Satz des kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“ " Und das auch nur, weil er Exupéry zitiert.

Normalerweise lese ich den Müll nicht. Leider bat mich jemand, diesen Murx zu kommentieren.

Viel Vergnügen mit Sohar. Es ist ein Universum.

Antwort geändert am 25.03.2019 um 14:41 Uhr
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MichaelBerger meinte dazu am 26.03.2019:
Jaja, Dieter, für den Champagner vom Feinkostladen, den ich Dir serviert hatte, bekam ich von Dir Selters vom Supermarkt, ausgenommen Deine Quellenhinweise - die schätze ich nach wie vor.
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Dieter Wal meinte dazu am 26.03.2019:
"Du beschreibst das Essay mit dem Begriff 'verquast' (verworren) - obwohl nur eine einzige Ungewöhnlichkeit darin zu finden ist? "

Der Text ist inhaltlich verworren, weil er sich über ein Thema pseudowissenschaftlich verbreitet, über das allenfalls religionswissenschaftlich zu schreiben wäre.

Stilistisch ist es so grottenschlecht, dass dir außer dem zitierten, der nicht völlig scheiße ist, man dir praktisch jeden anderen Satz um die Ohren hauen müsste, wäre das nicht kV und man muss es ja nicht lesen...

Für kV ein absolutes Wunder: So gut wie alle hier sind völlig kritikresistent. Außer Lob wollen sie gar nichts. Du gehst dafür, dass ich dir erst einen freundlichen, dann Totalverriss kommentiere, erstaunlich gelassen damit um, was bereits die absolute Ausnahme unter lauter mehr oder weniger intelligenten Idioten hier darstellt. Und du nutzt offenbar die Kommentare, den kommentierten Gedanken tiefer inhaltlich nachzugehen, bevor du antwortest. Wow!
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MichaelBerger meinte dazu am 26.03.2019:
Du erstaunst mich, Dieter! Ich hoffe Du erkennst weiterhin, dass ich eine Türe für Dich offen halte, und ich hoffe, dass die Umstände weiterhin es auch zulassen. Ich kommuniziere gern, ich interessiere mich auch für die Eigenarten meines Gegenübers - dabei habe ich den Eindruck, dass sie mich auch selbst ein wenig ergänzen - gleichzeitig ist mir natürlich auch die Notwendigkeit der Abgrenzung bewußt, sowie auch meinen eigenen Eigenarten treu zu bleiben. Das Leben, eine endlose Schule...
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Dieter Wal meinte dazu am 26.03.2019:
Sprache:

"Um die Natur der Seele zu verstehen, hilft es wohl auch sich mal den Menschen genauer zu betrachten."

"Seele" als Begriff ist keineswegs so simpel, wie es Wikipedia darstellt. Wobei die Begriffsgeschichte noch am einfachsten ist. Schon gar "die Natur"... Das ist sprachlich so genau, als würdest du statt einer Laserpunktion großflächig mit der Gießkanne streuen. Du verwendest völlig verwachene Vorstellungen. Den Vorschlag mit "Geist" fand ich prima. Dann erübrigt sich deine grauenvolle Ungenauigkeit.

"wohl auch mal" Auch als "Weichmacher" oder Füllwörter bezeichnet. Wer so spricht, wäre nervös. Streichen.

Satzinhalt: Wer sich wirklich in die Vorstellungen von "Seele" einrbeitet, kann mehrere Jahre benötigen, versteht am Ende mit Sicherheit mehr über Menschen.

Doch bitte nicht mit solchem "Deutsch".
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MichaelBerger meinte dazu am 26.03.2019:
Dieter, Du hast recht, auch für meine Ansprüche ist es kein schönes Deutsch - es ist eher eins, das durch seine verworrene Unschärfe einen eigentümlichen Charme versprüht. Vielleicht lud er durch seinen anrührenden Dilettantismus den einen oder anderen ein, zwischen den Zeilen zu lesen. Ich habe es jetzt noch mehrmals überarbeitet, mit dem Ziel, die Informationen für sich selbst sprechen zu lassen, so dass der Leser sich selber einen Reim machen kann.

Antwort geändert am 27.03.2019 um 02:01 Uhr
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Dieter Wal meinte dazu am 27.03.2019:
Jetzt deutlich besser.
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Veröffentlicht am 22.03.2019, 16 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.03.2019). Textlänge: 170 Wörter; dieser Text wurde bereits 263 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.04.2019.
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