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Genre des Tages, 19.06.2019:
Gesetz
Für alle Angehörigen eines Gemeinwesens geltende Norm, die Gebote und Verbote aufstellt, um das Zusammenleben zu regeln.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Antiproporthologisch von Oreste (27.02.19)
Recht lang:  Parteiengesetz von Aipotu, 1. Abschnitt von Dart (483 Worte)
Wenig kommentiert:  die Konsequenz von Augustus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Das Gesetz der Zahl von eiskimo (nur 89 Aufrufe)
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Märchen


von aliceandthebutterfly

Ich hämmerte auf die Tasten meines Klaviers ein. Dabei war es doch mein bester Freund. Neben Cynthia, natürlich.
Dieser aufgeblasene Affe! Starrt mich an, als wäre ich irgendeine Schaufensterpuppe. Lässt sich in seiner Limousine in die Schule kutschieren, um uns allen gleich auf die Nase zu binden, dass er im Geld schwimmt. Dabei finde ich nichts Besonderes an ihm, nein. Sollen doch die Anderen ihn hofieren wie einen Prinzen. Ich würde das sicherlich nicht tun.
„Na, da hat Amor den Pfeil wohl direkt in dein Herz geschossen“, schmunzelte Arielle.
„Spinnst du. Ich hasse ihn", erwiderte ich ihr.
„Das glaubst du. Doch Liebe zeigt sich am Anfang oft in der irrsinnigsten Art und Weise. Vor allem die auf den ersten Blick.“

„Na, deine Gabe hätten wir ja schon mal“, sagte mir Granny, als ich sie am Wochenende wieder besuchte.
„Meine Gabe?“, fragte ich verwirrt.
„Jede Sirene hat eine besondere Gabe, die sie unwiderstehlich macht. Und oft hat sie mit Musik zu tun. Die meisten von uns haben einfach schöne Stimmen. Du hast dich doch kundig gemacht, mit deiner Cynthia.“
Großmutter war noch immer verärgert darüber, dass ich unser Geheimnis preisgegeben hatte.
„Meine Stimme klingt aber so, als würde ein Vogel versuchen zu piepsen."
„Ja, du konntest noch nie singen. Aber als du Klavier spieltest...
Ich vergaß darüber all meine Trauer und Sorgen. Es war eine harte Zeit, auch für mich. Ich konnte nicht damit leben, dass deine Mutter… ich meine Tochter verloren hatte. Niemals sollten die Kinder vor ihren Eltern gehen.“
Mit ihrem Ärmel wischte sie sich Tränen aus dem Augenwinkel. Sie war aber auch wirklich nahe am Wasser gebaut.
„Arielle meint, ich hätte mich verliebt. Sie zieht mich nun die ganze Zeit damit auf.“
Die Worte rutschten einfach aus mir heraus. Aber ich konnte noch nie gut die Klappe halten.
Granny horchte auf.
„Die Liebe, ach Teresa, du musst vorsichtig damit sein.“
„Weshalb denn? Liebe ist doch etwas ganz normales.“
„Wir Sirenen haben einfach kein Glück damit. Deine Mutter war eine Ausnahme, aber in der Regel… Entweder sterben unsere Männer früh oder sie verlassen uns. Und dann gibt es noch die Prophezeiung.“
Das hörte ich nun zum ersten Mal. Aber meiner Großmutter musste man auch wirklich alles aus der Nase ziehen.
„Welche Prophezeiung?“
„Es gibt eine Prophezeiung über dich. Jedenfalls glauben wir, dass du diejenige bist, von der sie spricht.“
Sie zögerte kurz, doch dann sprach sie weiter.
„Es herrscht ein Ungleichgewicht in der Welt: Wälder werden gerodet, Kriege geführt, Arten sterben aus, die Reichen werden immer reicher, während die Ärmsten nicht einmal etwas zu essen haben. Hinter dem stehen oft die dunklen Kräfte und umso mehr die Menschen sich und den Planeten zerstören, umso mehr wächst ihre Macht.“
„Ich weiß, dass in der Welt nicht alles so läuft, wie es sollte. Doch was hat das mit mir zu tun?“
„Ein Lichtwesen, das unter Wasser lebt, wird das Dunkle dieser Welt besiegen. Sobald ihre Verwandlung zur Sirene stattgefunden hat, beginnt der Kampf.“
Ein Schauer lief mir über den Rücken.
„Das klingt aber ganz schön gespenstisch. Wie kommst du denn darauf, dass diese komische Prophezeiung mich meint? Und weshalb muss ich deshalb vorsichtig in der Liebe sein?“
„Es gibt Hinweise. Und nun lassen wir das und ich koche uns was Gutes.“
Und damit beendete sie das Thema.

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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Larmes de sirènes.
Veröffentlicht am 26.03.2019, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 26.03.2019). Textlänge: 546 Wörter; dieser Text wurde bereits 26 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.05.2019.
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