Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
buchtstabenphysik (14.07.), bleibronze (12.07.), tenandtwo (06.07.), Kaiundich (02.07.), August (29.06.), Kreuzberch (29.06.), PowR.TocH. (28.06.), WorldWideWilli (25.06.), diegoneuberger (19.06.), Februar (19.06.), MolliHiesinger (18.06.), emus77 (14.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 682 Autoren* und 101 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.858 Mitglieder und 428.060 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 16.07.2019:
Kritik
Beschreibende und wertende Beschäftigung mit (künstlerischen) Produkten und Ereignissen.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Zwischen zwei Welten von eiskimo (09.05.19)
Recht lang:  Freiheit und Sklaverei. Die dystopische Utopia des Thomas Morus. Eine Kritik am besten Staat. von kaltric (5458 Worte)
Wenig kommentiert:  Nein! von tastifix (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Der SPIEGEL ist offenbar auf einen Betrüger hereingefallen von Horst (nur 65 Aufrufe)
alle Kritiken
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Liebesart
von Alazán
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil es bei KV viele kommunikative Autoren gibt" (DerHerrSchädel)

Nach der Dämmerung

Gedicht zum Thema Abendstimmung


von Isaban

Der Himmel war unendlich groß,
die Sterne diesmal unsichtbar.
Ich fühlte mich sehr knochenlos,
gehäutet, ausgesetzt und bloß,
missgestalt und kaum mehr wahr.
Beim Blick von unten weit hinauf
floss Wolkenschwarz den Mond herauf,
da wurde mir auf einmal klar:
Der Himmel ruht auf dürren Zweigen,
die sich im Wind zu gerne neigen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (01.04.2019)
Hallo Isaban,
die letzten beiden Zeilen haben es in sich!
Eine Allegorie auf alles menschliche Streben.
Liebe Grüße
TT
diesen Kommentar melden
Isaban meinte dazu am 02.04.2019:
Hallo TT,
vielen Dank für deine Rückmeldung. Es freut mich, dass der Text dich zwischen die Zeilen ziehen konnte.
Liebe Grüße
Isaban
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (01.04.2019)
hallo Sabine. das Gedicht reißt einen unendlich weiten Raum auf, in dem sich das LyrIch verloren fühlt. Die Verlorenheit wird noch gesteigert durch die Vorstellung, dass dieser von dürren Zweigen getragene Raum seinerseits ins Bodenlose fallen kann.
Liebe Grüße
Ekki
diesen Kommentar melden
Isaban antwortete darauf am 02.04.2019:
Hallo Ekki,

ja, es hat schon etwas Bedrohliches, wenn jemandem bewusst wird, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen könnte und dass alles, woran er glaubt nur auf dürren Zweigen ruht. Ich freue mich sehr über deine Rückmeldung und die Interpretation. Vielen Dank.

Liebe Grüße
Sabine
diese Antwort melden
DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (01.04.2019)
An jedem anderen Tag hätte ich entweder versucht den Sternenstaub zwischen den Zeilen wieder glitzern zu lassen oder ohne Wagner und Zubehör diesem knochenlosen Lyri eine Wärmeflasche zu malen, eine Götterdämmerung ohne Wärmflasche halte ich für unzumutbar, aber heute... das Leben hört uns zu, sagte es mir heute, ohne Worte aber unmissverständlich leise und bestimmt. Und wenn diese Zeilen auf demselben Heute entsprossen sind, unser alltäglich Schattendasein in ein "fühlbares" umherirrendes Niemand erkennen lassen, dann soll das so sein.

Kommentar geändert am 01.04.2019 um 23:33 Uhr
diesen Kommentar melden
Isaban schrieb daraufhin am 02.04.2019:
Hallo DanceWith1Life,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Und ja, Wagner ohne Wärmflasche und Sitzpolster könnte unter Umständen schon einmal anstrengend werden, das ist gewiss.

Liebe Grüße
Isaban
diese Antwort melden
Kommentar von Agneta (02.04.2019)
jeder Himmel,den wir als solchen definieren, entspringt unserem subjektivem Bild. Real sind es Luftschlösser. So lese ich es, liebe Isaban.
LG von Agneta
diesen Kommentar melden
Isaban äußerte darauf am 02.04.2019:
Hallo Agneta,

so kann man es auf jeden Fall auch betrachten.
Vielen Dank für deine Interpretation!

Liebe Grüße
Isaban
diese Antwort melden

© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de