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Kurzgeschichte zum Thema Urlaub/ Ferien


von Manzanita

Die Welt ist schön. Aber leider nur bis 11 Uhr. Denn um 11 Uhr öffnet das Museum, was Mama heute besuchen will. Mama meint, es ist kein richtiges Museum, sondern eine Halle, in der man Tee kosten darf, aber das klingt sehr langweilig und alles, was langweilig ist, ist ein Museum. Diese Theorie ist bestimmt mindestens genauso wichtig wie die von Einstein. Aber leider wird sie auch nicht von Anfang an anerkannt. Vielleicht kommt das ja noch später, wie bei Einstein.

Schade nur, dass meine Schwester Ella mich weckt, obwohl wir noch wahnsinnig viel Zeit haben. Ich wusste gar nicht mehr, was ich in der ganzen Zeit machen soll. Mama wird etwas vorlesen, aber ich möchte noch nicht mal wissen, was. Anette, Mara und Ella dürfen gerne auch ganz alleine bei doofen Geschichten zuhören. Ich schlafe lieber. Viele laute Schreie kommen in dieser Geschichte ja bestimmt nicht vor. Das wäre überhaupt nicht Mamas Geschmack.

Aber stattdessen muss ich mithören.

Wie die Geschichte abläuft, wollt ihr bestimmt sowieso nicht wissen. Falls doch, schreibt es mir einfach in die Kommentare, dann kommt es als Extra raus.

Nach dem sie fertig gelesen hatte, also um 10 Uhr (angefangen hat sie um acht), sollten wir uns anziehen. Damit gemeint waren aber wahrscheinlich nur sie selbst und ihre Töchtern, denn ich hatte mich längst schon angezogen. Ausnahmsweise, das mach ich sonst eher selten. Sehr selten.

Herr Sohn hieß der Mann, den wir im „Meßmer Momentum“ antrafen. Er sah sehr fröhlich aus. Das lag laut meiner Theorie nur daran, dass er noch nicht angefangen hatte, zu arbeiten. Dabei würde ihm das Lachen bestimmt schnell vergehen. Mir würde das Lachen nicht vergehen, denn ich lache schon von Anfang an recht wenig, wenn ich ein Museum besuchen muss.

Dieser Typ  meinte anscheinend, mir würde kein Tee schmecken, das stimmt zwar nicht, aber einen Frucht-Lecker-Tee gab es dort wahrscheinlich sowieso nicht, so  etwas gibt es nur in Supermärkten. Aber Mama musste den Herrn Sohn natürlich darauf  aufmerksam machen, das ich Tee trank. Das könnte man mit einem Vulkanausbruch vergleichen. Die Teetasse ist der Vulkan und die Lava könnte man mit Tee vergleichen.

Mir wurden der Reihe nach mehrere, alle schlecht schmeckende Teesorten serviert. Ehrlich gesagt, habe ich nur kleine Unterschiede bemerkt. Auch die Namen waren eher ähnlich.  Hier habe ich den Unterschied zwischen zwei gleich schmeckenden Teesorten aufgeschrieben. Der erste Tee hieß Grünbuttertee. Der zweite Tee hieß, Achtung--großer Unterschied, Grünmargarinentee. Anscheinend gab es wohl Probleme bei der Benennung. Wenn ich den Tees Namen geben könnte, würde ich Zusatzstofftee schreiben. Ganz allein würde das aber sicher nicht funktionieren, denn fast alle Tees würden so heißen, deshalb würde ich danach Ziffern schreiben. Herauskommen würde dann so etwas wie „Zusatzstofftee 523 Ohne Zusatzstoffe!“. Ohne Zusatzstoffe, weil diese ja die Hauptstoffe sind.

Nachdem ich ungefähr zum tausendstem Mal Tee gekostet hatte (und genauso oft aufs Klo gegangen bin), hat uns Herr Sohn zum Tee Mittagessen serviert.

Danach mussten wir natürlich weiter Tee trinken. Von Mittagsschlaf hält man in Hamburg wohl nicht so viel.

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