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Macht

Skizze zum Thema Befreiung


von Xenia

Wenn Sex für dich bloß die stumpfe Penetration irgendwelcher Körperöffnungen bedeutet, wenn du Sex lediglich als Instrument zur Stressreduktion begreifen kannst oder als Möglichkeit, Macht auszuüben, wenn du Sex missverstehst als Ventil für deinen Frauenhass, zur Demütigung oder zum reinen Konsum eines fühlenden Wesens in seiner Körperlichkeit, dann bin ich nicht die Richtige für deine Zwecke.

Wenn du denkst, du könntest einen Menschen kaufen, den Preis dafür verstehst als Legitimation, um grausam zu sein, zu fordern, zu benutzen, zu besitzen, zu missachten, wenn du nicht merkst oder verdrängst oder ignorierst, welche Spuren zurückbleiben auf der Seele derer, die du zur Ware machst, dann will ich nicht die Richtige für deine Zwecke sein.

Ich stelle dir NICHT mein emotionsloses Fleisch zur Verfügung. Ich verkaufe dir NICHT meinen Körper als seelenlose Ware. Ich halte nicht still und zähle die Sekunden, zur Decke starrend, deinen keuchenden Atem im Ohr, deinen Schweiß auf meiner Haut. Ich bin nicht diese Frau.

Das, was ich dir geben möchte, UNSERE Art von Sex ist Sex mit den Händen, wenn ich DICH BERÜHRE, Sex mit den Augen, wenn UNSERE Blicke sich TREFFEN, Sex mit dem Geist, wenn DU auf Reisen bist MIT MIR, Sex mit den Ohren, wenn du MEINE Worte IN DICH AUFNIMMST, Sex mit den Lippen, wenn deine Haut meine Küsse empfängt, Sex mit der Seele, wenn ich dir einen Teil von mir schenke, den Teil, den ich dir schenken MÖCHTE-

Sex MITEINANDER,
EINVERNEHMLICH.


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Kommentare zu diesem Text


Cora
Kommentar von Cora (12.04.2019)
Warum soll einer, der sexuell genauso viel gibt wie er bekommt, außerdem noch mit Geld bezahlen?
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stromo40 meinte dazu am 12.04.2019:
Wie kommst Du bei DIESEM Text auf DIESE Frage?
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Cora antwortete darauf am 12.04.2019:
Z..6, 11, 15-19
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Xenia schrieb daraufhin am 12.04.2019:
@cora: Damit Alice Schwarzer nicht recht hat.
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Cora äußerte darauf am 12.04.2019:
Womit soll sie nicht recht haben? So gut kenne ich die nicht. Männlicher Sex scheint weniger wert zu sein als weiblicher. Ob das daran liegt, dass Männer i.allg. mehr/öfter Sex haben wollen, oder ist das ein Mythos?
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Xenia ergänzte dazu am 12.04.2019:
Meine Vermutung ist, dass es daran liegt, dass Frauen mehr Auswahl haben. Beschwören würde ich das aber nicht.
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Regina meinte dazu am 12.04.2019:
Cora, die Frauen haben in dieser Hinsicht in den letzten Jahrzehnten aufgeholt. Wer so viel arbeitet und in der Welt herumjettet, dass er oder sie keine Zeit, keinen Nerv, keine Kraft für eine Beziehung hat, neigt evtl. zur bezahlten Entspannungsliebe.
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TassoTuwas meinte dazu am 13.04.2019:
Cora.
"Männlicher Sex scheint weniger Wert zu sein als weiblicher"!
Hammer!
Und da er nicht kommentiert wird, ist es wohl so
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Xenia meinte dazu am 13.04.2019:
Weiblicher Sexismus ist aber anscheinend auch auf dem Vormarsch.
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NiceGuySan meinte dazu am 14.04.2019:
"Warum soll einer, der sexuell genauso viel gibt wie er bekommt, außerdem noch mit Geld bezahlen?"

Das lyrische Ich verstehe ich nicht so, dass es nach einen äquivalenten Gegenwert der selben Art und Form verlangt.

Vielmehr verstehe ich es so, dass es um eine grundlegende Achtung des Dienstleisters oder der Dienstleisterin als menschliches Wesen (mit eigener Gefühlswelt, Bedürfnissen, Grenzen, usw) geht. Das menschliche Gegenüber nicht auf die Ich-bezogenen gewünschten Funktionen und das erwünschte Ergebnis hin zu reduzieren.

Eine grundlegende Haltung, die man jedem Menschen gegenüber immer wahren sollte. Auch wenn das Gegenüber einem gerade einen Dienst erweist, für welches sie oder er finanziell entlohnt wird.

Antwort geändert am 14.04.2019 um 22:11 Uhr
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Cora meinte dazu am 15.04.2019:
@Xenia

"Weiblicher Sexismus ist aber anscheinend auch auf dem Vormarsch."

Meinst du weibl. Sexismus gegen Männer oder weibl. Sexismus gegen Frauen?
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LotharAtzert
Kommentar von LotharAtzert (12.04.2019)
Hier schon mal einen Vorgeschmack, wozu mich deine Worte inspirierten:

Als Sternegucker übersetze ich den Begriff Macht natürlich automatisch mit Pluto, bzw. Skorpion und dem 8. Haus. Auch der Buchstabe X - wie Xenia, oder Xyladecor oder Dextroenercy - steht im selben Sinn-Zusammenhang.
Nicht so der Begriff des Triebhaften, oder Austreibers aus allem Schlaf, dem der Mars entspricht - roh vielleicht, aber ohne Hintergedanken. Und so nehme ich an, du hast einen Mars-Pluto Aspekt im Geburtsbild. Macht und Sex - das ganze Rotlichtmilieu ist Mars-Pluto.

Das Wort Sex kommt aus dem Angelsächsischen und meint auf Deutsch Geschlecht. Vielleicht wegen der Betonung auf de Endsilbe "schlecht" ist es uns heute fast schon vergessen, wir mögen lieber das Bildlose. (Trick 17, Quersumme 8 - reine Verdrängung)
Den Rest vom derzeitigen Arbeitstitel "Lochindustriepark" gibt es später einmal

Gruß
Lothar.

Kommentar geändert am 12.04.2019 um 15:10 Uhr
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (12.04.2019)
Die Liebe, die ich gebe, will bleiben, deswegen ...
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (12.04.2019)
Tja, ein schönes Statement, klar formuliert.

Allein, es fehlen handelnde Personen, ein Spannungsbogen, es "menschelt" zu wenig, muss man sagen, und der Text bleibt dadurch fade und leblos...
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NiceGuySan meinte dazu am 14.04.2019:
Du meinst also, in diesem "Skizze" genannten "fehlen handelnde Personen"?

Du, - und hier ganz deutlich du, sagst, "muss man sagen", ...

Wer ist "man"?
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 15.04.2019:
Nun ja, anders gesagt: Es ist offensichtlich, dass diesem Text Leben fehlt.
Aber Du sprichst es vielleicht schon richtig an: Es ist eine Skizze.
Frage: Darf oder muss man dann weniger literarische Qualität erwarten?
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NiceGuySan meinte dazu am 15.04.2019:
"Es ist offensichtlich"...


..."dass diesem Text Leben fehlt."

Meines erachtens ist dieses Skizze genannte ein sehr gutes Beispiel für einen lebendigen Text. Ich lese darin erlebtes, nachgespürtes, verstandenes.

Ganz im Gegensatz zu unlebendigen, hohlen Texthülsen, die hauptsächlich zu irgend einem Schein dienen und mehr aussehen sollen als beinhalten - dies ist bei dem obigen Text meines erachtens ersichtlich nicht der Fall.



"weniger literarische Qualität", mehr literarische Qualität..

Bezüglich "literarische Qualität":
Du redest, als müsste ich ohne weiteres wissen können, was du persönlich unter diesem Begriff verstehst.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 15.04.2019:
Guten Morgen.

Nun ja, wenn ich jetzt ein paar Begriffe nenne, die literarische Qualität bedeuten, dann stellst Du auch diese Begriffe in Frage, nicht wahr?
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NiceGuySan meinte dazu am 15.04.2019:
Danke. Dir auch einen schönen Tag.


Begriffe (und damit Sprache) generell und ständig in Frage zu stellen, ist wie von Albert Einsteins Relativitätstheorie zu der Idee zu kommen, alles sei relativ, ohne Ausnahme.

Eine solche Herangehensweise empfinde ich als sinnbefreit und nicht zielführend.

Ich hatte den Begriff "literarische Qualität" auch gar nicht in Frage gestellt. Meine Frage zielte nicht auf den Begriff an sich, sondern auf deinen persönlichen Bezug zu dem Begriff.


Ganz grob würde ich den Begriff "literarische Qualität" erst mal wie folgend verstehen:

"Qualität" im Sinne von der Beschaffenheit und Gesamtheit der Eigenschaften eines Objekts, mit dem sich das denkende und fühlende Subjekt beschäftigen kann.
Und "Literatur" in dem allgemeinen Sinne von Verschriftung. Erstmal.

Weiter eingrenzende Defnitionsversuche, besonders solche, die bestimmte vorrausgesetzte Wertigkeiten bereits mit zu implizieren versuchen, gehen sehr schnell ins subjektiv gefärbte.

Da du den Begriff "literarische Qualität" in einem sehr viel stärker subjektiv gefärbten Sinne verwendet hast, so scheint es mir zumindest, und da du als Subjekt mit mir als Subjekt nun mal nicht identisch bist und ich nicht so einfach in dich hinein schauen kann, wären mehr weitere Worte, Begriffe, Sinnverknüpfungen deinerseits, um deinen Bezug zu dem Begriff "literarische Qualität" zu erläutern und mir näher zu bringen, dabei vom Vorteil.

Antwort geändert am 15.04.2019 um 10:52 Uhr


Antwort geändert am 15.04.2019 um 10:52 Uhr
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 18.04.2019:
Den Vorwurf der Subjektivität weise ich von mir.

Aber einen guten Morgen wünsche ich.
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Kommentar von NiceGuySan (14.04.2019)
Es ist ein widerliches Unding, der Glaube oder die Einstellung, da das Gegenüber finanziell (oder auch wenn auf eine andere Art) vergütet wird, würde dies das Nichtachten ihrer Person, Menschlichkeit, Würde in irgend einer Art rechtfertigen.

Kommentar geändert am 14.04.2019 um 22:24 Uhr
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Xenia meinte dazu am 14.04.2019:
Ja.
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Kommentar von NiceGuySan (14.04.2019)
Achja, mir war eine Ungereimtheit aufgefallen.

Im letzten Absatz gibt es einen komischen Perspektivwechsel:
"Sex mit den Ohren, wenn du MEINE Worte IN DICH AUFNIMMST"

Im Gegensatz zu den anderen Sätzen dieses Absatzes scheint dieser konträr.

Bei den restlichen Sätzen dieses Absatzes verstand ich es so, dass das lyrische Ich zum Sex ihre Hände, ihre Augen, ihren Geist, ihre Ohren, ihre Lippen, ihre Seele auch hinzu gibt - in dem Moment.

Aber was haben die Ohren des lyrischen Ich mit dessen Worten zu tun? Bzw mit der Aufnahme dieser durch das angesproche Gegenüber?

Kommentar geändert am 14.04.2019 um 22:54 Uhr
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Xenia meinte dazu am 14.04.2019:
Nicht nur das lyrische Ich gibt sich hin. Im Falle der sexuellen Dienstleistung gibt auch der empfangende Part sich in diesem Moment hin - Im Idealfall, und ja, den gibt es.
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NiceGuySan meinte dazu am 15.04.2019:
Dieser jetzigen Aussage von dir will ich nicht widersprechen.


Aber der Absatz und Sinnabschnitt beginnt mit: "Das, was ich gebe". Alle danach kommenden, hierauf aufbauenden Sätze, lesen sich, meines empfindens nach, so, dass das lyrische Ich hier aufzählt, was es abgesehen vom offensichtlichen Sex noch von sich mit gibt.

In diesem Sinne wirkt der eine Satz in seinem konträren Aufbau wie ein Bruch. Aber kein Bruch in dem Sinne, dass dieser mir das wechselhafte Verhältnis von Empfänger und Sender näher bringt.

Sondern hauptsächlich wie ein Bruch, der sich wie ein Gedankenholpler des Autors und inhaltlicher Fehler im Text anfühlt.

Antwort geändert am 15.04.2019 um 01:27 Uhr
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Cora meinte dazu am 24.04.2019:
An dem Text gibt es nichts zu meckern, Lyrich kann ich nur zustimmen.
Wenn ich dann weiter denke, bes. was die Überschrift betrifft, öffnet der Text die Augen über diese Machtfrage:
Solange Lyrich nicht 100% auf das Geld angewiesen ist, sprich solange sie auswählen kann, ist sie im Besitz der Macht.
Die Sache kippt, wenn Lyrich keine Wahl hat, oder gar gezwungen wird.
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Kommentar von Hey-Siri (28.05.2019)
Ich kenne auch Prostituierte die Freier für den letzten Dreck halten und auch so mit denen umgehen, zum Beispiel wenn die Freier paraphile Neigungen haben.

Unsoziales Verhalten ist natürlich nicht geschlechtsspezifisch.

Das es immer wieder Menschen gibt, denen das gegenüber egal ist, soll ja auch in andere menschlichen Interaktionen vorkommen.
Ich mag den Text sehr, weil er zeigt, wie komplex das Geschehen
ist. Eben auch beim Sex als Dienstleistung und wie schwierig es
seien kann, wenn man diese Dienstleistung erbringt.
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Veröffentlicht am 12.04.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 15.04.2019). Textlänge: 238 Wörter; dieser Text wurde bereits 180 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 07.11.2019.
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