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Kurzgeschichte zum Thema Urlaub/ Ferien


von Manzanita

Bald ist die erste Woche der Ferien vorbei. Diesmal richtig. Das von gestern war ja falscher Alarm. Heute bin ich mir sicher. Es ist der letzte Tag, an dem wir ein Museum besuchen müssen. Man kann es sich ungefähr so wie das von Montag vorstellen. Man muss aber die Einwanderer durch verschiedene Sorten Gewürze ersetzen. Schade nur, dass man Gewürze erst ab fünfzehn Jahre kosten durfte. Vielleicht wäre ich dann eine Sekunde an unserem Besuch interessiert gewesen.

Um in ein Museum zu gehen, muss man natürlich auch aufstehen. Obwohl es bestimmt viel spannender wäre, im Traum in die Ferien zu fahren und in Museen zu gehen. Da könnte ich mir zu den langweiligen Ausstellungstücken andere, interessantere dazu denken. Aber so etwas geht nicht. Natürlich nicht. Dann hießen die Museen ja auch nicht mehr „Museum“, sondern „spannendes Museum“ oder so. Aber das hier war keins davon. Natürlich nicht.

Wir gingen von Raum zu Raum. In jedem Raum gab es andere Gewürze. Grüne, rote und sogar ein paar gelbe. Führungen haben wir nicht mitgemacht. Mama meinte nämlich, die wären viel zu schnell und sie käme gar nicht mit. Aber ich glaube, es hat eine andere Ursache. Sie wollte bei keiner Führung mitmachen, weil sie dann immer beobachtet werden würde und sie nie die Gewürze kosten könnte. Sie nahm immer ein ganz kleines bisschen von jeder Schale und steckte es sich in den Mund. Am Anfang wollte ich sie davor warnen, es würde ihr zu scharf werden, das Museum hieß ja nicht ohne Grund „Spicy´s Gewürzmuseum“. Aber Mama war es egal. Auch wenn sie besonders nach den roten Gewürzen laut rief: „Warum habt ihr mich nicht gewarnt, Kinder?“ Dabei hatte ich sie gewarnt. Aber sie glaubt mir halt nicht.

Zum Mittagessen gab es heute mal keine Würstchen. Ehrlich gesagt hatte ich langsam die Nase voll. Aber das würde ich nie verraten, denn ich bin ja immerhin 100%ig deutsch. Und das würde nicht in meine „deutsche Würstchentheorie“ passen. Dabei möchte ich irgendwann mal den Nobel-Preis damit gewinnen. Ich muss nur noch warten, dass ich endlich erwachsen werde, dann kann ich mich auch präsentieren.

Statt den Würstchen gab es heute also Spaghetti Bolognese. Lecker! Und die gab es direkt im Museum. Man könnte sagen, die Kantine wäre der einzige Teil des Museums, indem es nicht nur nach Gewürzen, sondern auch nach ihren Beilagen roch. Das besondere an diesen Spaghetti war garantiert, dass sie aus aller Welt stammten. Die Nudeln aus Italien, die Soße auch und die Gewürze aus allen anderen Ländern außer Deutschland.

Nachdem wir reichlich gegessen hatten, gingen wir schnell aus dem Museum. Anscheinend war es Mama auch zu spicy geworden. Wir mussten den Koffer packen. Auch wenn wir morgen nicht schon um halb sieben losfahren sollten.

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