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Bumm

Text zum Thema Gewalt


von RainerMScholz

Die Hässlichkeit der Welt liegt im fehlenden Rhythmus begründet. Höre auf den Takt deines Herzens und die Musik spielt von alleine. Es macht Bumm und die Bombe fällt auf die Erde; es macht Bumm und die Feuerblume eines Agent Orange-Angriffs ist blau und grün und gelb. Bumm Bumm – die Schrapnelle reißen Löcher in die Realität, streichen den Wüstensand rot und füttern die Insekten. Das ferne Donnern, der helle Blitz, heißer als tausend Sonnen; das Sensen der Leiber und Leben; das Ausweiden nach dem entfernten dumpfen Hall; die Posaunen von Stalinorgeln; das Fauchen und Rauschen der Geschütze in einem orchestralen Crescendo der grandiosesten Virtualität. Das leise oboenhafte Weinen stiller Kinder und schwarzverschleierter Witwen. Die Ruhe nach der Ekstase des Epilogs, gesprochen von einem Lamettasternegeneral in klimatisierten Büroräumen jenseits aller Wahrhaftigkeit und der Echte des Lebens. Dann verstummt das Bumm und das kakophone Krachen, und der Rhythmus muss für viele neu gefunden werden. Dann beginnen wir das Lied von vorne. Ein unglaublicher Gott wischt mit seinem Hemdsärmel über die schieferne Tafel und schreibt die gleichen Noten noch einmal auf. Die Sonne scheint über verbrannten Wüsten und leblos wimmelnden Ozeanen. Das Rauschen der Kiesel am Strand. Die Wellen. Gelb und starr und ewig.


© Rainer M. Scholz


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