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Kurzgeschichte zum Thema Urlaub/ Ferien


von Manzanita

Mein Gesicht wurde nass. Jemand machte es nass.

Endlich, ich hatte lange, sehr lange auf diesen schönen Moment gewartet. Ella weckt mich das letzte Mal in Hamburg, heute fahren wir nach Hause. Heute. Nicht mehr morgen oder übermorgen. Auch nicht mehr nächsten Samstag, einfach nur heute.

Ich war sofort hellwach.

Hoffentlich hatte Mama auch heute einen so frühen Zug gebucht. Dann müsste ich es umso kürzer in diesem Hotel aushalten. Das wir dann wieder nicht mit dem Bus fahren könnten, und lange zum Bahnhof laufen müssten, war mich völlig egal. Hauptsache, ich komme nach Hause. Hauptsache, ich komme zu Papa. Nur das war mir wichtig.

Nachdem ich mich so schnell wie möglich angezogen hatte, damit wir früher losgehen konnten, putzte ich mir genauso schnell die Zähne. Mama, die davon beeindruckt war, dass ich in weniger als zehn Minuten fertig war (nicht wie Zuhause, wo ich keine Lust auf Schule habe), fand die Schnelligkeit beim Zähneputzen dagegen nicht so super. Ich musste noch einmal putzen. Anscheinend hatte sie keinen Stress. Ich schon.

Meine Schwestern und Mama waren leider nicht ganz so schnell wie ich. Sie haben für das Anziehen und Zähneputzen insgesamt zwölf Minuten gebraucht, ich nur fünf, obwohl ich zweimal Zähneputzen musste. Wir gingen zur Rezeption. Ich voran, dann Ella, Anette, Mara und zum Schluss Mama. Ich musste meinen Rucksack und meinen Koffer schleppen. Das war völlig unfair, denn Ella hatte weder Koffer noch Rucksack. Sie hatte ihre Sachen in meinem Koffer verstaut. Daher kam es auch, dass mein Koffer so schwer war verglichen mit denen von Anette, Mara und Mama. Aber ihr machte das nichts aus.

Diesmal waren wir so spät, dass sogar ein Bus fuhr. Erst dachte Mama, der Bus wäre gerade weggefahren und wir mussten laufen. Aber an der nächsten Haltestelle bemerkte Anette (ich hätte das genauso gut geschafft), dass Mama auf den Sonntagsfahrplan und nicht auf den vom Samstag geschaut hatte. Der Bus würde gleich kommen. Er kam auch. Wir stiegen ein und kauften uns beim Fahrer ein Ticket.

Am Bahnhof stiegen wir wieder aus und gingen zur großen Anzeigetafel. Ausnahmsweise hatte der Intercity Express nur sechs Minuten Verspätung, aber das würden wir im Laufe der Fahrt verbessern. Am nächsten Halt hatten wir schon fünfzehn Minuten Verspätung wegen einer Signalstörung.

Endlich war es soweit. Wir kamen an. Ich habe meine Heimatstadt sofort wiedererkannt. Bereits zehn Minuten vor der Einfahrt machten wir uns bereit. Wir holten unsere Koffer und brachten sie ganz nach vorne. Dort wartet Papa immer. Diesmal wartete er aber nicht dort, sondern befand sich vor der Bäckerei. Das war recht merkwürdig, denn Papa isst nie etwas zwischen den Mahlzeiten.

Ich lief ihm in die Arme. Er wäre fast umgefallen, so fest prallte ich gegen ihn.

Ich umarmte ihn immer wieder. Wie ich ihn vermisst hatte! Nach mir kam Mama, sie umarmte Papa auch. Meine Schwestern wollten nicht. „Baby Kram“ war ihr einziger Kommentar zum Thema.

Anmerkung von Manzanita:

Dieser Text war für meine Uroma.
Und das ist er weiterhin.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Annabell
Kommentar von Annabell (13.04.2019)
Hallo Manzanita,
Dein Text gefällt mir sehr. Er ist flüssig und gut geschrieben. Du hast Talent, weiter so.
Bitte berichtige: Papa isst nie etwas zwischen den Mahlzeiten
(oder ißt).
Ein schönes Wochenende und tolle Ideen für Deinen nächsten Text. Gern gelesen. Dafür ein *chen.
LG von Annabell
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Manzanita meinte dazu am 13.04.2019:
Vielen DANK! Ich berichtige den Fehler sofort.
Schöne Ostern!
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