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Oase

Expressionistisches Gedicht zum Thema Isolation


von Ralf_Renkking

Hier wächst vieles durcheinander,
und auf engstem Raum zusammen:
Menschen, Kraut und Salamander.
Ringsum steht die Luft in Flammen:

Eine Landschaft, frei von Richtung,
aus dem Schöpfungssinn verloren,
ein Inferno der Verdichtung,
in dem Ewigkeiten schmoren.
Auf so sonnengleicher Lichtung
stirbt nichts,- oder wird geboren.

Doch inmitten dieser Hölle
kommt der Himmel aus der Erde.
Alles stürmt  und drängt zur Völle,
und im Schatten grasen Pferde.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (22.04.2019)
Hallo Ralf_Renkking,

willkommen bei KV!

Ein interessanter Text, ein vierhebiges Sonett im drängenden Trochäus, bei dem die Terzette miteinander verschmolzen und zur zweiten Strophe aufgestiegen sind.

Letzteres kann ich nicht unbedingt nachvollziehen, da S3 inhaltlich sehr gut als S2 fungieren könnte und die Terzette - ob nun verschmolzen oder nicht - an üblicher Stelle keineswegs an Bedeutung verlören - warum also diese Umbauten, welche stilistischen Gründe gibt es dafür?

Freundliche Grüße
Isaban
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Ralf_Renkking meinte dazu am 22.04.2019:
Danke, Isaban. Zum Sonett: Das Formale weist auf das Inferno der Verdichtung, oder anders formuliert: Der Rahmen sprengt sich selbst, und neben Wortspielen stehe ich auch auf Formenspielereien, die ganz nach Belieben einen Text entweder vervollständigen, ihn parodieren oder den Inhalt und den Titel sogar ad absurdum führen können, etc. pp.
In diesem Fall stellt sich auch die Frage, was eigentlich eine Oase ist, und für wen überhaupt?
Man kann es aber auch so sehen: Wüste isoliert sich selbst. Dazu noch ein Witz:

Warum ist es in der Schweiz so warm?
Weil die so gut isoliert ist.

Eines sollte ich vielleicht noch anmerken: Die Kadenzen binden den Text wieder zur Einheit, somit wirkt nur das isolierend, das auch so empfunden wird,
Ganz interessant finde ich im Allgemeinen auch die Frage nach der Definition eines Sonetts. Die beste Parodie, die ich zu diesem Thema jemals entdeckt habe, ist das Gedicht des 'Sylvander' im Vorlauf von Grimmelshausens höfischem Roman "Dietwalt und Amelinde".
Und zu Dir: Bleibe bitte so kritisch meinen Texten gegenüber, das inspiriert total.

Antwort geändert am 22.04.2019 um 22:27 Uhr
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Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (24.04.2019)
Es wurde alles gesagt!

Danke dafür - Ralf und Isaban.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Ralf_Renkking
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Veröffentlicht am 21.04.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.04.2019). Textlänge: 66 Wörter; dieser Text wurde bereits 124 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.05.2021.
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