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Überhöhte Kunst

Sonett zum Thema Sprache/ Sprachen


von Ralf_Renkking

Die letzten Worte sind längst in die Luft gesprochen,
da ihre Konsistenz nur noch der Luft entspricht,
und was sich an der Luft als Laune nun erbricht,
das schießt in einem Schwall hinein, ununterbrochen.

Der Sprache Landschaft wirkt deshalb wie ausgestochen,
durch einen Fingerzeig, der in die Leere sticht,
ein mahngemaltes Mal aus hohlen, blanken Knochen ...

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Dieses Sonett ist nur halb so nett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (25.04.2019)
Ein halbes Sonett also. Auf jeden Fall eine auffällige Sprachübung. Mehr kann ich nicht dazu sagen, bin nur ein halber Lyrikkritiker.

[schiießt] müsste eventuell ausgebessert werden.

Liebe Grüße
Llu ♥
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Ralf_Renkking meinte dazu am 26.04.2019:
Hi Llu,

danke für den Hinweis, habe ich verbessert. Sei bitte nicht so schüchtern, sondern hau rein, wenn Dich etwas stört. Falls ich die Kritik berechtigt finde und etwas ändern kann, ist das total okay, und falls nichts zu ändern ist, was das Gedicht evtl. zum Grottigsein verdammt, gibt es immer noch Papierkörbe.
Das gilt natürlich auch für alle anderen Gedichte.
Zurück zu diesem Gedicht: Ich finde es ganz okay, weil ich darin immerhin zehn Prozent Eingebung verarbeiten konnte (Paradies paradox, hi, hi, hi).

Ciao, Ralf

P. S.: Okay, jetzt habe ich es kapiert, von wegen Halbkritikerin.. Vielleicht bin ich in der Beziehung etwas zu großzügig. Das liegt an meinen lyrischen Vorbildern Hoffmannswaldau und Grimmelshausen. Ich habe mich über die beiden schnell überzeugen können, dass es nur ein Kriterium für ein Sonett gibt, und das ist die Anzahl seiner Verse (7 V. = Halbsonett, 14 V. = Sonett, 21 V. = Anderthalbfaches Sonett, 28 V. = Doppelsonett, usw.)

Um einmal auf ein schönes Beispiel von Irma (la Douce?) einzugehen: Es gibt viele vierbeinige Tiere, aber nicht jedes ist ein Hund.

Ja, da hat die Gute recht!!!

Auf das Sonett übertragen, funktioniert das so:

1 Halbsonett ist ein Chihuahua, 1 Sonett ist ein Cockerspaniel, 1 anderthalbfaches Sonett ist ein Schäferhund, 1 Doppelsonett eine Dogge, usw.,
aber bspw. ein Epigramm würde dann der Rasse der Kaninchen zugeordnet werden müssen, also zwei Verse = Zwergkaninchen, oder vier Verse = Rammler, usw.
Klar hinkt der Vergleich ein wenig, aber für diesen Exkurs sollte er reichen.
Ach, so, noch etwas: natürlich unterscheiden sich auch Schäferhunde. Die gibt es mit braunem Fell, schwarz, etlichen Schattierungen, etc. Größe und Breite unterscheiden sich, und manche sind deutlich als Mischrasse, aber in der Hauptsache immer noch als Schäferhund zu erkennen. Das sind dann im Vergleich zum Sonett die restlichen Formen wie z. B. Abschnitte, Reimendungen, Alexandriner und sonstige Metrik, um nur einige Variationsmöglichkeiten zu nennen.
Aber jedes anderthalbfache Sonett hat 21 Verse, und ja, jedes Gedicht mit 28 Versen ist ein Doppelsonett.
Klar haben Schäferhunde und Doggen jeweils nur vier Beine, aber irgendwo musste ich den Ansatz zum Vergleich finden, und ich denke, das ist mir ganz gut gelungen, denn die Kaninchenbeine der Epigramme würden sich in Verse übertragen ja auch vervielfachen.

Ich habe schon Isaban gesagt, dass Ihre Kommentare mich total inspirieren, und das ist auch bei Deinen der Fall, also her mit den Lösungen, ich mache Probleme daraus.

Und noch etwas: Vögel, Irma, haben nur zwei Beine, auch das hast Du richtig erkannt. Das wäre dann die Epik, und Insekten haben mehr als vier Beine = Dramatik, oder umgekehrt, wie es Dir beliebt.

Antwort geändert am 26.04.2019 um 16:00 Uhr


Antwort geändert am 26.04.2019 um 16:53 Uhr


Antwort geändert am 26.04.2019 um 17:00 Uhr


Antwort geändert am 26.04.2019 um 17:10 Uhr
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