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Wie die Freiheit des Internets sich immer mehr durch Missbrauch zu einer Dystopie entwickelt

Aufruf zum Thema Charakterisierung/ Charakteristik


von Sätzer

Für viele im Internet agierende Menschen stellt sich die digitale Austauschbarkeit nicht als Problem dar, da sie von Anfang an als vergänglich wahrgenommen wird. Der damit verbundene Bruch analog greifbarer und solider fest verwurzelter Traditionen beschleunigt sich. Werte werden durch eine neue Realität ersetzt.
In der Entwicklung der sozialen Medien zählen heute in erster Linie Oberfläche und Zurschaustellung. Die ursprüngliche Absicht der Erfinder dieser Medien war eine neue Informationsutopie. Doch inzwischen hat sich die Generierung von exorbitanten Gewinnen durch Werbung über den Verkauf von persönlichen Daten der User durchgesetzt.
Das Internet befördert so den Trend eines zukunftspessimistischen Szenarios einer sich negativ entwickelnden Gesellschaft. Das muss in unserer Gegenwart aufmerksam verfolgt werden, indem immer wieder davor gewarnt wird.

 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (01.05.2019)
Die gläubigen puritanischen Südstaatler haben dank dem "Cotton Gin" die Sklaverei vorangetrieben. Alles mit der Zustimmung ihres Gottes.

Alfred Nobel glaubte, mit seinem Sprengstoff Bergleuten ihre Arbeit zu erleichtern - zu Anfang.

Ich habe das woanders neulich bereits ähnlich geschrieben. Die Menschen tun Dinge, weil sie Dinge tun können. Ein Denken in Ursache-und-Folge jenseits von Hand-Herdplatte ist selten eine menschliche Stärke. So etwas wie Vernunft darf man erst gar nicht erwarten. So lästert es sich zum Beispiel super über die Wissenschaft - im Internet!
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Sätzer meinte dazu am 01.05.2019:
Ja, das Phänomen hats schon immer gegeben. Schon die Erfindung des Messers hat in seiner Anwendung Gutes und Böses geschaffen.
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Matthias_B antwortete darauf am 01.05.2019:
Und eine Rüstungsfabrik besaß Nobel sicher bloß, um für mehr Frieden zu sorgen.
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 01.05.2019:
ei freilich Matthias, ohne Tisch kein Nachtisch.
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TrekanBelluvitsh äußerte darauf am 01.05.2019:
@ Matthias_B:
@ LolloSchwätzer:

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ihr furchtbar doof oder einfach nur stinkefaul seid. Auf jeden Fall ist euch in der Grundschule scheinbar die Bedeutung von "zu Anfang" entgangen.

Wieder zwei Kommentare die nichts anderes sind, als eine Anklage gegen das deutsche Bildungssystem
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loslosch
Kommentar von loslosch (01.05.2019)
für einen wikipedia-artikel reicht das bei weitem nicht.
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Sätzer ergänzte dazu am 01.05.2019:
Jo mei, wir sind doch hier bei KV oder?
Dieser kleine Text ist nur ein Mosaikstein zum Schreibprojekt
> Mensch – Maschine - Internet < mit inzwischen 16 Texten, die du direkt über meine Autorenseite ansteuern kannst.

Antwort geändert am 01.05.2019 um 13:50 Uhr
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Momo
Kommentar von Momo (01.05.2019)
Das war zu erwarten, dass die Ideologie des freien Marktes, alles zu Geld zu machen, alles nur unter diesem Gesichtspunkt zu sehen, wie man etwas gewinnbringend in Geld umwandeln kann, das Internet erobert und durchsetzt. Fast alle Strukturen der Gesellschaft sind doch mittlerweile von diesem Gedanken beherrscht: Gewinnmaximierung, Zeit ist Geld.

Ich glaube nicht, dass das Internet die Ursache der sich auflösenden Traditionen und Werte ist, es macht es nur sichtbarer.
Auch in der realen Welt sind wir umgeben von Oberflächlichkeit und Zurschaustellung, die Schaffung von Illusionen, Blendwerk, das ist das Schmieröl der Welt und wird heute nur besonders sichtbar oft auf die Spitze getrieben in den sozialen Medien.
Ich denke, das Internet ist nicht die Ursache der negativen Entwicklung, aber befördert sie, indem es sie durch Austausch und Sichtbarmachung verstärkt.

LG
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Sätzer meinte dazu am 01.05.2019:
Deinem letzten Satz kann ich voll zustimmen. Das Internet ist nicht Ursache, aber ein heftiges Verbreitungsmedium, wie es das davor noch nie gab - sozusagen ein Mutiplikator und damit machtvoller in den Möglichkeiten zu beeinflussen.
LG Sä
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Sin meinte dazu am 01.05.2019:
Guter Kommentar, Momo. Respekt! LG Sin
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Sätzer meinte dazu am 01.05.2019:
Seh ich auch so. Dir Dank für die Empfehlung und
LG Sä
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Cora
Kommentar von Cora (01.05.2019)
Sehnst du dich zurück in die gute alte Stammtischzeit?
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Sätzer meinte dazu am 01.05.2019:
Nö, kenn ich kaum, da ich in großen Städten, vor allem in Hamburg aufgewachsen bin. Da gabs nur ein bissel Vereinsmeierei im Sportclub, wo ich mich rausgehalten habe.
Insofern ist das Internet besser als Austauschorgan (hier KV). Ich kanns nutzen oder auch lassen und auswählen, wo ich agiere.
Nur auf Dauer wird es keine idealistischen Anbieter mehr geben, die kostenlos sind, sondern sich durch Gebühren oder Werbung finanzieren.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (01.05.2019)
Was kann der Einzelne schon tun? LG
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Sätzer meinte dazu am 01.05.2019:
Kopf in den Sand stecken hilft nicht weiter. Gegenargumente finden, Gleichgesinnte finden und publizieren auf den sozialen Medien und anderen Foren - wie z.B. hier.
Dnkk für deine Empfehlung und
LG Sä
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Teichhüpfer
Kommentar von Teichhüpfer (09.05.2019)
Ein Amerikaner, Chinese, Afrikaner und ein Araber wollen im Internet ihre Freiheit...
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Mensch - Maschine - Internet (Kurze Prosa).
Veröffentlicht am 01.05.2019, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.05.2019). Textlänge: 117 Wörter; dieser Text wurde bereits 528 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 06.10.2019.
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