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Sonett zum Thema Aufwachen


von Isaban

Es brauchte ewig, bis ich schlief,
hernach war ich den Tränen nah;
mir träumte, du seist nicht mehr da.
Ich suchte dich und rief und rief,

du kamst nicht. Da lag noch der Brief,
den las ich, doch er war nicht wahr,
die kruden Worte las ich zwar,
bis mir das Auge überlief,

doch was ich las, war furchtbar schief,
ein Albtraum, eine Gruselmahr.
Ich kniff mich wach, sehr fest und schnief-

te, bis ich langsam klarer sah:
Der Brief war echt, du warst es nicht.
Dich räumte ich in mein Gedicht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


tigujo
Kommentar von tigujo (13.05.2019)
Klar,
fein,
nachvollziehbar,
unbetulich,
wahr - wie ich es halt so mag.

Kritikasterei zu Vdrei: Mir gefiele auch (um einiges besser obendrein)
"doch was ich las, war wohl nicht tief,"
dies rempelte (für mein zartes Empfinden) weniger an den späteren Satz,
"Der Brief war echt..."
und klänge (für mein sensibles Höhrchen) weniger schief. ;)

Toll isses aber auch so, wie es da steht

lg tigujo
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monalisa
Kommentar von monalisa (14.05.2019)
Hallo Sabine,
eine Art Seelen-Frühjahrsputz nach dem Winterschlaf?
LI muss sich schon ein wenig Mühe geben, um die Augen vor der Realität zu verschließen ('Es brauchte ewig, bis ich schlief,...')und in eine Traumwelt abzugleiten, und selbst diese zeigt nicht die rosig erwünschten Bilder von Zweisamkeit, da hilft alles Suchen und Rufen nicht, LD bleib unauffindbar. Dessen Hinterlassenschaft, ein Brief, kann von LI zunächst auch nicht angenommen werden, es erklärt die Worte für krude, den Inhalt für nicht wahr, bis die Botschaft dann doch ins Bewusstsein sickert, die Gefühlswelt durchwirbelt und durch Tränen ein wenig Druck abbauen lässt. Da kneift sich LI wach aus diesem Albtraum, denn schlimmer kann die Realität auch nicht sein,und rückt endlich sein Bild von LD zurecht und versucht das Ganze zu verarbeiten, indem es LD in ein Gedicht packt, in seinem Inneren die Ordnung wiederherstellt, schnell noch mit dem Feudel darüber - und alles ist gut!
Wenns bloß so einfach wäre. Aber da steckt natürlich schon die bekannte Weisheit drin, dass Schreiben Gedanken und Gefühle klären kann und befreiend wirkt.

Dabei ziehen sich die Reimenden in -'ief' bis hin zum letzen Terzett, werden erst da in einem Befreiungs-(Schlag wäre bei der klanglichen Nähe zuviel gesagt) Klapps von '-icht' abgelöst. In diesem wiederkehrenden 'schiefen Geschniefe' schwingt für mich auch eine gehörige Portion Selbstmittleid, Liebekummer halt(!), mit. Ich würde den Vers mit 'schief' genau so belassen, LI kommt verzerrt und unrichtig vor, was es liest, da passt das 'schief' in seiner Schieflage wunderbar dazu Auch die '-a(h)' und '-a(h)r liegen so dicht nebeneinander, dass sie zu einer Klangimpression verschmelzen. Oja, das gefällt mir insgesamt sehr gut!

Liebe Grüße
mona
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