Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Hannelore (05.12.), pawelekmarkiewicz (28.11.), Graeculus (28.11.), keinleser (25.11.), Sandfrau (18.11.), Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 662 Autoren* und 75 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.914 Mitglieder und 431.606 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 14.12.2019:
Satire
Satire ist ursprünglich eine Spottdichtung, ein boshaft-kritisches, spöttisch-humoriges Gedicht, zusammengesetzt aus... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Das ist ein Sonnett(Szene im Schulbus) von Agneta (13.12.19)
Recht lang:  Gregorius der Weise von autoralexanderschwarz (8195 Worte)
Wenig kommentiert:  Ökonomische Schwierigkeiten von subjektiven und objektiven Prinzipien der Partnerschaften - ein Fragment von Augustus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  OPERATION AFFEN-DROHNE von Heor (nur 21 Aufrufe)
alle Satiren
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Maskaron
von autoralexanderschwarz
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil hier jeder gute Schreiber willkommen ist" (Waschenin)

Konfiktion

Gedicht zum Thema Oberflächlichkeit


von fritz


Wenn Du angemeldet wärst, könntest Du Dir diesen Text jetzt auch anhören...
Ich habe keine Lust auf Fotos mit Blumen.
Eure Nadelstreifen will ich verknoten,
zu einer Kugel fest und werfe sie ins weite Meer.

Der Glanz eurer Schuhe nimmt mir das Augenlicht,
der Überduft an euren Hälsen macht mich speien
(speie zweifelsohne mich).

Als mittlerer Fisch –
zwischen den schwärmenden Massen
den vermeintlichen
und den edlen Einzelnen
den vermeintlichen
bin ich überall ein bisschen
und nirgends ganz.

Ich habe keine Lust auf Namen mit Zahlen.
Eure Krawatten will ich verbrennen,
bis sie lodern und ich schreite tanzlachend vorbei.

Der Hunger eurer Worte lässt mich dünn und blass zurück,
schlank eure Mängel – machen mich fressen
(fresse zweifelsohne mich).

Als flüsternde Flamme –
zwischen den kreischend Verbrannten
den vermeintlichen
und den schweigend Vereisten
den vermeintlichen
finde ich Anlass zu sprechen
doch Worte nicht.

Nimmst Du mich an, in Lumpen
und fliehst mit mir diese Welt
in der die Häute straff und darum dünn
in der die Menschen selbstbesessen und darum schwach
in der das Leben getaktet und darum bewegt
vermeintlich.

Fliegst Du mit mir über die Meere der Vielen und Einzelnen,
tanzt Du mit mir durch die Flammen erhitzter Gemüter
gleiten wir durch das Eis erkalteter Seelen
(erlaubst Du mir, so zu schreiben)
Und riechen uns, verknoten uns
Bauen inmitten von Betonwüsten
über Aschebergen brennender Reste
aus unseren Worten, mit spielenden Händen,
Beziehen in zitternder Liebe, sich dem Entschluss
einwandelnd, aus sprudelnden Küssen
ein kleines Land, tief blühend, heraus.

© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de