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Die katholische Kirche, die Nazizeit, den Mief der Vor68er, selbst noch die AIDS-Jahre überstanden - aber gegen die Grünen ist leider kein Kraut gewachsen

Erzählung zum Thema Weltgeschehen


von toltec-head

Peter, ein 80jähriger Engländer, der die Hälfte des Jahres in London und die andere in Playa del Ingles verbringt, mailt mir von "lots of homophobic activities going on in the dunes right now". Sein Link auf "Squirt", eine obskure englische Dating-Plattform, die auch Diskussionsgruppen zu Cruising-Orten hat, lässt sich leider nicht öffnen. Da der Islam sich auf Gran Canaria anders als in Berlin, Paris und London noch nicht breit gemacht hat, habe ich zunächst keine Ahnung, was er meinen könnte. Überraschung: Die Fickplätze in den Dünen sollen aus Gründen des Umweltschutzes geschlossen werden. Es sind bereits Trampelpfade angelegt und entsprechende Verbotsschilder mit einem Hinweis auf einen entsprechenden Straftatbestand aus dem spanischen Umweltschutzgesetzbuch aufgestellt worden. Befänden wir uns in Italien, ginge die Oper jetzt  erst richtig los. Aber die Spanier, borniert und rabiat wie sie nun einmal sind, machen natürlich Nägel mit Köpfen. Um den Schwulen ihr Rückzugsgebiet zu nehmen, sind weite Teile der buschigeren Bepflanzungen einfach herausgerissen worden. Wer jetzt noch ficken will, kann dies nur noch unter den Augen der zu ihrem Teil des Strandes trampelnden Brütern tun. Das unter den Pflanzen angerichtete Blutbad wird wohl unter "politische Erstverschlechterung" verbucht. Sind die Schwulen erst einmal vergrault, sind die Leichen im Nu ersetzt, weil, sobald das doofe Grünzeugs mit seinem Sperma allein bleiben darf, alles bombig sprießen und blühen wird. 

Wundern darf man sich nicht. Eine Zeit, der alles "soziale Konstruktion" ist, bringt  außerdem ja auch Vogelschutzgebiete hervor, die nie ein Mensch betreten darf. Existieren die dann überhaupt? Offiziell, ja, denn ab und zu darf mal ein Forscher rein. Hierzu passt sehr gut auch die Forderung, Tiere sollten eines natürlichen Todes sterben. Dass sie, ohne dass sie jemand jemals schmeckt, in etwa so viel Sinn machen wie unfickbare Frauen über vierzig, kümmert indes niemand. All das fügt sich vielmehr in den allgemeinen Trend ein, Perversionen jeglicher Couleur, solange sie nicht die lieben Kleinen betreffen, nicht nur zuzulassen, sondern nach Möglichkeit ökonomisch auszubeuten, den öffentlichen Raum aber schön sauber zu halten, nach dem Motto, geht doch in eure Darkrooms. Der  sozialdemokratische Traum aus der ganzen Welt eine einzige große Fußgängerzone zu machen, wird von den Grünen noch getoppt: Jede Spezies ihre eigene Fußgängerzone (Neger müssen draußen bleiben).


 
 

Kommentare zu diesem Text


AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (02.06.2019)
Guter Link,
sogar mit Wegbeschreibung! - Frage: Haben Schwule denn kein TomTom? Oder wenigsten einen Tom?
Die Zeiten werden halt immer schlechter. - Trotz der bekanntlich gesunden Bewegung in frischer Luft, soll es jetzt zurück in die Grabbelrooms gehen ...
Da bin ich voll dagegen.
Kann ich mir doch gut vorstellen, dass man (s)einen schönen Ex-Abbé lieber von Angesicht zu Angesicht schauen möchte.

Äußerst mitfühlene Grüße
der8.

P.s.: Geschrieben isses erstklassig, wenn auch jenseits des richtig(!)-guten Geschmacks. - Andererseits bist du eine meiner Foren-Freuden.
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toltec-head
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Veröffentlicht am 02.06.2019, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.06.2019). Textlänge: 368 Wörter; dieser Text wurde bereits 176 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.09.2020.
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