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Analyse versus Analog

Gedanke zum Thema Denken und Handeln


von Momo

Analytisches Denken fixiert, zerlegt und zersplittert in Teile bis Teilchen zum Zwecke der Erkenntnis, um es sodann wieder zusammen zu fügen. Doch was zuvor getötet wurde, kann nicht wieder zum Leben erweckt werden.

Analoges Denken behält das Ganze im Blick und bezieht die unterschiedlichen Ebenen mit ein, aus denen die Wirklichkeit besteht. Es ist ganzheitliches, bewegliches Denken.

Analoges Denken lässt leben, während analytisches Denken tötet.

Anmerkung von Momo:

Weiterführung eines Dialogs


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Regina (10.06.2019)
Schließen sie einander aus, oder kann man an ein Problem von beiden Seiten herangehen? LG Gina
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Momo meinte dazu am 10.06.2019:
Das kommt auf das Problem an, denke ich.
Danke, Gina

LG Momo
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (10.06.2019)
Liebe Momo,
mir ist das analoge Denken auch sympathischer, aber wenn dich jemand unversöhnlich in Bedrängnis bringt, kann das analytische Denken hilfreich sein. Manchmal gelingt es einem, gar nicht zu denken. Das tut sehr gut.
Liebe Grüße
Ekki
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Momo antwortete darauf am 10.06.2019:
Lieber Ekki,
unter gewissen Umständen ist es tatsächlich hilfreich, da stimme ich dir zu.
Geht das, "gar nicht zu denken."?

Mit dankenden Grüßen, Momo
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EkkehartMittelberg schrieb daraufhin am 10.06.2019:
Deine Frage ist berechtigt. Es sind nur sehr kurze Phasen, in denen es mir gelingt, nicht zu denken.
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Nimbus† äußerte darauf am 10.06.2019:
Vögel helfen auch. Das kann man jetzt so und so sehen. Da ich aber verschmitzt grins weiß ja jeder was ich meine. Ab und an muss Nimbus sowas irgendwie sagen. Nichts für ungut.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (10.06.2019)
Der letzte Satz ist mir suspekt. LG
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Momo ergänzte dazu am 10.06.2019:
Wenn man etwas fixiert, um es zu sezieren, wird es seiner Lebendigkeit beraubt. So ist er zu verstehen, denn Leben ist immer in Bewegung.
Ich dank dir, Azu.

LG Momo
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AchterZwerg meinte dazu am 11.06.2019:
Das stimt so mit Sicherheit nicht.
Denn würde man die Vergangenheit nicht sezieren und analysieren, lernte der Mensch für die Gegenwart rein gar nix. Erst recht nichts für die Zukunft - viel ist das ohnehin nicht.

Lieben Gruß
der8.
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Momo meinte dazu am 11.06.2019:
Was hat der Mensch denn mit seiner Art zu denken aus der Vergangenheit gelernt?
Ich denke, wenn man sich die Gegenwart anschaut im Hinblick auf die Lebensbedingungen der meisten Menschen und anderer Kreatur und die Prognosen für die Zukunft, muss man dem nichts mehr hinzufügen.

LG
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Nimbus†
Kommentar von Nimbus† (10.06.2019)
Liebe Momo,
Eine Hirn Chirurgien (ich komme gerade nicht auf den Fachbegriff, also auf gut deutsch ) sagte mal sinngemäß zu einem Freund von mir:"Was wir als Wahrheit wahrnehmen, hat mit der Wahrheit nichts zu tun."
Also versuchen wir quasi im "Ganzen" zu denken. Sind aber nicht wirklich dazu in der Lage. Im Prinzip also Zeitverschwendung.
Nicht, dass wir es deshalb lassen würden. Gar nicht denken funktioniert bei mir auch nie. Doch man kann Gedanken schon bündeln. So, dass sie quasi etwas an Komplexität verlieren. Bei mir funktioniert das gut beim tanzen. Oder auch beim Malen oder fotografieren. Ansonsten hilft auch eine Partie Schach, selbst mal eine Runde Kniffel oder "Mensch ärger Dich nicht". Letzteres ist für mich keine gute Wahl. Warum? Ich ärger mich zu sehr. Doch gewisse Spiele oder Beschäftigungen, ohne Zeitdruck oder Stress, bündeln Gedanken in andere Richtungen. Frei nach meinem Motto:" Man darf auch mal oberflächlich sein, dass ist ein Kurzurlaub für die Seele." (ich glaube da eignet sich sogar als Apho...mal schauen was passiert)
Schöne "Restpfingsten" noch.
LG Heike

P.S. Pilze suchen und sammeln macht das Hirn auch frei. Im Zweifelsfall aber besser jemanden zu Rate ziehen, der sich mit Pilzen auskennt, bevor das Omelette ungenießbar wird. ;)
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Momo meinte dazu am 10.06.2019:
Liebe Nimbus,
ich bin zwar keine Gehirnchirurgin, aber diese Erkenntnis hatte ich auch schon mal.
Mit Hilfe des analogen Denkens hat man zumindest die Chance, zu verstehen, was vor sich geht. Aber manchmal, das gebe ich zu, strecke ich vor der Komplexität die Waffen, und es gab auch schon einmal Zeiten, wo ich es gar nicht so genau sehen wollte, was ich sah.
Ja, es tut gut, von Zeit zu Zeit sich mit einfachen Dingen zu beschäftigen, manchmal auch nur beobachten, was geschieht - in meinem Garten ist das eine meiner angenehmsten Beschäftigungen ;) -, oder die Leichtigkeit des Seins wieder zu entdecken im Spiel.
Vom Pilzesuchen lass ich meine Finger, das ist mir zu riskant.

Danke, Nimbus, und dir auch noch schöne Restpfingsten.

LG Momo
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Nimbus† meinte dazu am 10.06.2019:
Das mit der Chirurgien erwähnte ich auch nur, um meine Aussage zu untermauern.
Garten ist immer gut. Doch oft kommt man da auf die Gedanken, was man noch alles machen sollte. Geht mir jedenfalls so. Das kann auch kontraproduktiv sein.
Mit dem Pilze sammeln, wenn der Saison hat, so im Herbst, es gibt den Parasolpilz. Da kann man gar nichts mit falsch machen, ich lasse Dir dann gerne mal Bilder zu kommen. Beruhigt wirklich ungemein und klingt das Denken mal ab. Das coole an dem Pilz ist, Der hat einen großen Schirm. Den kann man dann behandeln wie ein Schnitzel. Also panieren. Schmeckt wirklich lecker und mir ist kein Pilz bekannt, mit dem man den verwechseln könnte. Er gilt nicht als der absolute Feinschmecker Pilz. Ist aber auch gut als Pilzgericht. Mit bissel Katenschinken und Zwiebeln. Salz Pfeffer, etwas Gemüsebrühe (als Gewürz, natürlich ohne Zusatzstoffe ) und eine kleine Brise Kümmel...ist das wirklich nicht schlecht...

Ähm. Ich labere zuviel. Pardon. Wollte auch nicht unterstellen Du könntest nicht kochen. War nur als Anregung gedacht. Auch mit den Pilzen. (Bei Interesse kannst den ja auch googeln)

LG Heike
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Momo meinte dazu am 11.06.2019:
Ja, stimmt. Manchmal will ich nur ein, zwei Stunden und komme dann abends wieder aus dem Garten.
Du bist sicher eine gute Köchin, das liest man aus deiner Begeisterung für diesen Pilz. Ich kenne ihn nicht, werd ihn mal googeln.

LG
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Nimbus† meinte dazu am 11.06.2019:
Ähm...solltest tatsächlich mal auf die Idee kommen den zu sammeln, ich finde es persönlicher den mitten aus dem Wald zu pflücken. Wir haben viele Hunde hier herum laufen. Ich weiß nicht ob der Dünger meiner Geschmacksliga entspricht.

LG
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Kommentar von Sin (10.06.2019)
Zustimmung. LG Sin
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Momo meinte dazu am 11.06.2019:
Danke, Sin.

LG Momo
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (10.06.2019)
Lustige Diskussion, findet ihr nicht?
Als Tänzer fällt mir dazu natürlich ein Lied ein, All of me, singt der da, loves all of you, bis dahin find ich das großartig. Aber dann singt er,.. all your perfect imperfections, also da wirds, meiner Meinung nach ... Also, wer beurteilt da was. Ich glaube, wir haben noch nicht ganz verstanden, wie sehr das Ungleichgewicht sich durchgesetzt hat.
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Momo meinte dazu am 11.06.2019:
Besuch vom Tänzer mit einem Schuss Sarkasmus und einer Prise Skepsis.
Was meinst du? Ich kann den Bezug zum Text nicht wirklich sehen.
Reichst du mir mal die Klarsichtbrille?
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Nimbus† meinte dazu am 11.06.2019:
Momo, so im Vertrauen, ich mag Dich. Du nimmst es mir hoffentlich nicht krumm, dass ich mich gerade schlapp lache?
LG Heike
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Momo meinte dazu am 12.06.2019:
@Dance
Da hier die Musik spielt, bleibe ich mal hier und möchte dir nicht folgen auf deinem neu eröffneten Schauplatz. – Zuviel der Ehre, Dance.

Ohne Brille kann ich leider nur verschwommen sehen. Deine Antwort ist ein Paradigmenwechsel, von der sachlich-gedanklichen auf eine lyrische Ebene. Das ist auch o.k.
Aber
„Also, wer beurteilt da was. Ich glaube, wir haben noch nicht ganz verstanden, wie sehr das Ungleichgewicht sich durchgesetzt hat.“


Man muss unterscheiden zwischen beurteilen und feststellen. Obiger Text ist keine persönliche Meinung von mir, sondern eine Feststellung.
Wenn ich feststelle, dass etwas mangelhaft ist, ist es zwar auch eine Beurteilung nach einem Maßstab, der mir zeigt, ob etwas in Ordnung ist oder nicht, aber den brauchen wir grundsätzlich, um überhaupt denken zu können, oder? Wir können nur denken, indem wir unterscheiden.

@Nimbus
Schön, dass ich dich erheitern konnte. Aber mir liegt wirklich daran, Dance zu verstehen.

LG
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Kommentar von Ralf_Renkking (14.06.2019)
Hi Momo,

es existieren zwei Arten von Analogien, zum einen die aus der Rhetorik und zum anderen die aus der Biologie, und deshalb hinkt Dein Vergleich, denn Analyse tötet deshalb nicht, weil die Sprache im biologischen Sinn nicht lebt.
Ich sehe aber durchaus die Perspektive des analogen Denkens in Partnerschaft zum analytischen, und damit werde ich einmal näher beschäftigen. Für diese Anregung danke ich Dir.

Ciao, Ralf

P. S.: Noch erfasse ich das System zwar nur intuitiv, aber ich denke, dass es extrapolatorische Bezüge besitzt, und das würde hervorragend mit dem analytischen zusammengehen.
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Momo meinte dazu am 15.06.2019:
Hallo Ralf,
analoges Denken steht im Gegensatz zum linearen, zielgerichtet materialistischen Denken und stellt die Bedeutungen in und auch für die verschiedenen Ebenen in den Mittelpunkt.
Ein Beispiel zur Erläuterung: Der Mikrokosmos Mensch besteht aus Geist, Körper und Seele, die alle auf einer anderen Ebene wirksam sind und die miteinander korrespondieren, aber jeweils in einer anderen „Sprache“. Bei Krankheit ist z.B. nicht nur der Körper betroffen, sondern auch die anderen Bereiche.
Nur den Körper zu behandeln, würde nicht die Ursache der Krankheit beheben, sie würde an anderer Stelle in einer anderen Manifestation wieder erscheinen.

Im biologischen Sinn lebt Sprache nicht, da gebe ich dir Recht, aber sie wirkt auf den Organismus ein, genau wie Bilder, die wir sehen oder Töne, die wir hören. Ich denke, die Grenzen sind fließend zwischen Lebendes, was (geistig) tot ist und Totes (im biologischen Sinne), was lebendig ist.
Ja, beschäftige dich, Perspektive und Partnerschaft hört sich gut an. „We have to learn to think in a new way“, Motto des Potsdamer Manifests von 2005.
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